Bericht über die Jacobson-Schule, Realschule mit (Reform-)Realprogymnasium (nach dem Frankfurter Lehrplan) zu Seesen am Harz
- Journal
- Bericht über die Jacobson-Schule, Realschule mit (Reform-)Realprogymnasium (nach dem Frankfurter Lehrplan) zu Seesen am Harz
- Volume
- von Michaelis 1867 bis Ostern 1871 (1871)
- Date
- 1871-01-01
- Page
- Seite 37 (sequence 37)
- Language
- German
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37 darlegte, wie sie allerdings mit einer gewissen Zaghaftigkeit ihr wichtiges Amt an traten, aber voll guten Muths, da sie ja immer noch auf die thatkräftigc Unterstützung ihrer erfahrenen und erprobten Vorgänger bauen dürften; was ihren festen Willen betreffe, das schöne Werk im Geiste des Stifters weiter zu führen, so könnten sie sich in dieser Beziehung getrost den bisherigen Kuratoren an die Seite stellen. -So hofften auch sie, daß ihr Wirken unter Gottes Beistand durch die treue Mithilfe der Lehrer ein gesegnetes fein werde. Zum Schluß gab der Direktor in kurzen Worten NamenS drö Kollegiums das Versprechen, daß dasselbe sich bemühen würde, dem neuen Kuratorium für die Erreichung ihres erhabenen Zieles in gleicher Weise seine Kräfte zu widmen, wie eS dies dem bisherigen gegenüber bestrebt gewesen wäre. Hiemit endigte der feierliche Akt, welcher bei allen Anwesenden einen hoffentlich nachhaltigen Eindruck Hintersassen hat. Es dürfte nicht n»angemessen erscheinen, einen Rückblick auf die segensreiche Thätigkcit des auSgeschiedenen Kuratoriums während deS langen Zeitraums von 1823 bis 1868 zu werfen. Wir nehmen jedoch davon Abstand, hier noch einmal nachznweisen, wie die Anstalt das, waö sie in jener Zeit erreicht hat, in erster Linie der hingehende», umsichtigen und verständigen Leitung deS frühere» Kuratoriums verdankt. Wir verweisen auf das, Seite 35, angeführte Programm, welches die wichtigsten Momente in dem Fortschreiten der Anstalt hcrvorhebt, und wir begnügen uns mit der Bemerkung, daß sich in jenen vier Jahrzehendcn keine noch so unscheinbare Einrichtung findet, welche die Stiftung nicht der uuansgcfetztm und unermüdlichen Fürsorge jener Männer schuldet. Darum wird die Anstalt das edle Brnderpaar stets zu ihre» größten Wohlthätern mit Dank zählen. Beiden Männern galt die Anstalt als ein thenres Vermächtniß des hochherzigen NatcrS, und in edler Illicigeuiiützigkeit suchten sie dieselbe zu fördern. Sic haben dm materiellen Fonds nicht unerheblich erweitert und die Überschüsse in zinstragenden Kapitalien angelegt. Sie verwandten einen großen Theil der Ersparnisse auf die räumliche Erweiterung des Hauses und dessen angemessenen Ausbau; auf die