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Bericht über die Jacobson-Schule, Realschule mit (Reform-)Realprogymnasium (nach dem Frankfurter Lehrplan) zu Seesen am Harz · 1871-01-01 · von Michaelis 1867 bis Ostern 1871 (1871) · p. Seite 24

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Journal
Bericht über die Jacobson-Schule, Realschule mit (Reform-)Realprogymnasium (nach dem Frankfurter Lehrplan) zu Seesen am Harz
Volume
von Michaelis 1867 bis Ostern 1871 (1871)
Date
1871-01-01
Page
Seite 24 (sequence 24)
Language
German
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IRI
…/3504366-3504373--024-3524257
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I 24 Kampfe. Glücklich war Bcowulf allen Gefahre» entgangen bis auf diesen Tag, wo er die Waffen führte gegen den Drachen. Mit elf erlesenen Genossen zog er aus. Als Dreizehnter mußte sich widerwillig ihnen gesellen jener Mann, welcher als Urheber dcS Unglücks den Lindwurm einst aufgestört hatte und ans dessen Hand zu Beo Wulf das reiche Kleinod gelangt war; er allein kannte nämlich den Weg in die unterirdische Höhle, welche nahe der Fluth lag. Als der kainpfharte König, nunmehr auf der Klippe Vorsprung Platz genommen hatte, entbot er herzinnigen Gruß allen Herdgenoffcn; sein Geist war traurig; er fühlte sein Ende nahe. Rückwärts in die vergangenen Tage wandte sich sein Sinn und er sprach: Diele Kämpfe fürwahr habe ich in der Kraft der Jugend bestanden und manchen Angriff; deß all gedenke ich in dieser wichtigen Stunde! Sieben Jahre zählte ich, als mich meiner Mutter Bater, der gute Hrcdcl, ans meiner Eltern Hanse nahm und mich fortan hielt gleich seinen eigenen drei Söhnen, Hcrcbcald, Haebkhnn und mciuciu Hhgclak. Da wollte es daS böse Geschick, daß ein Pfeil, welchen Hacdkynn von seinem Hornbogen schoß, das Ziel verfehlte und dem geliebten Bruder ins Herz drang. Das war ein sühnloS Gefecht, ein sündhafter Frevel, geistbetrübenb für Hrebel. Entweder mußte ein Edeling ungcrächt erschlagen baliegen, oder der eigene Sohn am Galgen hangen, den Raben zur Speise, und jeder Morgen gemahnte ihn dann an den kläglichen Ansgang des Kindes. Also trug schweren Kummer um Herebcald.der Webern Fürst iin Gemüthe und sang dem Heimgegangenen Trauerlkcder nach; ihm bäuchte Alles zu geräumig, Wohnstatt und Fluren. Nimmer wollte er des Leides Sühne suchen an des Schuldigen Haupt und diesen nicht kränken, wiewvl er ihm in seinem Innern nicht mehr mit Liebe zngethan war. So sank Hredel gebrochenen Herzens inö Grab und erkor das Licht Gottes, den Seinen Burg und Volk hinterlassend. Nach Hredel's Tode entbrannte heftiger Streit zwischen den Schweden und Gcatcn, weil Ongtheow's Nachkommen nicht Frieden halten wollten. Haedkhnn fiel in dem Kampfe, aber er ward gerächt; denn der greise Skhlding erlag der Hand des tapfer» Gcatcn Eofor.

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