KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1931
- Issue
- Heft 8-9 (August 1931)
- Date
- 1931-08-01
- Page
- Seite 154 (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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154 K. C.-Blätter Nachr.-Heft kneipe vereinigte nochmals alle Kbr. Kbr. für ein paar feuchtfröhliche Stunden. An diesem Tag konnten wir auch den 3. Vorsitzenden des G. A. Herrn Dr. Stern bei uns begrüßen. Gegen Ende des Semesters bestand Bbr. Davidsohn die Referendarprüfung mit befriedigend und Bbr. Doctor das Physikum mit gut. Wir gratulieren beiden nochmals herzlichst. Leider wurde der Verlauf des Semesters durch den Tod dreier Bbr. Bbr., die an anderer Stelle gewürdigt wurden, tragisch beeinflußt. Wir schlossen am 28. Juli und beginnen das Wintersemester am 2. November. Der F. C. hat folgende Zusammensetzung: X Paul Doctor, XX Kurt Marx, XXX Paul Assenheim. Stammtisch im K.C. „Aassia", Marburg (Lahn). Das erste Semester der jungen „Hassia" ist beendet. Wenn es auch für uns alle ein Semester schwerster Arbeit und größter Inanspruchnahme jedes Einzelnen war, so können wir doch mit Freude und Genugtuung auf diese Zeit zurückblicken, denn unsere Arbeit war von Erfolg gekrönt. Während des 2. Halbsemesters nahmen wir (mit 7 Partien) an einem Kartell(pauk)tag in Frankfurt teil und festigten bei dieser Gelegenheit unsere Beziehungen zu den anwesenden Kartellverbindungen. An dieser Stelle sei nochmals einer l. K. V. Rassovia unser Dank für ihre Gastfreundschaft ausgesprochen. Im Laufe des Semesters hielten wir mehrere wissenschaftliche Abende ab. Wir veranstalteten mit Kbr. Dr. Ernst Wolf als Redner im Marburger C. V. einen Vortragsabend. Ferner sprach gegen Ende des Semesters unser l. Kbr. Dr. Stern über das Thema: „Wesen und Ziele des K. C.". Seiner mit besonders großem Beifall aufgenommene Rede sei hiermit nochmals gedacht. Zu einem Sommerfest des Marburger Reit- und Fahrvereins, an dem Vertreter fast aller hiesigen Korporationen teilnahmen, entsandten wir 2 Bbr. Bbr. Ferner trafen wir uns mit unseren Gießener Bbr. Bbr. und Kbr. Kbr. auf einem kleinen Damenfest in Gießen, auf dem wir die Freude hatten, einige Kartellbrüder aus Frankfurt, besonders aber auch einige Eouleurdamen und Kartellschwestern unserer l. K. V. Rassovia begrüßen zu dürfen. Mit dem Erfolge unserer Sportoffizien können wir zufrieden sein: 2 Bbr. Bbr. erwarben bereits in diesem Semester das Sportabzeichen, die übrigen sind auf dem besten Wege in den nächsten Semestern das noch nicht erreichte nachzuholen. Jedenfalls können wir mit Freude feststellen, daß mindestens 50 Prozent unserer Bundesbrüder in der Lage sein dürften, die geforderten Bedingungen zu erfüllen. Von einer Semesterschlußkneipe sahen wir in Anbetracht der wirtschaftlichen Notlage ab, zumal einige Tage vorher unser l. A. H. Dr. Hermann Kaiser anläßlich seines Besuches in Marburg uns eine recht feuchtfröhliche Kneipe stiftete, für die wir ihm nochmals unseren Dank sagen. Wir wollen es ferner nicht versäumen, hier insbesondere unserem l. A. H. Dr. Fritz Nelki für die großen Unterstützungen, die er in treuer Anhänglichkeit an Alt-Marburg und seine Hassia uns zukommen ließ, unseren herzlichsten Dank auszusprechen. Auf dem Schlußkonvent verliehen wir den Chargierten und den Fuchsmajoren, die in anerkennenswerter Weise trotz ihrer hohen Semesterzahl und ihrer fachlichen Arbeit aus Begeisterung für den Gedanken des K. C. den Stammtisch gründeten, und eine Arbeit leisteten, die verantwortungsvoll und schwer war, die Kreuze. Außerdem wurde auf dem Schlußkonvent unser Brander Hattenbach rezipiert. Wir inaktivierten weiterhin unseren a. B. Marx, Hass. (XXX). Nass., Sax. Als Ergebnis unserer Arbeit können wir mit Freude feststellen, daß der Bestand des Stammtisches und damit der künftigen Verbindung gesichert sein dürfte, da genügend Füchse und auch weiteres Keilmaterial für die nächsten 2—3 Semester vorhanden ist. Die Wahl des F. C. ergab: F.C. x a.B. Marx (XXX), Nass., Sax., F.C. XX a.B. Höxter (X), Bav., F. C. XXX a.F. Goldschmidt. Briefe während der Semesterferien sind zu richten an Referendar Höxter, Kasernenstr. 21 pt. Desgleichen bitten