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KC-Blätter · 1932-01-01 · Heft 1 (Januar 1932) · p. Seite 19

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Journal
KC-Blätter
Volume
1932
Issue
Heft 1 (Januar 1932)
Date
1932-01-01
Page
Seite 19 (sequence 19)
Language
German
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Nachr.-Heft K. C.-Blatter M " Die Vorbereitungen zur Astawahl stellten große Ansprüche an die einzelnen Bbr. Bbr., die sie aber gerne und zur vollsten Zufriedenheit erfüllten. Wenn auch der Ausgang der Wahl nicht ganz unseren Wünschen entsprach, so blieb doch der erwartete Zug nach rechts erfreulicherweise aus. Besonderer Dank gebührt an dieser Stelle unserm lb. Bbr. Hans A. Feibelmann, der trotz Examensvorbereitung sich ganz in den Dienst unserer hochschulpolitischen Arbeit stellte. Mit der Philisterschaft stehen wir nach wie vor in engstem Konnex und vorbildlichem Einverständnis; den besten Beweis hierfür bot unsere S.-A.-Kneipe, bei der wir die Vertreter sämtlicher jüdischen Organisationen begrüßen konnten und die. uns ihre ideelle und materielle Hilfe in jeder Weise anboten. Großen Anklang fand unsere diesjährige Tanzstunde, die es unseren Bbr. Bbr. ermöglichte, in beste jüdische Kreise hineinzukommen. Den Schluß unseres, schönen Halbsemesters bildete eine Damenbowlenkneipe mit anschließendem Tanz in unseren gemütlichen Räumen, an der etwa 70 Personen teilnahmen. Das Fest nahm einen besonders schönen Verlauf und festigte auch unsere gesellschaftliche Stellung. Trotz alledem verspürten auch »wir den Ernst der augenblicklichen wirtschaftlichen Depression und manchen Abend, an dem wir früher ausgegangen wären, verbringen wir in bescheidener Gemütlichkeit auf unseren Buden. Was unsere Facharbeit angeht, so kommt dieselbe in keiner Weise zu kurz und den Wünschen unserer Bbr. Bbr. in dieser Hinsicht wird in weitestgehendem Maße Rechnung getragen. Die Weihnachtsferien verbrachten wir in eumulo in Erweiterung unseres Sportprogramms, mit dem allgem. akad. Sportverein in Obergurgl (Oetztal, Tirol), um uns im alpinen Skilauf zu schulen. Der Kurs, der sehr verbilligt ist, wird von der Universität als Sporttestat gewertet. Rach einem so arbeitsreichen und unterhaltsamen Semesteranfang ist zu erwarten, daß auch der zweite Teil in gleicher Weise verläuft. Friburgia. Wir eröffneten unser Semester am 2 November 1931 mit döm Antrittskonvent. Sine l. K. B. Licaria beurlaubte zu uns ihren a.B. Ginzberg. Leider sind trotz unserer wiederholten Bitten auch in diesem Semester sonst keine Kbr. Kbr. zu uns gekommen, so daß unsere Aktivitas aus nur 3 Burschen und 2 Füchsen besteht. Es ist dies um so bedauerlicher, als gerade der schwere Stand, den die Friburgia hier in jeder Beziehung hat, eine wesentlich größere Zahl von Aktiven erfordert. Hoffentlich bringen im nächsten Semester einige Kbr. Kbr. soviel K. C.- Interesse auf, uns „im fernen Osten" zu unterstützen. Sie werden es nicht zu bereuen haben, vermag doch gerade Ostpreußen durch seine leider im Reich unbekannten landschaftlichen Schönheiten jedem etwas zu bieten. Man denke nur an Masuren, Frische und Kurische Nehrung, Segelflugschule Rossitten und den herrlichen Badestrand der nahen Ostsee. Nach der dankenswerten Aktibmeldung unseres l. i. a. B. Walter Kinskh hatten die Chargenwahlen folgendes Ergebnis: X Fritz Ginsberg XX und XXX Walter Kinskh F. M. f. C. Hans Sjakowski F. M. f. T. Martin Sternfeld F.W. X Sp. W. X K.W. X S. W. Manfred Frankenstein HSPV. a. F. Hans Falk. Unserem l. a. B. Hanns Saretzki gewährten wir aus Examensrücksichten Generaldispens. Wir haben in der Woche 2 Box-, 1 Schwimm- und 2 Fechtoffizien. In hochschulpolitischer Beziehung stehen wir in engster Zusammenarbeit mit dem D. St. V. und sind im Vorstand vertreten; außerdem leitet Bbr. Markus die C. V.-Iugendgruppe. Neo-Friburgia. Wir eröffneten das Wintersemester 31/32 am 23. Oktober mit einem Begrüßungsabend auf dem Haus, zu dem nur ein geringer Teil der Aktivitas erschien, da einige Bbr. Bbr. der Hauseinweihung einer l. K. B. Bavaria beiwohnten. Bei dieser Feier wurde von uns chargiert.

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