KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1932
- Issue
- Heft 1 (Januar 1932)
- Date
- 1932-01-01
- Page
- Seite 15 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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K. C.-Blatter M Nachr.-tzest gehende Stellungnahme von I. Scheftelowitz zu dem vielbesprochenen Fa« lascha-Problem weite Kreise interessieren. So schließt dann das Heft würdig den 75. Jahrgang der MGWI. ab. Wer die Zeitschrift bezieht, verschaft nicht nur sich selbst Anregung, sondern hilft auch die jüdische Wissenschaft stützen, deren aufklärende Arbeit jetzt nötiger ist' als je. Man abonniert die Monatsschrift, indem man Mitglied der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums in Berlin wird und den jährlichen Mindestbeitrag von 10.— Reichsmark an die Gesellschaft (Postscheckkonto Paul Veit Simon, Berlin 7030- oder an einen der Vertrauensmänner sendet, welche in jedem Heft der Monatsschrift aufgeführt sind. SLudentenwerk, Zeitschrift der studentischen Selbsthilfearbeit. Heft 6, Rovember/Dezember 1931. Das neueste Heft „Studentenwerk" verdient wiederum ganz besondere Beachtung. In Fortsetzung der Aufsatzreihe „Berufliche Eingliederung, nicht Aussperrung der jungen Generation" enthält das Heft den sehr beachtlichen Vorschlag von Dr. Schairer» durch Einführung eines Werkjahres für alle Abiturienten- und eines Frrijahres für die meisten akademischen Berufe nach jeweils 10 Berufsjahren die Lebensraumkris e des deutschen Akademikers zu beheben. Der Beitrag von Dipl.-Ing. Meier weist darauf hin, daß gerade in den mittleren Betrieben und Mittelschichten es noch genügend Arbeitsmöglichkeiten für Akademiker gibt, daß aber das Kapital für den Umbau und die Ausbesserung vielfach fehlen. Er schlägt daher vor, die Arbeitskraft teilweise als Kapital in derartigen Betrieben anzulegen. Pfarer Stratenwerth prüft auf Grund reicher Erfahrungen die Frage, ob es möglich ist, die deutsche Jugend in stärkerem Umfang in der Landwirtschaft anzusetzen. Darüber hinaus gibt das Heft einen einzigartigen Aeberblick über die Studenten«, Arbeiter- und Bauernlager im Sommer 1931. In Baden Württemberg, Schlesien, Rorddeutschland und anderen Gegenden sind mit größtem Erfolg eine Anzahl von Arbeitslagern durchgeführt worden. Die eingehenden Darstellungen und Abbildungen geben ein anschauliches Bild dieser unter Führung der Studentenschaft in Vormarsch befindlichen begrüßenswerten Bewegung. Auch die Maßnahmen, die der Jngenieurdienst und die neugegründeten Akademischen Selbsthilfe-Institutionen zur Bekämpfung der wirtschaftlichen und geistigen Rot unter den stellungslosen Akademikern getroffen haben, werden ausführlich in einzelnen Aufsätzen gewürdigt. K, C.-5ilisbasse Einzahlungen erbeten auf Postscheckkonto vr. Rrckard Auerbach, Berlin Re. 67864 m Rechtsanwalt L. Levi, Offenburg, Baden.10.— Ref. Leonhard Sachs, Charlottenburg ....... 5.— A. H. V. Albingia.50 — Spende von Lerrn vr. med. Schönenberg, Köln, für die ärztliche Behandlung des KarteÜbruders Weil in Gießen . . 10.— Dr. Siegfried Dobrin (Bav.). .150.— Cechnischer firbeiisnadnseis Leiter Herbert F. Wertheimer, Dipl.-Ing. Berlin W 56, Tauentzienftraße weis I I e 18 § Chemiker, Dr. phi!., 28^3 Jahre alt, sucht Stellung.