KC-Blätter
- Journal
- KC-Blätter
- Volume
- 1916-1917
- Issue
- Heft 19 (November 1917)
- Date
- 1917-11-01
- Page
- Seite 953 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2268830-2268902-2268909--2035-3523603- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Kexdsnds^Nachrllhten. Thnringia. Während der Ferien wurde unsere gesamte F C und mehrere Füchse einberusen, so Satz die Aussichten, das Semester wieder eröffnen zu können, zeitroeise recht trübe waren. Doch wurden durch den Krieg eine größere Anzahl von K.Cern nach Breslau verschlagen, die alle in dankenswerter Weise an dem Berbindungsbetrieb teilnahmen. DaS Ergebnis der interimistischen Chargenwahr war, nachdem i. a. B. Kaiser sich aktiv gemeldet hatte: Kaiser X, Fröhlich xx, S.W., Krutz x x x, K.W, A. H. E Schlesinger, F. M. s. C. u. T., A. H. Gerstel, F. W., Löbmann, Z. M E.R.E.R. Kaiser, Schlesinger, Gerstel, Braun, Zimntt, Fröhlich. An Offizien wurden neben dem Konvent ein Bierabend und ein Sonntag-Frühschoppen int Augustiner festgesetzt) außerdem haben die Aktiven einen Fechtkprs belegt. Kneipen können bei der hiesigen Bierknappheit nur von Zeit zu Zeit stattfindeu. Anläßlich unseres Stiftungsfestes versammelten wir uns zu einem Frühschoppen im Augustiner, und es waren, da gerade mehrere Bbr. Bbr. aus Urlaub waren, etwa 30 K. C er beisammen. Die definitiven Chargenwahlen zeitigten folgendes Ergebnis: Fröhlich x, S. W., Wachsner xx, Nutz xxx, A H. Gerstel, F W., A. H. Schlesinger, F. M. f. T., i. a. B. Braun, F M. s. <£., t. a. B. Krebs, K.W., Brander Löbmann, Z. W. E.R. E. R. Fröhlich, Braun, Wachsner, Zimmt, Kaiser, Strebs. Da Ruß kurz darauf ins Feld kam, wurde Bechhos, der inzwischen hierher versetzt worden war, an ferne Stelle gewählt. Die Offizien fanden weiter wie im ersten Teile des Semesters statt) außerdem wurde am Sonnabend abwechselnd ein Diskusstonsabend, ein Bierabend im Schlveidnitzer Keller oder eine Kneipe abgehalren. Bisher meldeten sich aMv: stuck.weck. Erich Bänder aus Schoppinitz, O.--S, Referendar Olschofsky aus Breslau, und in absent» wurde ausgenommen der im Hilfsdienst in Posen stehende sind. mei. Max Raffael. Bon den Füchsen des vorigen Semesters find noch vier, davon drei Soldaten, in Breslau-anwesend. Es wurden inaktiviert die a B. a. B. Krebs, Schindler, Herzberg. A. H. Landsberger bestand fein Assefforexameu. Bisher durften wir des öfteren durchreisende und hierher beurlaubte Kb. Kb. bei uns begrüßen und hoffen, dies auch weiterhin tun zu können) auf unserer Kneipe sind stets unsere Offizien zu erfahren. (Ais Kuriosum sei erwähnt, daß die Thuringia gegenwärtig euren verheirateten Fuchsen, gewiß den ersten und einzigen seiner Art im K.C., aufweisen kann.) Bavaria. Heidelberg im Herbst! — Welcher alte und junge Heidelberger Student denkt da nicht zurück an die vom Herbst bunt gefärbten Wälder zu beiden Seiten des Neckar, an das irr rotem Weinlaub prangende Schloß! Bei der Eröffnung des Semestersam 1. Oktober, kamen wir gerade zur rechten Zeit, um diese Herrlichkeit zu bewundern. Allerdings' war die Zahl unserer anwesenden Aktiven gegenüber dem Sommersemester kleiner geworden. a- B. Meist war zu einer l. K.B. Lieari'a, a. B. Nast nach Greifswald beurlaubt) andere Bbr. Bbr. waren inzwischen zum Heeresdienst eingezogen. Erfreulicherweise kam dann aber noch a B. Erich Simons, der zum hiesigen Truppenters versetzt wurde, zu uns, so daß wir eine für die KriegSzett immerhin erfreuliche Aktiveuzahl haben. Wir trage» auch in diesem Semester, ebenso wie die andere» Heidelberger Verbindungen, wieder Couleur und haben einen ziemlich lebhaften Berbindungsbetrieb, besouderS da auch unsere Mannheimer und Bruchsaler BuudeS- und Kartellbrüder ziemlich häusig hierher kommen. Zu unserer Freude weilt auch unser l. i.a.B. Willy Löwe», thal zur Vorbereitung fürs Exameu hier, ebenso Kbr. Rothschild. Kbr. Merzbacher bestand hier sein Doktorexamen. Die definitiven Chargenwahlen hatten folgendeS Ergebnis: Blüth X, F.M.f C., SimonS x X, K W, Sonder XXX, S.W., Deffauer, F. M. f. T. E.R. E.R.: Blüth, A.H.Dc. Brannschweig, i. a.B. Lewm, Sonder, k.a. B. Simons, Hauff. Wir halten die Freude, auch mehrere nrne Bbr. Bbr. aufnehmen zu können. Es traten in die Berbiudung ein: die Herren stuck, iur. Paul Tänzer ans «SppinMNstuck.weck. Hugo Windmüller aus Beckum, stadLmeä. Georg Waldbott aus Speyer. a F. Steinem wurde einer L St B. Liearia überwiesen. Inaktiviert wurde Carl Stei^, der, ebenso um a. B. Wolffvhn, sein Physikum bestand. Stein ist bereits zum Feldunterarzt beordert. Daß «S die ehemaligen Heidelberger Studenten immer wieder hierher zieht, bewiesen uns die zahlreichen Besuche von Bundesu«d Kartellbrüderu) st» konnten wir hier begrüßen unsere l-A.H-A.L Or. Sahen, Heinz Cohn, die Kbr. Kbr. Böhm, SqM Wurst» Meyersberg. Wir hoffen, daß auch sie den Eindruck mitgenommen habe«, daß es sich auch im Kriege in Heidelberg ganz gut leben läßt, und daß wir, so gut wir es vermöge^ die Tradition unserer Leben Bavaria aufrechtzüerhalteu suchen. Schließlich bitten wir unsere im Felde steherststn Bbr. Bbr., reger als bisher u»S Nachrichten über ihr Ergehen zugehen zu taffen, insbesondere uns jede Adressenänderung mitzuteilen. Sprevia. Schon in den Ferien konnte man an. nehmen, daß das kommende KriegjSsemester für die Sprevia ein gutes werden würde. Dör intensiv aufgenommene Keiktätigkeit, an der fich erfreulicherweise auch einige AH A H. beteittgten, brachte den schSste» Erfolg, Saß der Semester-ErSffnungS-Dämmerfchopve» am 1. Oktober im Tücher bereits sechs Krass« anfmkeS. Da der erste Konvent Ser berechtigten Ansicht war, daß weitere Aktkvmekdungen z» erwarte» feien, b«. schloß man. in diesem Semester einen FriedenSsemeßer» ähnlichen Betrieb anfzunehmen. DaS geschah e«ch deshalb, um den zahlreichen Füchsen die Annehflnlichketten des AktkvseknS zu zeigen, anderseits, um den Fuchfeastall, in dem sich mittlerweile -l& Stoffe tmmnÄln^ za tüchtigen K.Cern heranzubilden. Täglich ist SSVekboden, regelmäßig werden die Mchfe ste Dmderq und Tomment unterwiesen- Konvente steigen wSchentlich, Kneipen finden statt, Borträge werden gehakten. ES ist eine Freude, das volle Haus der Sprevia za fitze», m dem hauptsächlich des Königs Rock alder Truppew Gattungen das Bild belebt. Die- Chargenfdtd wie fok^t