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KC-Blätter · 1916-11-01 · Heft 14 (November 1916) · p. Seite 769

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Journal
KC-Blätter
Volume
1916-1917
Issue
Heft 14 (November 1916)
Date
1916-11-01
Page
Seite 769 (sequence 19)
Language
German
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769 Biädrina. Wenn auch bisher noch keine Gelegenheit geboren war, wieder annähernd Friedensbetrieb einzuführen, so sind wir doch aus dem besten Wege Va'zu, Infolge der ziemlich großen Anzahl durch Militär. Dienst in Darmstadt anwesender K C er kommen manche ^ciegs-K C.-Abende zustande. Hierdurch wurde die Keilarbeit erleichtert, die zu guten Erfolgen führte, indem sftid. mach HerbertSimon aus Mainz, zurzeitDarmstadt, Echloßgartenstr. 711, in die Verbindung neu eintrat. Wir freuen uns, berichten zu können, daß uns von allen Bbdr. Bbdr. günstig lautende Nachrichten vorliegen. Einige von den Frontkämpfern konnten wieder einmal ihre Heimat aussuchen. A.H. Auerbach war auf .seiner Rückreise zur Front einen Tag zu Besuch in seiner alten Musenstadt Darmstadt. Da unser l. A. H. l)r. Lazarus, dem an dieser Stelle nochmals für di? Führung der Geschäfte eines Kriegs. Vorsitzenden gedankt sei, als Feldgeistlicher zur Kaiserlichdeutschen Südarmee eingezogen ist, mutzte zur Neuwahl geschritten werden, die als Nachfolger für den Borsiandsvorsitzenden ergab: A. H. Dipl.-Jng. Georg Schaefer, Hamborn-Marxloh, Rheinland, Weselerstr ^H. Die Neubildung des Verbindungsvorstandes — gleichzeitig Reihenfolge der Ehrenrichter' — zeigt nunmehr folgende Zusammensetzung: 1. Schaeser. Vorsitzender, 2. Aron, stellvertr. Vorsitzender, 3. B. Cahn, Schriftwart, 4. Grünberg, Kassenwart, 5. Gumpertz, Beisitzer. Saxo-Bavaria. Erst acht Tage später, als wir ur- Iprünglich beabsicttigt hatten, konnten wir der stattfindenden Herbstmusterungen wegen das Semester eröffnen. Am 1. November fanden sich drei Aktive in Leipzig ein, alle mit der Aussicht, über kurz oder lang einberufen zu werden. A.H. Scherbe!, den ein für uns günstiger Kriegswind an ein hiesiges Lazarett geweht hatte, meldete sich in dankenswerter Weise wieder aktiv. Bon Keilfüchsen konnte, wie das bei der Einziehung der 18 jährigen ja erklärlich ist, keine Rede sein. Ein a. o. B. C. übertrug die Leitung der Verbindung dem a B. Fröhlich. Alle Brieffachen für die Verbindung bitten wir an seine Adresse: Leipzig, Turnerstr. 11, Pt., lenden zu wollen. Der Betrieb ist ein strammer, aber naturgemäß ganz interner Fuchsenstunden finden regelmäßig statt. Unsere Aktiven haben einen Säbelkurs belegt. Am Montag, Mittwoch und Sonnabend, 12 h.c.t.,?alten wir regelmäßig einen Frühschoppen im Franzisaner, Nikolaistratze, ab. Hier hoffen wir durchreisende K. C er recht oft begrüßen zu können. Zu unserer Freude dürften wir unfern l. i. a. B. Stein während seines dreiwöchigen Urlaubs täglich bei einem unserer Offizien sehen. A. B Wohlgemuth, zurzeit Sanitätssoldat in Dichau, besucht uns öfters, soweit es sein Urlaub »ttet. Ende November erhielt der Fuchs Weill feine Berufung, A. H. l)r. Zernik ist zum zweiten Male zinem Landsturmbataillon eingezogen worden '$on unseren Bundesbrüdern aus dem Felde hören peider nicht immer Gutes. Bon Bbr Kurt Haas it nunmehr vier Monaten keinerlei Nachricht ein- »gen. Auch seine Angehörigen schweben zur Stunde m Ungewißheit über fein Schicksal Nach dem Be- ' seines Kommandeurs wollen Kameraden gesehen Haben, daß er in englische Gefangenschaft geriet. Leider wurde dieser Hoffnungsschimmer noch durch kein Lebens, .reichen bestätigt. Dürfen wir hier wenigstens hoffen, «laß unser l. Haas noch am Leben ist, so erreichte unS andererseits die leider sichere Nachricht, daß unser jüngster FuchS Herbert Großniann aus Chemnitz in den -Kämpfen . an der Somme am 6 November/ von mehreren Granatsplittern verwundet, sein junges Leben Massen mutzte. Don allen anderen Bbr. Bbr. erhalten wir leider sehr spärlich Nachricht und bitten deshalb alle, besonders die im Felde stehenden, recht bald und oft an unsere l. B. schreiben zu wollen. Wir schließen das Halbfemester am 20. Dezember 1916 mit einem Frühschoppen im Franziskaner und eröffnen den zweiten Teil des Wintersemesters am 8. Januar 19r7 mit einem Konvent. Friburgia. Das Wintersemester 1916/17 begann mit einem recht gut besuchten Bierabend im Berliner Hof am 1. November 1916. Infolge der zu Anfang des Semesters bestehenden geringen Akrivitas mußte von Chargenwahlen abgesehen werden, a. B. Leoinsohn wurde zum Verbindungsleiter und K.W. gewählt, mB. Oske zum S.W Wir danken auch an dieser Stelle unserem l. AH. Ur. Lazar, daß er sich zur Uebernahme des Fuchsmajorats bereiterklärt hat. E R. E 9t: Levinsohn, Oske, Lazar, A.H. Georg Cohn, Arnsdorff, Kb. Kochmann. Kurz nach Beginn des Semesters meldete sich Herr stud. med. dent. Robert Letz aus Kressel, z. Zt. Gefrefter in einem Feldariillerieregiment, aktiv. Kb. Lt. d. Res. siud. med. a B. Paul Meyer auS Mannheim, der hier als Kompagnieführer in Garnison steht, wurde von einer K-B.Bavaria, Kb. San-Uvff. stud. med. a. B. Leo Brenin aus Berlin, der z. Zt am Festungslazarett in Pillau tätig ist, von einer KB.- Sprevia dankenswerterweise hierher beurlaubt. UnserFuchs Gustav Loewensteinsteht hierin Garnison. Die Offizien beschränkten sich auf wöchentlich einmal stattsindende Bierabende im Hotel Kreutz mit vorangehenden Konventen. Infolge der neuen Verordnungen über die Polizeistunde werden wir wohl öfter als bisher uns offiziell am Sonntag Vormittag in der Zentralhalle zu einem Frühschoppen zusammenfinden. Unser A. H. Ur Lazar hielt einen äußerst interessanten Bortrag über das Thema: „Der K.C. nach dem Kriegs, der eine lebhafte Aussprache zur Folge hatte. Von unserem A. H. Oberstabsarzt Prof. I)r. Theodor Cohn erhielt die Verbindung eine schöne Spende wertvoller jüdischer Bücher, wofür ihm auch an dieser Stelle unseren Dank ausznsprechen, uns eine angenehme Pflicht ist. Zu unserer Freude hatten wir bisher von unseren Bbr. Bbr. aus dem Felde öfters günstige Nachrichten. Die aus dem Felde auf Urlaub befindlichen Bbr. Bbr Fränkel, Laser, GinSburg und Lauter besuchten die Verbindung. An der Chanukkafeker des hiesigen JugendvereinS beteiligten wir uns offiziell. Alle Briefsendungen sind zu richten an San..Unteroff. atud.med. Herbert Oske, Königsberg i. Pr., Nachtigallensteig 24. K. C.»Stmmntisch Frankftrrt a. M. Wir eröffneten das Wintersemester am 21. Oktober. 1918 mit einem Bierabend im „Faust". Auf dem darauf folgenden Konvent meldeten sich die Kb Kb. Dr. Kurt Alexander lBav., Rhen.-?Sil V und Erwin Seligmann Ghib.» akttv, i. a B Levita ließ sich reaktivieren. Tie interimistischen Chargenwahlen, an denen später durch die definitiven Chargenwahlen nichts geändert wurde, hatten folgendes Ergebnis: Otto Levita X, X X X, S.W., Alfred Hirsch X X, K W, Kurt Alexander, F. M f Tendenz, Erwin Seligmann, F, M. f. Comment. E. R E R Levita, A. H. Ä. H. Ur. Mainzer, Ur. Rothschild und a. B. a. B. Ur. Alexander, Settgmarm, Hirsch. 7 . AB. Ludwig Rosenthal wurde zn einer l. K. B. ,Mcaria" beurlaubt. Wir sind zweimal in der Woche offiziell im „Fauste Dieüstag Abend zum Konvent' nnd SamSMg Abend

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