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KC-Blätter · 1915-07-01 · Heft 6 (Juli 1915) · p. Seite 462

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Journal
KC-Blätter
Volume
1914-1915
Issue
Heft 6 (Juli 1915)
Date
1915-07-01
Page
Seite 462 (sequence 39)
Language
German
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462 Saxo-Bavaria. Die zlveite Hälfte des S. S. nahm in unserer l. Saxo-Bavaria einen der Kriegssliminnng entsprechend rnhige»» Verlaus. Anstatt Aensterlichkeite»» »»achznhüngen, hielten «vir es für geboten, recht innig uns mit dem grasten Gedanken des 51. C. vertraut zu machen. Zwar »vurde auch weiter der Spart nicht vernachlässigt, wozu sich ja hier in Leipzig in besanderem Maste Gelegenheit bietet, auch Ausflüge wurden nnternvlnmen, bei denen es stets sehr gemütlich und fröhlich zuging. Die Bierabende mit lieben Gästen fanden in geivvhnt anregender Weise statt, im übrigen aber ivar das Semester eine Zeit der Vertiefung in all die fragen, die nach dem Kriege ziveifellos an nns herantreten werden. Sv fanden auf Wunsch des FnchSlnajvrS für Tendenz die Tendenzsttchienstnnden hätlfig in Gegeil- »vart aller Aktiven statt und in Rede und Gegerirede ivnrde aller Fragen Erwähnung getan. Mit Vertrauen sehen wir dem Wintersemester entgegen. Leipzig bietet in» Winter soviel des Schönen und Erhabenen in Wissenschaft und Kunst, dabei so zahlreiche Abivechslung gesellschaftlicher Art, es verbindet s» stark die Gemütlichkeit der kleinen Universitätsstadt mit der Großzügigkeit einer Weltstadt, üast wir auf eine recht zahlreirl e Corona im Winter rechnen dürfen. Die Adresse bleibt bis 15. Oktober Haheftr. 60 ii-; im übrigen ist sie von Semesterbeginn an stets beim Pedell der Universität zu erfahren. Wir schlossen das S. S. am 2V. Juli mit einein Dämmerschoppen im „Thüringer Hof". Haas tvnrde rezipiert, a. B. Stein wurde wieder inaktiviert; er wurde zun» Jeldunterarzt befördert, a. B. David würbe zum Unteroffizier befördert. Die F. C. setzt sich solgendermasten zusammen: Stein F. C. X Leivinsohn F. C. x x Haas F. C. x x x Wir beginllen das W. S. am 20. Oktober mit einem Dämmerschoppen im Refektorium des „Thüringer Hof". W.K. K. C.-Stammtisch, Frankfurt a. M. Das erste Senlester des Bestehens unseres Stammtisches verlief äußerst günstig. Der ernsten Kriegszeit entsprechend nlllstte im Leber» des Starnmtisches studentisches Treiben urrd Vergnügen einigermasten zurücktreten. Unsere Arbeit mnstte vielmehr nächst der Herstellung eines engen persönlichen Verhältnisses unter den durchrveg jungen Mitgliedern der Einführrrng in die Aufgaben des K.-C. gelten. Reichen Stoff zur wissenschaftlichen Betätigung gaben uns die sehr intereffanten Tendenzunterrichtsktmrden unseres A. H. Rabbiner vr. Lazarus. Auch an dieser Stelle sei ihm hierfür herzlichster Dank gesagt. Weitere rviffenschaftliche Anregung gaben Vorträge der Bbr. Bbr. über: „Was ist national?", „Raffe und Raffentheorien", „Entwicklung des Antisemitismus seit 1870", „Jüdische Eigenarten nach Sombart", „Tendenz der verschiedenen Vereinigungen" und „Entwicklung der Burschenschaften als Erinnerung zu ihrem 100jährigen Jubilätttt,". An diese Vorträge schloß sich regelmästig eine lebhafte Diskussion. Gewiß fehlte auch jetzt nicht ganz bei uns die studentische Gemütlichkeit und stntentisches Vergnügen. Zu den gemütlicher» Samstagabenden im Restaurant Faust erschienen außer der Aktivitas rmd einigen A. H. A. H. auch die eben hier oder in unserer Nachbarschaft rveilenden Kbr. Kbr. Felix Kaufmann (Rhen.-S.), Paul Speier tGhib.), Jrrlius Voehl (Bav.l, Georg Klein (Lie.s Die Sonntage benutzten wir häufig zu Ausflügen in den Taunus. Zwischen Burschen und Füchsen entrvickelte sich ein enges Freundschaftsverhältnis, das die Hingebung zu der« Bestrebungen des 5k. C. stärkte. Wir haben allen Grund zu der Hoffnung, daß aus lluserem Stammtisch sofort nach Friedensfchlnst eine I schöne rrnd rviirdige 5k. C.-Verbindnng zu Frankfurt a. M. I hervorgehen rvird. - Zn besonderenr Darrt sind wir unserer l. St. B.; Bavaria verpflichtet; sie überliest rrns u. a. in freundlicher Weise ihr Stntnt und ihre GeschäftSordnrrng, die! rvir auch zum größten Teil für den Stammtisch nn-! nahmen. Eilt gemeinschaftlicher AnSflrrg nach Heidelberg j brachte uns auch irr persönliche Fühlung mit den wenigen 1 dort anwesenden Mitgliedern der Bavaria. Unsere Gesanrtaktivitas bestand aus 3 Brrrschen, darunter 2 bereits im Heeresdienst stehenden, und!> krassen Füchsen, ungerechnet die dem Stammtisch beigetretenen, in Frankfurt anrvesenden A. H. A. H. des | 51. C. Seit unserem letzten Bericht haben sich noch j folgende Keilfnchse aktiv gemeldet: stucl. iur. Georg Arfeld aus Bad Krerrznach, stuck, iur. Richard Hege arrs Bleicherode (Harz), stuck, iur. Ludwig Gütz aus Seligenstadt a. M., stuck, weck. Martin Erich Mayer aus Frankfurt a.M. Letzterer dient z. Zt. in eine»»» Ilrtillcrie-Regiment als 5kriegSfrei»villiger in Berlin. Zu Ferienchargierten »vurden geivühlt: stuck, iur. E. Kamberg F. C. X, l vr. M. Akainzer F. C. X X,! stuck, raed. L Selig»na»»n F. C. XXx. Briefe si»»d z»» richten an stuck, iur. Eugen 5kamberg, Offeubach a. M., Kaiserstraße 115. Vereinigung Cölner K. C.er. K. C.er, die »vährend des Krieges durch Cöln kommen, hier in Quartier oder in ein Lazarett gebracht »verden, »vollen sich sofort mit folgenden K. C.ern, die jederzeit zu ihrer Verfügung stehen, in Verbindung setzen: Rechtsanwalt Dr. Faßbender (Rh.-Sil.), Mohrenstr. 1. „ vr. Heinrich Frank (Bad.), Hansaring 30. Stellungsnachweis. In einer Universitätsstadt Mittelderrtschlairds ist Rechtsanwalt außerordentlich günstige Gelegenheit geböte,», eine Praxis, deren bisheriger Inhaber gestorben ist, zu übernehmen. Näheres durch die Schriftleitung. Mitteilungen der Schristleitung. Die nächste Kriegsansgabe der K.C.-Blätter erscheint voraussichtlich anfangs November. Schl»»st der Redaktion für den allgemeinen Teil: 15. Oktober. Schl»»s; der Redaktion für den studentische»»- und Jnseraten-Teil: 25. Oktober. Alle kriegsstatistischen Mitteilungen sind vr. Max Mainzer, Frankfurt a.M., Neckarstraße 5, alle übrigen die Schriftleitung und den Versand betreffenden Zuschriften mir einzusenden. Crefeld, Königstr. 116. . Fernsprecher 3806. Dr- Kurt Alexander. Verleger und verantwortlicher Redakteur: vr. iur. Kurt Alexander, Crefeld, Königstr. 116. Druck: Aachener Verlags- und Druckerei-Ges. Kaffenver»valtung: Rechtsanivalt vr. Se»vald Fasse, Düsseldorf, Blücherstraste 69, Postscheckkonto: Postscheckamt Cöln 23487.

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