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KC-Blätter · 1914-01-01 · Heft 4 (1.1.1914) · page 35

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
KC-Blätter
Volume
1913-1914
Issue
Heft 4 (1.1.1914)
Date
1914-01-01
Page
– (sequence 35)
Language
German
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in diesem Semester in Königsberg sieben Aktive und zwei Inaktive. Von den beiden Inaktiven ist der eine bereits niedergelassen, der andere achtes medizinisches Semester. Von den Aktiven stehen zwei im sünsten juristischen Semester, einer macht in diesem Semester sein Reserendarexamen, ein vierter, im sechsten medizinischen Semester, wechselt Ostern die Universität, so daß nur noch drei Aktive fürs nächste Semester verbleiben, die sämtlich nur in der Friburgia aktiv waren. Wir können allerdings gerade fürs nächste Semester schon auf mehrere Füchse rechnen, werden aber nach der bisherigen Uebersicht bestenfalls nur die Chargen besetzen können. Wir müssen uns daher an alle C er, die im nächsten Semester eine neue Universität aufsuchen können und wollen, mit der Bitte wenden, die Lage der Friburgia zu berücksichtigen. — HütZu kommt als wichtiges Moment die Couleurfraae. Wir wollten schon in diesem Semester Couleur aussetzen, standen aber von diesem Vorhaben ab, da wir gerade in Königsberg, wo der V. F. St. sehr stark, in diesem Semester wegen des hier stattfindenden KartelllageS besonders stark ist, darauf Wert legen müsien, beim Couleuraufsetzen durch eine starke AktivitaS zu imponieren. Wenn wir im nächsten Semester da * Durchschnittsmaß der hiesigen Verbindungen, 12-15 Aktive, ungefähr erreichen, können wir unsere Absicht verwirklichen. Diese- Durchschnittsmaß hat die Friburgia in den ersten Semestern auch beseffen. Jedoch mußten viele Bbr. Bbr. nach bestandenem Examen Königsberg verlaßen. Schon diese frühere Zahl der Aktiven beweist, daß es durchaus kein Opfer bedeutet, in Königsberg aktiv zu fein. Da außerdem im Verbände eine genügende Anzahl von aktiven Burschen und Brandern vorhanden ist, um bei disziplinierter Verteilung in allen St. C.-Verbindungen einen angemessenen Bestand von Aktiven zu erlaßen, glauben wir bestimmt erwarten zu können, daß wir im nächsten Geniester auswärtige K.C. er hier begrüßen können. Fn dieser Zuversicht bitten wir alle K. C. er, die die Absicht haben, im nächsten Semester hierher m kommen, undiesofort miuuteilen. Denn die ,rrage de- CouleurauisetzenS, die dann hoffentlich real werden würde, oedarf einer Statutenänderung, vie noch in diesem Semester durch beraten werden müßte. Wir fochten im Dezember zweimal Säbel c, davon einmal Beleger, und paukten beide Male aus. Unser Stiftung-fest tverden wir diese- Mal nur durch einen KommerS feiern. Saxo-Bavarla. In dem internen Bericht der legten S. L-Blätter haben wir folgendezu berichtigen: Die erwähnte Kontrahage spielte sich nicht mit einem E. C. er, sondern mit einem D. C. er ab, und die Erklärung, uns nach 4semestrigem Bestehen anzuerkennen, wurde uns vom Leipziger D. C. abgegeben. Mcht so leicht machte es uns die Vertreterin des Weimarer C. C., die hiesige Sängerschaft „Arion". DaS Verhalten des „Arion" in unten ausgeführter Fechtangelegenheit dürfte für die K. B. K. V. von großem Jntereße sein, da wir der Ansicht sind, daß die Sängerschast im Einverständnis mit ihrem Verbände gehandelt hat. Wir laßen deshalb den Tatbestand der Fecht» augelegenheit folgen: Hm Anschluß an eine Kontrahage, die ein n. B. mit einem Mitglied der Sängerschast im W. C.^C. „Arion" hatte, übersandte unser Bbr. eine Schlägerforderung, die vom Arionen auf Säbel cum überstürzt wurde. Nachdem die Sängerschaft von uns um Ansetzung des E. G. ersucht werden mußte, lief nach Ablauf einiger Tage ein Brief bei uns ein, in welchem der „Arion" unS mitteilte, daß er seinen Mitglieder,! verbiete, gegen Angehörige konfessioneller Verbindungen zu fechten. Wir übersandten darauf dem „Arion" einen Brief, in dem wir ihn durch den Ausdruck unserer Verwunderung über die .vorschnelle und außergewöhnliche Art der Erledigung von Ehrenangelegenheiten" aus seine Kneisevei aufmerksam zu machen versuchten und außerdem den an und für sich fadenscheinigen Grund auf den Austrag der Partie richtigstellten. Nichtsdestoweniger wurde unS nach' Ablauf einiger Tage von der Sängerschaft mitgeteilt, daß sie auf ihrem Standpunkte, Mitgliedern jüdischer Verbindungen die Satisfaktion zu verweigern, beharren müffe. Eine Begründung erfolgte nicht. Auf Grund ihres Verhaltens sahen wir unS genötigt, über die Sängerschaft „Arion" den Feigheitöverruf zu verhängen, den ,vir mit genauer Begründung den hiesigen Korporationen mitteilten. Auch mit dem hiesigen K. S. C. nahmen wir Fühlung. Anläßlich einer Kontrahage eines Bbr S erklärte sich das CorpS „Lusatia" bereit, schon in diesen, Semester unsere Waffen anzuerkennen. Wir kochten in diesem Monat zweimal Säbel 8815' und »20', wobei wir beide Partien auspaukten. A. H. B. Thuringia. Am 14. Dezember 1913 fand ln Bre-lau dle diesjährige Mitgliederversammlung de- A.H.-Berdandestatt. Anläßlich de- K.E.»Fepeam Vorabend batten sich auch mehrere auswärtige A.H. in Breslau eingesunden, so daß die Versammlung stärker als gewöhnlich besucht war. Unser l. Bdd. RechtSanwalt Dr. Krombach, der feit der Gründung uniereS A. H. B. dessen Geschäfte alerster Vorsitzender in hervor»

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