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KC-Blätter · 1913-12-01 · Heft 3 (1.12.1913) · page 27

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Journal
KC-Blätter
Volume
1913-1914
Issue
Heft 3 (1.12.1913)
Date
1913-12-01
Page
– (sequence 27)
Language
German
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Viadrina-Darmstadt. Die definitiven Chargenwählen hatten folgendes Ergebnis: Aron XXX/ F. W., K. W., V. i. A. Kray XXX, F.M., Cohn S. W., de Vries Z. W. Zu Beginn deS Semesters lieh fich Aron reaktivieren. Oppenheim, der für dieses Semester nach München ging, und Isaak, der in Differdingen praktisch arbeitet, haben ihr Examen bestanden. Unsere Keilerfolge sind für hiesige Ver- Haltnisse recht günstig zu nennen. Vielleicht gelingt es uns, noch ein oder zwei krasie Wüchse zu bekommen. Der Paukbetrieb ist sehr stramm, da wir, wie es scheint, wohl in diesem Semester mehrmals fechten werden. Wir fochten einmal 8. 8. verschärft und paukten ohne Nadeln auS. Zwischenfälle in bezug auf unsere neue Couleur haben sich nicht ereignet. Dem wieder ausgemachten Studentenverband wurden die Rechte der allgemeinen Vertretung der Studentenschaft übertragen; dadurch ist die Freie Studentenschaft stark geschädigt worden. Augenblicklich arbeiten die Korporationen an einem gemeinsamen Commenr für schwere Waffen. Philistriert wurden Bruck und Felix Simon. Ghibellmia. Nachdem wir an alle A.H. A. H., ». a. B., i. a. B. und a. B. a. B. ein Rund, schreiben mit der Bitte um Abstimmung gesandt hatten und sich die nötige Mehrheit ergab, konnten wir am 15. November, am Tage unserer AntrittSkneipe, Herrn Dr. I. Lewl daS Ehrenband der Ghibellinia verleihen. Wir hoffen an ihm eine kräftige Stütze in der hiesigen Philisterschast und dem St. C. ein wertvolles Mitglied gewonnen zu haben. Nachdem im letzten Semester der Verruf mit der hiesigen Burschenschaft aufgehoben wurde, stellten wir in diesem Semester den Antrag, in den hiesigen schwarzen Waffenring der Korporationen mit unbedingter Satisfaktion auf. genommen zu werden, wurden aber mit dem Gesuche abgewiesen. Wegen eine» Pauktages stehen wir gerade mit der Helvetia-Basel in Unterhandlung und b' ^en, in der nächsten Woche einen abhaiten zu können. Vergangene Woche durftet» »vir die Bavaren als Gäste begrüßen, die mit Helvetia. Bern einen Pauktag haue. Friburgla. Wir haben in diesem Semester keine große AktivitaS, da die Äartellbrüder immer noch Königsberg wenig aussuchen »»nd da das Keilmaterial ganz gering »var. ES ist im Fntereffe de- SMS. zu bedauern, daß »vir auch diesmal ebensowenig »vie in einem früheren 2e,nester nach Gründung der Frtdurgia hier Kbr.Kbr. begrüßen können; denn die Friburgia bedarf dringend solcher Verbandsbrüder, die in anderen K. C.-Verbindungen schon aktiv gewesen sind und daher zu uns die rechten K.C.-Traditionen bringen können. Wir hoffen, daß in diesem Punkte das nächste Semester sich glücklicher gestalten wird. Trotz dieser geringen Aktivitas ist der Betrieb sehr erfreulich. Wir haben uns jetzt auch eigene Waffen angeschafft. Möglich wurde das besonders dttrch die materielle Unterstützung, die unS der Provinzialverband Posener 5k. C.er gewährte. Wir danken ihm nochmals dafür. Saxo-Vaoarla. Wir fochten in diesem Monat eine Säbel- und eine Schlägerpartie, wobei wir einmal auspaukten und einmal abführten. Für die Ueberlaffung der Schlägerpartie danken wir einer l.K. V.Rheno-Silesia auch an dieser Stelle. Anläßlich einer Contrahage mit einem C.C.ergab uns der Leipziger C. C. die briefliche Erklärung ab, daß er unsere Waffen nach viersemestrigem Bestehen der Verbindung anerkennen werde. Die definitiven Chargenwahlen hatten als Ergebnis: Heim x, S W-, T.W., C. W.. Schönholz x - , F. W., F. M. für C., Reinsberg xxx, Z. W., Teitza, K W., Simonsohn, F.M. für T. E.R. ER.: Hein», Guthmann I, Lewkowitz, Röttgen, Schoeuholz. Reichenberger. Berichtigung des Nechtsanwaltsverzeichniffes. Offenbar«. Verzeichnis der Rechtsanwälte m als Riederiamntgson van >tb. Älbert Vevi lVie, Ban >. t^isenbach in Baden angegeben. Es »nuß Heiken: Offen bürg in Baden. Es wird gebeten, dies foiovt in de::» Verzeichnis richtigznsteUen. Eöin. Das Büro von Edgar Op»'enlie»»ier II de finde» sich Mohrensiratze »t: Fernsprecher: .V. »»«»». Stellennachweis. ^»» Hattinge»» (Ruhr) ist Niederlaff»,ngs. geiegenhelt für einet» jüdischen Arzt. A»»Sk»»»»st erteilt Herr M. Andorn in Hattinge»» (R»lhr). :i

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