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KC-Blätter · 1912-05-01 · Heft 8 (1.5.1912) · p. [Seite]

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Journal
KC-Blätter
Volume
1911-1912
Issue
Heft 8 (1.5.1912)
Date
1912-05-01
Page
[Seite] (sequence 21)
Language
German
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Interne Beilage der K. C.-Blätter Die hier veröffentlichten Mitteilungen stehen unter dem Sieget des Konventsgcyeimniffes. 1. Mai »St2. K. E..Liederbuch. Vorr ben Verbandsbrüdern Mayer und Jacobovics erhalte ich die nachstehend abgedruckten Briefe, deren Inhalt ich hiermit zur Diskussion in der „Internen Beilage" stelle. Der Anregung stehe ich sehr sympathisch gegenüber, bin auch bereit, das Liederbuch im Verlag der K. C.-Blätter erscheinen zu lassen. Was die Höhe der Auflage angeht, so rechnen die beiden Verbandsbrüder mit einer viel zu geringen Auflage. Marl darf nicht nur den augenblicklichen Bedarf berücksichtigen, sondern muß auch für spätere Zeiten Vorsorgen. Je größer die Auflage, desto billiger stellt sich das einzelne Heft, da ja die Satzkosten die gleichen bleiben. M. E. muß mit einer Auflage von mindestens 5000 Stück gerechnet werden. Dann kann vielleicht auch der Anschaffungspreis noch etwas herabgesetzt werden. Ob die geilannten Druckpreise sich nicht noch reduzieren lassen, wird noch geprüft werden müssen. Das Risiko des Druckes erscheint ein sehr begrenztes zu sein. Trotzden» würde ich den Druck nur dann empfehlen, wenn ein namhafter Teil der Auflage von den Verbindungen, Stammtischen und Ortsgruppen vorher fest bestellt worden ist, wobei ich bemerke, daß die von den beiden Verbandsbrüdern für die Verbindungen vorgesehene Zahl viel zu gering angenommen ist. Dr. Alsberg. Sfferr, 19. April 1912. Redaktion der K. C.-Blätter! Bei den im hiesigen Bezirk schon seit vielen Jahren regelmäßig veranstalteten Kneipen und anderen Veranstaltungen hat sich immer wieder das Fehlen geeigneter Liederbücher störend bemerkbar gemacht. Die großen Kommersbücher von den Verbindungen kommen zu lassen, ist für größere Veranstaltungen zu lästig und kostspielig, auch ist die Gefahr des Abhandenkommens zu groß, sodaß sie uns neuerdings — nicht ganz mit Unrecht — verweigert werden. Bei größeren Veranstaltungelt der Verbindungen macht sich der gleiche Mangel bemerkbar. insbesondere bei K. C.-Tagen. Stiftungsfesten usw. init anschließenden Ausflügen. Die in' den einzelnen Verbindungen vorhandenen kleinen Liederhefte sind inhaltlich vollkommen ungenügend, die von den diversen Verlagen herausgegebenen Sammlungen enthalten nicht diejenigen Lieder, die sich im K. C. im Laufe der Jahre als die beliebtesten herausgestellt haben, namentlich nicht die Bllndes- und sonstigen K. Ä- Lieder, auf die gerade bei den von Alt-Herrenschäften und Ortsgruppen veranstalteten Kneipen usw. nur ungern verzichtet wird. Jacobovics und der Unterzeichnete sind daher entschlossen, ein eigenes K. C.-Liederbuch in irgend einer Form zu schaffen. Es soll in feinem ersten Teil außer einigen Liedern vaterländischen Charakters die sämtlichen Bundeslieder und diejenigen im Laufe der Jahre entstandenen K. C.- Lieder enthalten, welche sangbar sind und eS verdienen, dem papiernenen Leben in K. C.-Jahrbüchern nnb den K. C.-B!ättern entrissen zu werden. Dllrch diesen Teil erhält das Liederbuch zugleich die Bedeutung eines vorzüglichen Keil- und Propagandamittels, das bei jeder Veranstaltung vott den Gästen nütgenvmmen werden kann. Da besonders hier im Westen der K. C. in immer weitere Kreise der jüdischen Philisterschaft propagiert wird, so dürste ein solches vilfsmittel besonders gute Dienste leisten In einem allgemeinen Teil wird das Liederbuch eine sorgfältige, aber reichhaltige Auswahl der allerkannten Lieblingslieder enthalten, unter gleichntäßiger Berücksichtigung des ossiziellen Teiles, der Fidulität und der sonstigen Veranstaltungen, für die es berechnet ist. Die Hinzusügung einiger Wanderlieder erscheint diskutabel, um das Buch auch dem einzelnen K. C er liebenswert zu machen. Ueberdies werden auch Lieder lokaler Färbung (Heidelberger, Nheinlieder usw.) zu berücksichtigen sein, sodaß auch die einzelnen Verbindungen ein Interesse daran haben, sich einen größeren Bestand anzuschaffen. Die Gesamtzahl aller Lieder wird jedoch 100 kaum überschreiten dürfen. Die Finanzierung muß von dem Prinzips geleitet fein, daß der billige Preis einen Konsum der Liederbücher ermöglicht. Ich habe eine Offerte einer hiesigen, sehr leistungsfähigen Druckerei, welche bei einer Auflage von 2000 Stück und einem Um» fange von 04 Druckseiten, geheftet, einen Preis von 188.50 Mk. fordert, zu welchem bei Einband in Wachstuchleinen 90 Mk. hinzutreten. Diese Offerte würde es gestatten, auch bei einem Umfange von 80 Seiten und einer besseren Ausstattung und

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