Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 8 (1859)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1859)
- Date
- 1859-10-01
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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Zeichen der Gegenwart. 329 wissen sollen sie, daß die heilige Curia eine Gesandtschaft an den König, des allerchristlichsten Karl IX. Majestät und seine hohe Gemahlin, die Medieäerin geschickt, beide für die große heilige vollbrachte That zu beglückwünschen? Jene Herren wagen es, und rufen alle katholische Christen zur Nachahmung auf, eine That zu brandmarken, die inaLsaei-63 Lartkelsiü? zu verunglimpfen, die doch selbst der heil. Vater, der Nachfolger des ersten der Apostel, und Stellvertreter Christi auf Erden, der Pabst Gregorius der XIII. hochseligen Andenkens, nicht nur gebilligt, sondern über die er seinen apostolischen Segen ausgegossen, und für die er in feierlicher Procession von allen Kardinälen, Erz- und anderen Bischöfen begleitet, sich nach der Kirche San Luigi in Rom begeben hat, um Gott in einem feierlichen Tedeum dafür zu wben und zu danken, daß er die Menschenschlächterei hat gelingen lassen? — Wen brandmarken nun jene Herren, wenn sie den Herrn Veuillot anfallen; diesen, oder die ganze Curia Romana jener Zeit? Wen trifft ihr Vorwurf, daß mit der Billigung solcher Thaten die Religion dem Abscheu preisgegeben werde (<zui la kont äetester!)? Doch gewiß nicht diejenigen, die im Sinne der Kirche sie, als eine gottgefällige, preisen und zur Nachfolge anempfehlen? Deßhalb können wir, indem wir uns für diesen kurzen Moment auf den Standpunkt des Herrn Veuillot und Konsorten, versetzen, seinen Angreifern, dem Herrn Grafen und seinem Anwalt Hukaure, nichts angelegentlicher rathen, als zu Kreuze zu kriechen, und sich „löblich zu unterwerfen"; auch jenen beiden wahren Söhnen der Kirche, die sie offen angegriffen, offen Abbitte zu thun. Oder wollen sie, wie der Abbe velaeoutui-e, es dahin kommen lassen, daß sie von der höchsten Kirchenbehörde in Frankreich einen Verweis, oder eine Verwarnung erhalten? Ich will jene guten Herren auf ein glänzendes Beispiel aufmerksam machen, das Hr. Graf Montalembart gewiß kennt, das ihm aber, als er seine Blasphemien gegen den Lobredner der heiligen Bluthochzeitnacht niederschrieb, nicht gerade gegenwärtig gewesen sein mochte, aus das des frommen Avi-arcl vi^d), eines englischen Katholiken aus der Zeit ihrer republikanischen Wirren, das uns der Herr klkeaula^ in seinem Geschichtswerke mittheilt. (Th. I, Cap. VI. x. 265 der ersten Aufl.) Dieser berühmte Geschichtschreiber charakterisirt diesen Mann also: Ile ^as a seliolar anä a sentlswan, upri^kt in all kis oräinar^ äealinAS, avä strcmA^ interesseä ^vita a sense ok dutv to (loci.?et Iie kad been clsexi^ eone^insä in Lds plot ot KIo^iuA ux Tu2A, loräs avä eommonu anä kaä, on