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Jüdische Korrespondenz · 1915-08-26 · 3 (26.8.1915) · page 5

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Journal
Jüdische Korrespondenz
Volume
1 (1915)
Issue
3 (26.8.1915)
Date
1915-08-26
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
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Seite 4 Jüdische Korrespondenz Nr. 3 iie militärischen Fragen genau informiert faren, veröffentlichen einen Klageruf darüber, a|{ in Frankreich nicht weniger als 60.000 'migrainen aus Rußland zum Militärdienste ..•ranw/oA-i) varuen.»>>-'^s Korps werde- Kauz iiuaci! der v« p'icluimg preisgegeben, indem es inner wieder an die erste Feuerlinie dirigiert ,-erde. Das Petersburger Blatt hat nun ganz vert-ssfii hinzu . en. daß die überwiegende Ma- »ntiit dieser Emigranten aus Juden besteht, eiche vor den Pogroms aus Rußland gelichtet, in dem „freien" Frankreich Schutz nd Ruhe suchten —■ dort aber werden sie jetzt iit allen Mitteln der Pression gezwungen, entweder nach Rußland zurückzukehren oder sich n der franzosischen Front hinschlachten zu Judenfrage und Friedenskongreß. Seit einiger Zeit wird in jüdischen Kreisen aller Länder die Frage diskutiert, auf welchem Wege ■ ie ihre Rechte geltend machen sollten. Fs wird der Plan ventiliert, einen jüdischen Kongreß einzuberufen, welcher eine Delegation zu wählen hätte, die dann beim Friedenskongreße im Namen der .luden auftreten und deren Forderungen vorlegen soll. In der jüdischen Presse wird auch das Programm eines solchen koiv'revs.'.s wie auch die eventuellen jüdischen Forderungen erörtert und ausführlich behandelt. Ohne näher auf dieses Programm und die eventuellen jii! sehen Forderungen eingehen zu wollen, möge zunächst konstatiert werden, daß die ganze Angelegenheit mehr einen theoretischen als einen realen Wert hat. Angesichts der Tatsache, daß sämtliche europäische Großmächte in den Krieg verwickelt sind, dürfte es vor allem überhaupt zu keinem Friedens- Ko.igrosse, beispielsweise in der Form des'-ier Huer Kongre;kommen, an welchem auch i ichtkriegführende Staaten teilnehmen dürften. Die Friedensverhandlungen werden voraussichtlich unter den kriegführenden Mächten in dieser oder jener Form geführt werden. Ein tierantreten einer jüdischen Delegation an die Friedens-Unterhüudler als an eine einheitliche Korporation dürfte demnach von vornherein als ausgeschlossen betrachtet werden. Höchstens kann es sich darum handeln, daß die Juden sich an die Vertreter der einzelnen Mächte bei den Friedensverhandlungen mit ihrem Wünschen wenden dürften. Nun müßte man sich fragen, ob lüebei tatsächlich das Herantreten an sämtliche Kriegführende irgendwelche Aussicht auf Erfolg haben könnte. In erster Linie handelt es sich darum, für die Juden in denjenigen Ländern, wo sie noch unter Ausnahmsgesetzen leben. Gleichberechtigung zu erwirken. Die Antwort, die eine jüdische Delegation diesbezüglich von russischer Seite erhalten dürfte, kann man sich schon jetzt vorstellen. Da diese Frage hauptsächlich das Zarenreich betrifft, so ist auch von den Verbündeten Rußlands wenig zu erwarten. Ihre Haltung den Juden gegenüber während des Krieges beweist zur Genüge, wie wenig man siel! in diesji Ihnsie.it illusionei. imigeb.'ndürte. Abgesehen davon dürfte das Zustandekommen eines derartigen Kongresses gerade deswegen, weil das Gros der Juden in den kriegführenden Staaten lebt, auf große Schwierigkeiten stoßen. Wir glauben kaum, ob bei- .-px'-w.- u.v Juden Rußlands sich an einem solchen Kongreße beteiligen könnten, der mit einer Anklage gegen Rußland auftreten würde, ohne befürchten zu müssen, daß sie ihre Lage im Reich.' noch mehr verschlimmern könnten. Ein Kongreß aber, an dem bloß die Juden der neutralen Länder teilnehmen werden, dürfte schwerlich die einsprechende Autorität besitzen und über genügenden Einfluß verfügen. Viel ratsamer wäre es schon, daß die Juden der einzelnen Länder, in erster Reihe diejenigen der kriegführenden Staaten, schon jetzt aus ihrer Mitte Delegierte bestimmen, welche an die eigenen Regierungen mit den diesbezüglichen Wünschen und Forderungen herantreten und verlangen sollen, daß bei den zu erwartenden Friedensverhandlungen auch der Juden gedacht werden möge. Es ist anzunehmen, daß selbst die Regierungen der Ententestaaten ein solches Verlangen wenigstens in formeller Beziehung nicht ablehnen werden können. Dies umso weniger, als ja beispielsweise die englische und französische Regierung wiederholt versicherten, daß sie nach dem Kriege für die Juden Rußlands ein gutes Wort einlegen werden. Nun mögen sie an ihr Versprechen erinnert werden. Auf diesem Wege, der viel einfacher und praktischer ist, könnte vielleicht etwas erreicht werden. Von Seiten ' der verbündeten Zentralmächte und der Türkei könnte man jedenfalls die weitgehende Unteri Stützung erwarten. i Illusionen möge man sich jedoch nicht j hingeben. Freiwillig würde Rußland den Juden I keine Gleichberechtigung geben. Es muß zuerst niedergerungen werden: dann wird sich schon! alles finden. I Bei dieser Gelegenheit möge auch noch I eine andere Frage berührt werden, über die jetzt ebenialis sehr viel gesprochen wird. Es heißt nämlich, daß nach dem Kriege eine große judische Emigration aus Galizien und Polen zu erwarten sei und es wird die Einberufung eines Ernigrati mskongresses i;eplant,der diese Angelegenheit rechtzeitig in die Hand nehmen solle. Diesbezüglich möge jedoch in Erwägung gezogen werden, daß angesichts der gegenwärtigen Kriegssituation im Osten diese Emigration nicht absolut als wahrscheinlich in Betracht gezogen werden darf. Nach einer Befreiung Polens aus dem russischen Joche dürfte sich die politische Lage der dortigen Juden sicherlich viel günstiger gestalten und auch in wirtschaftlicher Beziehung ist eine Besserung der Lage sowohl der Juden Galiziens als auch der Juden Polens zu erwarten, da der Wiederaufbau des durch die Kriegsereignisse so arg mitgenommenen Landes gerade für die Juden neue Existensmöglichkeiten bieten werde. Die Eventualität einer stärkeren Emigration ist wohl nicht gänzlich abzuweisen, aber man möge sich nicht allzufrüh in einen derartigen Gedanken hineinbeißen. Eine Massenemigration erfordert so gewaltiger Mittel, daß man mit Hilfe derselben den Juden im Lande vielleicht mehr nützen könnte. Wohin soll auch ein großer Emigrationsstroni geleitet werden? England dürfte nach dem Kriege noch mehr als früher die Immigration behindern, in Amerika dürften sich die wirtschaftlichen Verhältnisse nach dem Aufhören der massenhaften Kriegslieferungen höchstwahrscheinlich wenig- >lens in der ersten Zeit ungünstig gestalten, so daß ck rtselbst für eine Massenimmigration kein Platz vorhanden sein dürfte. Eine Massenimmigration nach Palästina dürften selbst die größten Enthusiasten nicht als durchführbar betrachten. Mr. Jakob Schiff, der bekannte jüdisch-amerikanische Millionär und Philantrop, hatte wohl recht, als er erklärte: „Die Aufgabe der Juden in der jetztigen Zeit ist es, recht bedeutende Fonds zu sammeln und bereitzuhalten, um nach dem Kriege für die durch denselben betroffenen Brüder diejenigen Aktionen zu unlernehmen, die sich unter den gegebenen Verhältnissen als notwendig und zweckentsprechend erweisen dürften." In diesem Sinne mögen die Vorbereitungen für die künftige Friedensarbeit gemacht werden. Das Sich-Verbeißen in bestimmten Richtungen soll wie weit möglich unterlassen werden. .1. Golomb. Korrespondenzen. Hilfskommission 1915 für Palästina. Wien. Infolge des Krieges ist die Lage der Juden in Palästina, welche zumeist durch die Spenden aus den europäischen Ländern ausgehalten werden, eine sehr traurige geworden. Besonders war dies mit den sehr zahlreichen dortigen galizischen Gemeinden der Fall, die nfolge ■ er K'iegsereignisse fast gar keine Unterstützung erhalten konnten. Um diesem Elend abzuhelfen, hat sich vor einigen Monaten in Wien eine Hilfskommission gebi det, welche eine rege Tätigkeit entfaltete und in kurzer Zeit ca. 50.000 Kronen sammelte. Ein großer Teil dieses Betrages ist bereits nach Palästina überwiesen worden. Dienstag, den 24. August abends fand hier eine Vollversammlung dieser Hilfskommission statt. An derselben nahmen mehrere Rabbiner und Ku'tusvorsteher Wiens, Vertreter jüdischer Organisationen sowie eine große Anzahl der in Wien wei.enden galizischen Rabbiner und cliassidischer Rabbis teil. Als Delegierter aus Ungarn erschien Ministerialsekretär Dr. Leder er, als Vertreter der ungarisch-jüdischen Gemeinde in Jerusalem Herr Rabb. Horowitz. Die türkische Botschaft entsandte einen ihrer Beamten als Vertreter zur Versammlung. Nach einer Begrüßungsrede des Vorsitzenden Herrn Kullusgemeinde- Vizepräsiden en Dr. Gustav Kohn, welche mit einem .Hoch auf Kaiser Franz Joheph und den Sultan s.hloß, erstattete Herr Oberrabbiner W. Reich aui Baden das Referat, berichtete über die bisherige Tätigkeit der Hilfskommission und beantragte, dieselbe möge sich als permanent auch für die Zeit nach dem Ktiege erklären und als „Zcntraleuropäische Palästina-Hilfskommission" konstituieren. In der Diskussion sprachen die Herren: Ministerialsekretär Dr. Lederer, welcher u. a. die ungarischen Juden gegen den Vorwurf verteidigte, als ob sie die jüdischen Flüchtlinge aus Galizien nicht freundlich genug behandelt hätten, die Rabbiner Reich und Mayersohn aus Wien, Dr. Samuel Rappaport, Dr. Karl Poliak, Rabb. Steinberg aus Rzeszow, Hofbauer, Pappenheim, Dr. Schreiber, Rabbi Hager aus Ottynia, Rabb. Horowitz u. a. Es gelangten zwei Ansichten zum Ausdrucke; die eine vertrat den Standpunkt, daß man sich bloß auf eine momentane Nothilfsaktion beschränken soll, andererseits wurde die Reorganisierung der ganzen Hilfsarbeit in Palästina, die Vereinigung aller „Kollim", die Reformierung des ganzen jüdischen Lebens im heiligen Lande verlangt. Schließlich wurden die Anträge des Referenten angenommen. Die Diskussion war teilweise eine sehr stürmische, es wurde viel mit den Schlagworten Zionismus, Orthodoxie, Assimilation etc. etc. herumgeworfen und durch heftige Zwischenrufe die Harmonie der Versammlung gestört. Diese Vorgänge konnten allerdings den im allgemeinen würdigen Verlauf der Versammlung nicht stören, es machte aber einen etwas peinlichen Eindruck, daß selbst in einer solch wichtigen Angelegenheit der Parteistandpunkt nicht ganz beiseite gelassen werden konnte. Im allgemeinen möge noch bemerkt werden, daß es viel ratsamer wäre, sich momentan auf eine energische Durchführung der dringenden Hilfsaktion zu beschränken. Das weitergehendere Programm soll erst in ruhigeren Zeiten zur Diskussion gestellt werden. Gegenwärtig dürfte eine solche Aktion kaum den erwünschten Erfolg bringen. T. L. Die wirtschaftliche Lage der Juden Galiziens. Krakau. Im hiesigen judischen kaufmännischen Vereine fand vorige Woche eine zahlreich besuchte Konferenz statt, welche über die Lage des jüdischen Kaufmannstandes in Galizien im allgemeinen und über die Moratoriumsfrage insbesondere eine ausführliche Diskussion abführte. An der Versammlung nahmen unter anderen Teil: Handelskammer-Vizepräsident T. Epstein, die Handelskammerräte G. G. Bazcs und H. Rimler, Reichsratsabgeordneter Dr. Gross, Kultuspräsident Dr. | Tilles, Gemeinderat Dr. Frühling u. a. Nach durchgeführter Diskussion wurden zwei Resolutionen der Herren I Dr. Frühling und Ch. F. Leistner dem Vereinspräsidenten i Herrn S. Spira zugewiesen, auf Grund welcher ein Me-! morial ausgearbeitet und an maßgebender Stelle überj reicht werden soll. 1. a. Chronik. Kaisers Geburtstag. Anläßlich des 85. Geburtstages des Kaisers Franz Joseph wurden in fast sämtlichen jüdischen Gemeinden der Monarchie überaus feierliche Gottesdienste abgehauen. Die uns diesbezüglich eingesandten Berichte können wir leider aus Raummangel nicht veröffentlichen. Professor Dr. Paul Ehrlich gestorben. In einem Sanatorium in Homburg vor der Höhe ist vorige Woche der wirkliche Geheimrat Prof. Dr. Paul Ehrlich im Alter von 61 Jähren gestorben. Der Name dieses Gelehrten ist in der ganzen Kulturweit durch die Erfindung des Syphilisserum „Salvarsan" berühmt geworden. Sein Ableben hat in allen Kreisen die tiefste Teilnahme hervorgerufen und die Presse aller Länder erklärt seinen Tod als einen ungeheuren Verlust für die Wissenschaft und die Menschheit. Prof. Ehrlich arbeitete in den letzten Jahren an einem neuen Serum, dessen Herstellung in der medizinischen Wissenschaft ei: e kolossale Umwälzung hervorzurufen bestimmt war. Unter anderen hat auch Reichskanzler Bethmann-Holiweg der Witwe Prof. Ehrlichs ein herzliches Beileidstelegramm zugehen In den Adeissland erhoben. Der Direktor des Wiener Bankvereines, Herr B. Popper, wurde vom Kaiser in den Adelsstand erhoben. Verbot der jüdischen Zeitungen in Rußland. In der letzten Zeit hat die russische Regierung das Erscheinen sämtlicher hebräischer und Jargonzeitungen in Wilna, Odessa, Bialystok, Minsk etc. verboten. Das Los der judischen Flüchtlinge in Rußland. Indirekte Nachrichten aus Petersburg melden, daß die in Rußland sich befindenden jüdischen Familien aus dem mit Rußland kriegführenden Auslande nach Sibirien verschickt werden. Die aus Galizien verschleppten Juden werden dorthin zurückgetrieben. Der russische Gubernator von Tarnopol wurde mit der Aufgabe betraut, die Rückbeförderung dieser Juden durchzuführen. Die Judengemeinden Russisch-Polens und Litauens. Polen und Litauen waren in den letzten Jahrhunderten der Hauptsitz jüdischer Gelehrsamkeit und jüdischen Wissens. Die dortigen Gemeinden gelangten in der jüdischen Geschichte zu großer Berühmtheit. Gar manche Stadt, deren Eroberung jetzt aus strategischen Gründen eine so große Rolle spielt, ist auch in den jüdischen Kreisen weit und breit bekannt und die Befreiung derselben erfüllt die Herzen aller Juden mit großer Freude. Eine der berühmtesten Judengemeinden Polens war beispielsweise Lublin, wo große Gelehrte als Rabbiner wirkten und wo auch die jüdisch-religiösen Landtage sich wiederholt versammelten. Lublin war auch berühmt mit seinen großen hebräischen Buchdruckereien. Auch Ostrow, um welches so heftig gekämpft wurde, war ehemals eine berühmte jüdische Gemeinde. Dort lebte und wirkte der große Gelehrte und Talmudinterpret Rabbi Samuel Eideis, bekannt unter dem Namen „Mharscha". Andere Gemeinden gelangten erst im vergangenen Jahrhunderte zur Berühmtheit, so beispielsweise Kowno, wo der berühmte Rabbi lsak Elchanan Spektor in der zweiten Hälfte des XIX. Jahrhundertes lebte und wirkte. Auch die Städte, um die jetzt gekämpft wird: Wilna, Bialystok und Brest-Lilowsk, sind unter den Juden weit und breit berühmt. Wilna wird das „litauische Jerusalem" genannt; dort lebte und wirkte der hervorragende Rabbi Eliahu, bekannt unter dem Namen „Der Wilnaer Gaon"; aus den Wilnaer Rabbinerschulen ging eine große Anzahl berühmter Rabbiner hervor und auch die moderne hebräische Wissenschaft fand in Wilna große Entwicklungsmöglichkeiten. Bialystok gehört zu den größten und reichsten jüdischen Gemeinden Litauens in den letzten Dezennien. Dort wirkte auch der hervorragende Rabbi Samuel Mohilewer, einer der Begründer der jüdischen Kolonisation Palästinas. Brest-Litowsk ist eine der ältesten und berühmtesten Judengemeinden Wolyniens. Auch gegenwärtig gehört die dortige Judengemeinde zu den angesehensten im Lande. Der Rabbiner Rabbi Chaim Solowajczyk genießt in ganz Rußland und auch im Auslande höchstes Ansehen und Wertschätzung, auch die dortige Jeschiwa ist weit und breit berühmt. In den befreiten Gebieten befinden sich auch die Residenzen einiger der hervorragendsten chassidischer Rabbis, so z. B. Gora Kalwarja, zu dessen Rabbi Tausende und Abertausende Anhänger aus allen Teilen Polens und Galiziens wallfahren. Berühmt sind auch die Rabbis von Sochaczew, Radzymin, Nowo-AIeksandrow und Biala. Das Städtchen Kozk ist bekannt als der Stammsitz der Rabbi- Familie Friedmann, derer Urgroßvater infolge der Verfolgungen aus Kozk flüchtete und sich in Sadagöra (Bukowina) ansiedelte. Seine Nachkommen wirkten zuletzt in Sadagora, Bojan, Czortköw, Husiatyn, Ottynia etc. Herausgeber und v wortlicher Redakteur: Jonas Kreppel. — Buchdruckerei „Melantrich", Wien IX., Pramergasse 6. (Verantwortlich S. Orünhnt).

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