Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Journal
- Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Volume
- 1869
- Date
- 1869-01-01
- Page
- – (sequence 46)
- Language
- German
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— 47' — Französisch. Die gesammte Formenlehre. Einübung derselben durch Übersetzungen aus dem Deutschen in's Französische und umgekehrt, nach Plötz' Schulgrammatik von Lection 1 bis 25. Mündliche Uebersetzung kleiner erzählender Lesestücke aus Otto's Conversationslesebuch. Regeln- und Aufgaben über den Gebrauch des Artikels. Unterscheidung der persönlichen Fürwörter als alleinstehende und verbundene. 5 St. Tröfousse, > H e b r ä is ch. Uebersetzung (theilweise Wiederholung) einzelner Abschnitte aus dem Pentateuch. Wiederholung des regelmäßigen Zeitworts. Eintheilung und Benennung der unregelmäßigen Zeitwörter. 3 St. vr. Strauß, seit Januar Großmann. Geographie. Wiederholung der notwendigen Vorbegriffe aus der mathematischen Geographie, sowie der Geographie Deutschlands in physischer und politischer Hinsicht. Specielle Geographie der europäischen Staaten mit Ausnahme Deutschlands. Kartenzeichnen. (Daniel Leitfaden.) 2 St. vr. Hornstein. Geschichte. Geschichte des Mittelalters bis aus Rudolph von Habsburg. 2 St. Bis Ende Mai vr. Oelsner, dann vi-. Trieb er. Anmerkung: Herrn vr. Oelsner war am Beginne des Schuljahres wesentlich derselbe Unterricht übertragen, den er im Schuljahre 1367/68 ertheilr hat. Da er in diesem Jahre nur vom 20. April bis Ende Mai unterrichtet hat, seine Stunden dann anderen Lehrern provisorisch übertragen werden mußten, so begnüge ich mich, über die betreffenden Unterrichtsgegenstände das zu berichten, was seit dem 3. August geschehen ist. Rechnen. Wiederholung der Bruchrechnungen. Decimalbrüche. Regel de tri in geraden Verhältnissen. Einfache Zinsrechnung. Häufige Uebung im Kopfrechnen. 4 St. Teblee. Geometrie. Wiederholung der Anfangsgründe; Lehre von den Dreiecken und ihrer Congruenz, von den Parallellinien und dem Parallelogramm (Zindorfer's Erster Unterricht in der Geometrie, §Z. 1—45). 2 St. Tendlau. Algebra. Die vier Grund Operationen mit allgemeinen Größen (ganze und gebrochene). Zerlegung von Polynomen in Factoren. 2 St. Tendlau. Physik. Besprechungen über die allgemeinen Eigenschaften der Körper wurden an die Erscheinungen des täglichen Lebens angeknüpft und durch Versuche erläutert, d) Das Wichtigste über die Bewegung und das Gleichgewicht der Körper in den drei Aggregatzuständen auf eine leicht faßliche Weise dargestellt oder von den angestellten Versuchen abgeleitet. Schriftliche und mündliche Beschreibung und Zeichnung der vorgezeigten Apparate von Seiten der Schüler. 2 St. Säbel. Naturgeschichte. Im Sommer: die 7. bis 18. Linniche Pflanzenklasse; im Winter: Reptilien. 2 St. Blumenthal. Schreiben. Fortgesetzte Uebung in der deutschen Schrift, wie in der vorigen Klasse. Uebung in der englischen Schrift in der im gewöhnlichen Leben gebräuchlichen Höhe. 3 St. Allenberger. Zeichnen. Zeichnen nach Modellen und Wandtafeln. Abschätzen von Winkeln und verschieden getheilten Linien. 2 St. Strx. Gesang. Einübung zwei- und dreistimmiger Lieder mit besonderer Berücksichtigung der Declamation und der dynamischen Zeichen. 1 St. Kunkel. Turnen. 2 St. vr. Hornstein. Dritte Klasse. (Klassenlehrer: Herr vr. Zirndorfer. — 38 Stunden.) Religionsunterricht. Bibelkunde. Bibellesen (Kl. Schul- und Haus-Bibel I und II) mit eingehender Erklärung und mit Vergleichung von Parallelstellen. Memoriren der wichtigsten Stellen. Ent-