Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Journal
- Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Volume
- 1869
- Date
- 1869-01-01
- Page
- – (sequence 43)
- Language
- German
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— 44 — Hebräisch. Anfänge des Lesens, nach der Schreiblesemethode. Leseübungen in der Presburger'schen Fibel. Häufig vorkommende Wörter wurden übersetzt und gelernt. 4 St. vr. Röder. Schreiben. Das große deutsche Alphabet. Uebung bis zu mehrsilbigen Wörtern in kleineren Schriftformen. 5 St. Allenberg er. Gesang. Uebung des rhythmischen Gefühls durch gemeinsames Taktiren des 2/4 »/^ 4/4 6/g Taktes, verbunden mit lautem Zählen der einzelnen Takttheile. Leichte Treffübungen. Kleine Liedchen nach dem Gehör. (Lehr's Liederkranz.) Erklärung des Textes und Memoriren desselben. 2 St. Kunkel. Siebente Klaffe. (Klassenlehrer: Herr vi-.'Röder. — 36 Stunden.) Biblische Geschichte. Ausgewählte biblische Geschichten bis zur babylonischen Gefangenschaft. Mündliches Nacherzählen. 2 St. Schönhof. Deutsch, a) Fortgesetzte Uebung in der Unterscheidung der Hauptredetheile (Hauptwort, Zeitwort und Eigenschaftswort). Bildeü einfacher Sätze nach gegebenen Stoffen. Einübung der wichtigsten Regeln der Rechtschreibung. (Dehnung und Schärfung; gleich- und ähnlichlautende Wörter.) 5 St. Schönhof. d) Lesen. Schwierigere Stücke im Kindcrfreund von Colshorn und Münkel; Wort- und Sacherklärnng durch Besprechung des Gelesenen. 3- St. Müller. Rechnen. Schriftlich: Numeriren, Zerlegen der Zahlen in ihre Einheiten, Addition, Subtraction und Multiplication. (Schönhof's Rechenbuch.) Mündlich: Mannigfache Uebungen in den 4 Species, mit unbenannten und benannten Zahlen. 4 St. Tendlau. Geographie. Heimatkunde. Frankfurt und seine Umgebung. Entwickelung der einfachsten geographischen Begriffe. (S. Ravensteins Wandkarte.) 1 St. Teblee. Naturgeschichte. Pflanzen und Thiere (in freier Abwechslung) aus verschiedenen Abtheilungen wurden vorgezeigt, seltener die Abbildungen derselben, und zuerst von den Schülern, dann von dem Lehrer beschrieben und erläutert. Durch Vergleichung ähnlicher Gegenstände wurden die Schüler aus die natürlichen Verwandtschaftsbeziehungen hingewiesen. 2 St. vr. Hornstein. Französisch. Uebungen im Lesen und Uebersetzen kleiner Sätze nach dem LMadaire franyais von Plötz (Lection 1 bis 80). Erlernen der Vokabeln und kleinen Sätze. Schriftliche und mündliche Einübung der erlernten Formen. 5 St. vr. Röder. Hebräisch. Fortgesetzte Uebung im Lesen mit besonderer Berücksichtigung der Betonung. Uebersetzen kleiner Gebetstücke. Auswendiglernen von Vokabeln und kleinen Sätzen. Erklärung und Einübung häufig wiederkehrender Formen. 4 St. vr. Röder. Schreiben. Deutsche Schrift in mehrsilbigen Wörtern und kleineren Sätzen. Erlernung der englischen Schrift in größerem Maßstabe. 4 St. Allenberger. Zeichnen. Uebungen im Zeichnen gerader und krummer Linien, sowie von Schattenflächen, in gedruckten, die Vorbilder durch Endpunkte andeutenden Heften. Erläuterung dieser Vorbilder mit Rücksicht auf Herstellung und Form derselben. 2 St. St ix. Gesang. Notenkenntniß, soweit dieselbe für das Absingen kleiner Uebungen und Lieder nöthig erschien. Schreiben kurzer Tonsätzchen an die Tafel und ins Heft. Einübung einstimmiger Lieder aus der ersten Abthl. von C. Seeger's „Liederfreund". 2 St. Kunkel. Turnen. 2 St. vr. Röder.