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Jüdische Rundschau · 1925-04-28 · Heft 33 (28.4.1925) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXX (1925)
Issue
Heft 33 (28.4.1925)
Date
1925-04-28
Page
– (sequence 6)
Language
German
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I \ Seite 308 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 33 linlcn des Aktionsprogrammes der beiden großen Fonds lür die jeweilige Arbeitsperiode festzulegen und hätte spater über deren Durchführung zu wachen. Auf diese Weise würde vermieden werden, daß sich die Fonds mit ihren Unteriichmungcn stören, die hauptsächlichsten Gesichtspunkte der beiderseitigen Arbeit würden normiert und |c nach den Bedürfnissen eventuell geändert, die gegenseitigen Erfahrungen» Wörden hier automatisch zusammenlaufen und nutzbar gemacht werden. Da* Wirhii/jsle nlier wilre eine Bestimmung, wnach keinerlei Sammlung zugelassen werden dürfte, wenn ihr diese Propagaudazcntralc die Genehmigung vcr«gt. Das würde heißen, daß Jede Sammlung und jede Finanzpropaganda, seitens zionistischer Institutionen, vorher dieser Stelle zur Genehmigung unterbreitet werden müßten. Zu der Beratung darüber mulJtc natürlich ein Vertreter der betreffenden Institutionen zugezogen werden, und es wäre das Vernünftigste, wenn es erreicht werden könnte, daß das Propaganda- Programm aller Fonds und aller Stellen für das ganze Jahr auf einmal festgelegt werden könnte. (Natürlich gibt es Ausnahmen für k>kalc und regionale Sammlungen, aber auch hier würde die Propaganda-Zentrale als letzte Instanz» funderen.) Es wird nicht leicht sein, sich zu einigen, aber das kann kein Grund sein, die Sache nicht zu machen. Denn die Institutionen und Verbände können es nicht darauf ankommen lassen, daß das ganze Schwergewicht der Zianistischen Organisation und ihres Apparates gegen unautorisierte Unternehmungen eingesetzt wird. Daß in dieser Zcn- Iralc die beiden Hauplfonds der Zionistischen Organisation, Kcrcn Kajcmcth und Kcrcn Hajcssod, ein Ucbcrgewicht haben, Ist nur selbstverständlich. Es wird auch «ich* immer leicht sei«, die Zustimmung der jeweiligen Direktoren und Leitungen zu den Beschlüssen der Zentrale zu finden; es wird überhaupt etwas dauern, bis die Stelle reibungslos funktionieren wird, aber der Vorteil wird sehr bald so evident werden, daß man in wachsendem Grade ihre Existenz und ihre Entscheidung anerkennen wird. Damit würde auch eine vernünftige Lösung des Problems angebahnt, dem Llpsky durch die Forderung nach einer mechanischen Vereinigung beider Sammclapparatc gerecht zu werden versucht. Die Vereinigung beider Sammclapparatc wäre das Todesurteil für beide Fonds. Kercn Kajcmcth und Kcrcn Hajcssod beruhen auf zwei vollkommen verschiedenen Formen der Ocldaufbringung. Der eine arbeitet mit der großen Forderung, mit einem mehr oder minder starken moralischen Zwang. Er kommt ganz analog dem Steuerverlangen eines Staates nicht nur zu dem an den Einzelnen gerichteten Postulat: „Du mußt gehenI", sondern auch zu der Forderung: „Du mußt den Maasscr, resp. eine bestimmte Summe oder zumindest eine große Summe geben." Der KKL. geht von der Spende aus, er fordert nicht, er bittet, er schafft Oclcgcnhcitcn und erfaßt Oclcgcnhcitcn. Er appelliert nicht au das sozusagen Staatsgefühl des Einzelnen, sondern an das latente Bedürfnis der menschlichen Seele, zu spenden. Die beiden Begriffe miteinander verwischen heißt, zwei Quellen unserer Finanzierung zu einer 7ii machen. Das Resultat würde sein, daß die vereinigten beiden Fonds kaum mehr bekämen als einer von beiden, während der Sinn ihrer Existenz darin besteht, daß sie möglichst dicsclhcn Menschen zweimal erfassen, die beiden Möglichkeiten ausschöpfen, die überhaupt für die Finanzierung staatsähnlichcr Bedürfnisse bestehen: Steuer und Spende Man kann im Gegenteil sagen, daß die beiden Apparate gar nicht genug unterschieden sein können, dnß nur in ihrer Sondcrcxistcnz die Möglichkeit besteht, da zweimal oder öfters Geld zu bekommen, wo ein vereinigter Fonds nu» einmal bedacht wird. Dazu kommt, daß entsprechend der Vcrschlcdenarllgkcit der Sammlimgsgrundlagcn auch die Sanimhingsmclliodcn der beiden Fonds ganz andere sind, Der Kcrcn Hajcssod weiß, wie schwer es ist, Menschen dazu ■ zu erziehen, daß sie nicht Spenden nehmen, sondern große Forderungen stellen, und der Kcrcn Kajcmcth hat genug damit zu tun gehabt, seine Leute davon abzuhalten, den KKL. dadurch unpopulär zu machen, daß sie Forderungen stellten, 6tatt Spenden zu erbitten. Wiederum kann man nur sagen, daß Verschmelzung auch hier ein Fehler wäre. Die Vereinheitlichung aber könnte ebenfalls durch die Propagandazentrnlc erfolgen. Sic ist imstande, aus den gegenseitigen Erfahrungen die Grundlagen für die Schulung der Menschen und den Aulbau der Apparate festzulegen, eventuell Menschen auszutauschen, die Apparate gegenseitig fruchtbar zu machen usw. usw. Sic kann auch die ideologische Einheit schaffen, deren Fehler heute viel leicht die schlimmste Folge der jetzigen Verwirrung ist. Können wir z. B. nicht zu einer weitgehenden Vereinheitlichung unserer Drucksachen kommen, müssen die beiden Fonds jeder seinen eigenen Film haben, jeder sein Pressebüro, ncinc Bulletins, seine Kartotheken usw. usw.? Ungemein viel läßt sich vereinheitlichen. una läßt sich nicht nur für die beiden Fonds, sondern für alle Sammlungen nutzbar machen. Heute-fängt jede Sammlung von vorne an, entdeckt Amerika immer wieder für Kielt, macht alle Fehler der anderen aufs neue. Ist das wirklich nötig? Und andererseits: Hundertmal mag es vorkommen, daß ein Kcrcn Hnjcssnd-Agitator auch Gelegenheit hat, unbeschadet seiner eigenen Aufgabe nie und da für die Nationalbibliothek Bücher oder Mittel zu werben, oder daß ein Kcrcn Kajcmcth-Propagandist eine uiancc sieht, wo man sehr gut Aktien des Solei Bonch vcr. kaufen könnt«, ohne, daft er dadurch seiner spezietten Aul gäbe untreu wird. Er hat gar keine Möglichkeit, meistens nicht einmal die Erlaubnis dazu, und so läuft der Apparat immer wieder auf* neue leer, werden Kräfte unnütz vergeudet, gehen ungezählte Chancen verloren. Das alles ist nicht einfach, es muß geordnet und geleitet werden, es bedarf einer straffen Schulung und einer starken Disziplin der Appa "> e, einer gegenseitigen Fühlungnahme und eines gegen- «e»igen Vertrautwerdens, das heute nicht vorhanden ist. Hier mag die Propaganda-Zentralc eingreifen. Nicht eine Vereinigung der Apparate Ist herbeizuführen, sondern ihre tinstcUung auf .eine programmatische und technische Einneiuichkcit, die nicht nur den Interessen des Kereri Hajcssod und Kcrcn Kajcmcth, sondern den gesamten PropagandaocaUrfnlssen «Her unserer Institutionen und Fonds gerecht wird, ' Von dieser Stelle könnte dann auch die Grundlage für den großen/Apparat geschaffen werden, ohne den wir nicht auskommen werden und dwsen Errichtung immer schwieriger , wird, je länger unsere leitenden Instanzen an dieser oft t erhobenen Forderung vorübergehen: der Schaffung des großen «*mteaapp»rate* und der Aufstellung der Einrichtungen, die zu diesem Bchufe nötig sind, Dcamtenrccht, Beamten- , DAS Protokoll ÜCS XIII. ZIODlsICnkOUfjreSSes Schulung, Bcamtenlaulbahii. I Vrt Dr G-or~ m«t1Ut rvrlln Der nächste Kongreß wird mehr als andere sich mit v,Tf ,:>,,« . , . „ organisatorischen Fingen zu befassen haben, und es Ist Her XIV Zionistcnkongrcß steh vor der Turl Damit sehr zu begrüßen, wen,, Männer wie Llpsky die Diskussion «R»» »Ich für Jeden, dein es ernst ist ml der organischen?u » n»,,t»V -ininii .. .11«. h«Ih>i am nifliten In Prace Entwicklung der zionistischen Bewegung und der plnniii.illi(.c„ Uber die Punkte ehielten, die dabei am meisten In Frage l)l(rc,lfu,,nmK dc9 Aufbauwerkes in Paliistina, die Notwendig kommen. Oanz bestimmte praktische Dinge tun uns not. „ d,c Ff« djc dcn „&fiutM Kongreß zu beselüK» Um so mehr mussen wir uns davor hüten, das Hell In |iabcn wcnkn> mit Sorgfalt und Ernst vorzubereiten 5ml rein Ihcorellschcn Purinen zu suchen, und wieder einmal /tt „iiidlrrcn. I!» Ist daher besonder» zu hegrüllen, dill In den Fehler zu vcrlallcn, der bisher alle unsere Beratungen I gerade In diesem Augenblick, noch vor dem IJcgiun der über unsere Orgnuisalionsformen fruchtlos gemacht hat: daß I Diskussion, das Stenographische Protokoll des sie vom Papier, statt vom Leben ausgehen. letzten Zloulstcnkongrcsscs. herausgegeben vom Zionistischen _____ I Zcnlralbilro der Zionistischen ' Organisation in London, er- - , üchlencn ist. Denn hier, iu diesem 5N) Selten umfassenden Mlrz-KlDgäBIie de» Her« DaJe&SOd Buche, In diesen ml» Sorgfalt und Treue am Wort fest- .... ,, _„ u.,.»,uii,Ä \ gehaltenen Reden, Referaten, Debatten und Beschlüssen des (Mitgeteilt vom Londoner Hauptbüro.) £,„ 7jonl5,e„kongrcssc8 wird der Weg gewiesen, den die i v...i..!„u <:«.,,<,« 33 400 6in Diskussion über Inhalt und Aufgabe des XIV. Kongresse» kDeuÄnd '. 4723.4.1 einzuschlagen haben wird. Die T-'ragc der Beteiligung der 1 Zk Rukm«; ' * * £2015*110 Nichtzionistcn an der lewish Agcncy stand Im Vordergründe 3. Rumänien. Ruka est . . . £ 2935. l.w dcr Verhandlungen auf dem XIII. Kongreß. Liest mau jetzt I Bukowina ' ' " 201*10 1 in dcm Protokoll dieses Kongresses die von Ernst und Vcr.' Transjvlvanlc'n " 220-'— 414611.11 nntwortungsgcfühl getragenen Debatten über die theoreti. « n i «/ i ,,, , i w .» >tT ■ ' ■ *••«•■•»• SC|)CI1 „„ei praktischen Probleme der Beteiligung der Nicht- 4. Polen: Warschau (inkl. Westzionisfen an der Jcwish Agcncy, so erkennt man, wie s.-hr f.«/..iL 34W».-. o d)e iclK.tu|ißC Entwicklung alle diese Fragen aus der Sphäre Umherr; .... „ 475.19. 1 dcf T|1C0rjc ,n die Wirklichkeit gcschichtRchen Werdens hin. .w"na .....!X—oz- 0--. 'rlr 3" ö aufgehoben hat. Die Entwicklung bat sich naturgemäß nicht 5. Südafrika..............0A071V a I Pnt 80 vollzogen, wie es die Redner des XIII. Zionistcn. 0. Kanada ...............ii?4'Ir'n I Kongresses vorausgesagt haben, aber die allgemeinen Rieht. 7. Oesterreich *............] {•;•{='•" linlcn liegen doch vorgeahnt bereits in den Diskussionen n iEjn?i,!inJ ßr.7 o l diese« Kongresses, und wenn jetzt der XIV. Kongreß vor 9. Holland .............. »07.w. 0 dcf Atlf>,abc 8tcl)(.n wlrd( in dcr FraRC dcr jcwisl) Ar(. II 1im™ 600 I ciit^clieNIcudc Beschlüsse zu fassen, so kann seinen TeiliV TcrhrriinciAiuVi/»!67ft'—'in nclimcni kein besserer Rat gegeben werden als die eigene 2- I™, f.S'0WakclsonC- Vorbereitung für diese schicksalsschweren Entscheidungen u nfi TTSlo" 8 üurch Nachlesen der Debatten des XIII. Kongresses zu l*t. i;ilf;lCIi 1 « , < * "'"i»7' u I 4,-r r _ 15. Frankreich.............336. 5. 3 tfC,fcn- , , , , 16. Norwegen .............301.18,— Die zweite cntschcidungsvolle Tatsache, der sich der 17. Lettland *............. 245,12. 6 J XIV. Kongreß gegenüber sehen wird, die plötzliche M 3 s s c n - 18. Estland.............. 211,16.10 I ein Wanderung nach Palästina, hat naturgemäß, da 19. Schweiz .............. 201. 4. 2 I niemand sie voraussehen konnte, auf dem XIII. Kongreß 20. Tunis ............... 10«. 2. 2 noch keine Rolle gespielt. Wenn aber jetzt der XIV. Kmi. 21. Schweden.............. 107. 4. 3 I groß vor der Aufgabe stehen wird, die Frage zu prüfen 22. Elsaß-Lothringen............ 101. 1. 7 I und zu entscheiden, wie man die Elemente dieser Massen- 23. Danzig . *............ 73. 9.3 I cinwandcrting in den planmäßigen Aufbau des jüdischen 24. Palästina.............. 36.—. 8 Palästinas organiscli einordnen soll, so wird er sich den 25. Bulgarien ............. 3">. 0. 1 I \yC(. n\r Lösung dieser Frage wesentlich erleichtern durch 26. Jugoslawien ............ I genaue Kenntnis der Vorschläge und Projekte, die für den 27. Einzelbcitriigc........... 3.1.4 wirtschaftlichen Aufhau Palästinas bereits auf dem XIII. Kon. W506.lt.—' I greß, besonders In den Ilrrlchfen und Referaten von Ussi«.ch- Juwclcnfonds der Internationalen Fraucnorganlkln, llalpern und Kuppln gemacht worden sind. Die allsation 112. 2. 5 I gemeinen und speziellen Oedanken, die in diesen Referaten 59617.13. 5 I und Berichten, aber auch in den anschließenden Diskussionin Die Gesamteinnahmen des Kcrcn Hajcssod per 31. März "lt?Fc getreten sind, werden auch unter den veränderten 1925 betragen demnach £ 1 772326.16.10. »<-diuguiigeii d e Richtschnur unseres Harpe ns leihen * müssen. Die Lektüre dieser Teile des Protokolls des Oer Kerei Da|asS0d in der Schwell I Xllt. Kongresses wird aber auch den Vorteil haben, «laß ■ii»Ar.in ..»■ vr^rr/..^..,!/..,!«., \ I Jeder von uns die Lücken unseres bisherigen Wirtschalls- (Von unserem n v-Korrcspo Kenten. programmes gegenüber den Forderungen dieser neuen Zeit Mmntaif. den 10. April, hielt die Kl (..Vereinigung lür die \m{ {UvM.u ,u:;K.„ wirtnclmfUiclu-ii Vcilwltnisseii klar erkennen hehweu unter Uctciligung vcm Deleg crlcn aus allen anderen ,llld t!ie Möglichkeit finden wird, das Wirtschaltsprogramm größeren btadter1 des Landen 111 Ziiridi1 ilirc Jahrcsvcrsammdes |>,IäslinyMlfbaus gemäß den Forderungen des Tages revidieren und zu erküren und entsprechende Vorschlage stein, erstattete den Rechensdinflslu-rlclit, aun dem hervor- I (üf ■ itnnrrren vor/11 >croiien ging, d:ifl die Schwiiz für den KU. bisher 6HXK) Pres, aufl,,r ,,c" KonRrcl vor/uDcrciti 11. gebracht habe. Mit dieser Summe rangiert sie vor Frankreich Ull<* n°ch ein Letztes: Mehr denn je ist jedem von (ohne Elsaß), Italien und Palästina, und steht relativ «»1« heute klar geworden, dnß der Aufbau Palästinas, ganz besser da als Amerika und seihst Deutschland, das besonders beim Hcrcinströnien privater Kapitalien nicht in zweimal soviel leisten müsse, um auf einer Linie mit der dem von uns gewünschten und jetzt besonders erforderlichen .Schweiz zu stehen. Für die Periode 1925 darf mit einem I raschen Tempo vorwärts gehen kann, wenn nicht für die Eingang von 3OO00 Frcs. gerechnet werden. Für die vier- I allgemeinen Aufgaben des Aufbaus Mittel aus allgemeinen inonaligc Arbeit Pr, Fritz Löwcnstelns, des F>clc. I Quellen und für allgemeine Zwecke in weit größerem Maße gierten des Kl I.-Direktoriums, wurde mit nneikeiinenden | nl* bisher bereitgestellt werden. Die Fragen des Kercn Worten gedankt. Seine Arbeil war in Anbetracht der recht I Kajcmcth und des Kcrcn Hajcssod, dieser beiden Kolnnischwierigen Verhältnisse sehr erfolgreich, durch seine Tätigkeit sationsfonds des Palästina-Aufhaiis, werden aber auch «Ion wurden neue Persönlichkeiten für die Pnliislin.mrbclt gewonnen, I XIV. Kongreß in hrcitem Umfange beschäftigen müssen, neue Komitees für die Sammelarbeit gegründet, so daß der j Auch hier aber wird es lehrreich sein m wissen, in welcher Impuls, den er iu den verschiedenen Urteil auf Zionistcn I Richtung sich die Arbeit für die Aufbringung der Mittel und Nichtzionistcn zu übertragen wußte, zu weitergehenden für die beiden Fonds bisher bewegt hat, welche Mängel ihr Hoffnungen berechtigt. Da das kleine Land die Errichtung noch anhaften und auf welcher Linie sich der Ausbau der eines ständigen Sekretariates nicht rechtfertigt, wurde ein Organisation beider Fonds bewegen muß. Auch diese f r. fJ,F.cfc?, .?'";am "'Anarbeiten mit der Berliner kenntnis verschafft sich oder von uns Wicht aus dem Proto- K II.-Filiale in Aussicht genommen. Deutlich kennzeichkoll des letzten Kongresses, Insbesondere aus dem umfang, neten sich in der Diskussion zwei 'Richtungen, die Miellen Referate uikP den Diskussionen, die diesen Gegendes Sichgenügen nssens und eine andere, welche eine Inten- „(allde„ auf dem XIII. KoncrcU gewidmet waren, sivicnmg der KM -Arheit auch in dein Sinne wünscht, daß c„ . . , , c..._ ... r . n . , „ , Vm .. eine zionistische Propaganda im hesten Sinne des Wortes So st daR( StcnoRraph,schc Protokoll des X II. Kon. wieder aufgcnommcii wurde. Zum Schluß wurde der Vorstand ßrtsscs »m besten Sinne der Wegbereiter des XIV Konder KH.-Vereinigung fast in derselben Zusammensetzung wie Rrc?,scs: ,und "'".^'dium kann all denen, die vom XIV Konbisher mit Nationalr.it Dr. Färbst ein als Vorsitzenden Rrc" nic,,t nur. d,c Ir?sung der vor uns stehenden Probleme und mit Hinzuziehung neuer Vertreter aus anderen Stiidten erwarten, sondern diese Lösiinjr audi scltwt wirklich vorbestellt. I bereiten wollen, nur angelegentlich empfohlen werden, l ugt I man hinzu, daß dieses Protokoll auch noch als Gesamtwerk WcllkOBltreOZ d(S Ordens Bnel Drlth I ciM unentbehrliches Qucllcnwcrk und Dokument zur Gc Atl iutic CK« /1 T A\ Am 90 Anril hoiTr„,n in' schichte der zionistischen Bewegung ist, und erwähnt endlich, ^^ä'^&ä^".^»^ j&s itt ifsras ä Bnc, Bnth zu welcher Vertreter des Ordens Bnel Brith sichten allen Wünschen nach dieser Richtung gerecht wird, aus allen Teilen der Welt erschienen waren. Der Präsident «o kann man zusammenfassend seine Anschaffung und sein des Internationalen Orden» Bnel Drith, Mr. Adolph Kraus, Studium jedem Zionistcn und jedem, der sich für den Aulhau hielt dann ein längeres Referat, in welchem er die Aufn des jüdischen Palästinas crnstalift interessiert, dringend empnähme von Frauen nls Mitglieder des Ordens I fehlen. befürwortete. Der l'räsldmt berichtete dann über die Tütig- Das „Stenographische Protokoll des 13. Zioiiistcnkmikeit der von ihm begründeten Antl-Dcfamntion Leagresses" ist zum Preise von 6 M. durch jede jüdische Buchguc, die sich iu der Bekämpfung dc9 Antisemitismus in I Handlung und direkt durch das Zionistische Zcntralbüro. den Vereinigten Staaten große Verdienste crworlicn hat. I London W.C. 1, 77, Orcat Russcl Str., zu beziehen. Der Sekretär dec Orieia-GcoWo^c Und Hell«, Herr Dr. I - Yakir Bchar aus Konstantinopcl, berichtete im Namen I des Orient-Distrikts über die am 1. April d, J. In Jerusalem' I ,v Dr> Wclzmann Ehrenmitglied der englischen Bnc-Brlth. eröffnete Hebrilischc Universität. F.r erklärte, die wie wir erfahren, hat die lUie-Hrllli-l.ogc in Manchester Jcrusalcmer Univcrsllät kröne das große und verdienstvolle Df' Wellni»"n zu Ihrem Lhrcninltglied ernannt. von der Afliancc Israelit« Universelle und den Bnei Drilh I ————. im Orient aufgebaute und unterhaltene Schulwcrk. Dies sei 1 7lnnUtU/>h» Arh»ll I« un..Pi„ die Meinung der Orimt-nncl IVllh. . 7',on,s"4t«e Ar°«» >« «« Kurorle» Das Mitglied der Exekutive des Verbandes zur Förderung „ In, wenigen Wochen beginnt In den deutschböhmisehen des jüdischen Handwerks und der Landwirtschaft unter den K"™1?", Karlsbad, Marlenbad und Franzensbad die Saison Jude,', .„Ort« Dr. Leo Bram.on, richtete an die WehfefÄ Z SroS%A*,»daS W?«««n»«P«W'»«»« ««eil. SÄÄtoÄV^Ä?* rtU&hef'ArbS schaft „Ort" kraftigst zu unterstützen. benützt zu werden. ' Der Präsidont des amerikanisch-Jüdischen Kongresses, Der zionistische ArbciUkrcis Karlsbad beabsichtigt, in Rabbi Dr. Stephan S. WI s e, appellierte an den Wcltorden, den drei genannten Kurorten eine rege zionistische Tätigsich an dem Werke des Wiederaufbaues Palästina» I kelt zu entwickeln und ersucht daher drlngendst alle de* zu beteiligen. I slnnungsgenossen, die die Absicht haben, zur Kur hierher- ■ I zukommen, die Zelt Ihres Aufenthaltes baldmöglichst bekannt- Lofldon. (J.T.A.) Balfour ist am 24. April abends ffi*Cn ZUuW<!l!cn■ \v,cr^'"J *,ch dann dic Möglichkeiten wieder In London eingetroffen. Er wurde auf dem Victoria- LC'CI\1"'L'f.* ,c," inv XCr^'u lü . U,ciT T " D^A^eÄ Das Arrangement hatte das Zentralkomitee der Jung-Zlokreis", zu Händen Med. Dr. W. Kohncr, Karlsbad, „Riva"; 11 ist CA Softe» 1 _\

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