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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1931-01-01 · XXII = 1931/32 (1931-1932) · page 175

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XXII = 1931/32 (1931-1932)
Date
1931-01-01
Page
– (sequence 175)
Language
German
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15Ö ünd wufde Bankier. Er gehörte za den ersten Juden, die in Angsburg zu Anfang des 19. Jahrh. das Wohnrecht erlangten. Zu Wolf Spiros Nachkommen zählte auch der Kgl. Bayer. Musikdirektor Levy, Günstling des Königs Ludwig II., der sich, obgleich sein Vater Rabbiner in Gießen war, taufen ließ. 25) Jakob b. Pinchas Katzenellenbogen, Nachfolger des Binjamin Wolf Spiro, war 1764 bis zu seinem 1795 erfolgten Tode Rabbiner in Oettingen. Sein Vater Pinchas war 1719—20 Rabbiner in Wallerstein, dann in Marktbreit, Leipnik und Boskowitz, wo er 1748 gestorben ist. Der Sohn Jakobs, Lazar, war Schwiegersohn des bekannten R. Raphael Kohn, Rabbiner von אה״ו und nahm zur Erinnerung an die Heimat den Familiennamen Riesser an. Lazars Sohn war der bekannte Gabriel Riesser.1) 26) Pinchas b. Jakob Katzenellenbogen, am 20. August 1795 als Nachfolger seines Vaters, als Rabbiner in Oettingen gewählt. Vorher war er in Schwabach. Er ist 1845 gestorben und in Wallerstein begraben.2) Mit ihm schließt die Reihe der Oettinger Rabbiner. Nicht in dieser Reihenfolge, sondern an anderer Stelle steht schließlich noch von anderer Hand geschrieben: 27) R. Jizchak, gestorben 1705 und in Wallerstein begraben. Dieser Rabbiner von Oettingen ist jung gestorben, seine Amtszeit fällt zwischen die des R. Moscheh Meir b. Jizchok (No. 21) und R. Abr. Mahler (No. 23). Er war der Sohn des aus Fürth stammenden R. Jelmda Loeb und hatte einen Sohn gleichen Namens, der wieder in Fürth als Gelehrter wohnte und als Verfasser mehrerer *) Dukesz, חכמי, אה״ו S. 110—111, vergl. Loewenstein, Blätter II No. 7, wo sein Todesjahr v. 1796 In 1795 amzaändern ist. Dort ist;auch die ihm übergebene Installations-Urkunde abgedruckt. Die Erklärung Erlangen-Noerdlingen in Note 6 ist in Erlingen (Klein-Erdlingen) umzuändern. In Noerdlingen durften zu jener Zeit keine Juden wohnen. Loewenstein erkennt Erdlingen- Erlangen nicht, wie viele andere (darunter auch Kaufmann und Freudenthal), wie ich vor kurzem in den Mitteil, für jüd. Familienforschung, Heft No. 24 (Dezember 1930) nachgewiesen habe. *) Vergl. Zeitschrift des histor. Vereins f. Schwaben u. Neuburg 26. Jahrg. Augsburg 1899, 8. 138.

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