Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XXII = 1931/32 (1931-1932)
- Date
- 1931-01-01
- Page
- – (sequence 96)
- Language
- German
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11 annder gehagkt, mit namen der Haym Gauß und Clain Mossd. Doramb wann er hab vil lewt in seinen hawß, daß man dester mynder mercken darauff gehaben möchte. Nach sollicher Jossels Jaden baider bekanntnasse1) Hesse man Schmoel, den man nennt Samael Kalbskopff Flaischacker, Symon Notier von Worms, Sayar Straabinger, Mair Heler und Naym oder Hirsch genannt, der Plamlin aidem, die Jaden, fragen. Der ettlicb mit namen Schmoel, Symon von Worms auch bekannt, und die andern haben nichts bekant, als dann der bekannten2) Juden urgicht, hienach begriffen, aaßweißt: begraben. [5] Und sey da gewest, biß man das kind alles begraben hab. 3) Und haben das pluet ein yeder seinen taile, so er berauß gelassen hab, genomen, und er hab sein plaet von den abgeschnytten fingern auffgefangen und inn4) behalten. [6] Und die obgnanten Juden haben in! gelts widergeben, damit er der 5 gülden wider betzalt sey worden. Und die Jaden sein alle bei einander beliben, biß das kind getodt und begraben sey.5) [H] Jossel Jud hat bekennt an andern osterntag6) anno etc. LXXYIto? [1] das David Jud von Kitzing zu im körnen sei bei drey oder vier tagen vor iren ostern,7) und das sei yetzo in der vasten acht jare gewesen und könne den tag nit nennen, er ף Vom 1. und 4. April. Es sind jedoch 4 Urgiehten Jossels vorhanden. Die erste vom SO. März ist S. 62 kompress abgedrackt. Oben folgt nunmehr im gleichen Druck auch die letzte Urgicht vom 15. April (H). Sie ist zu Beginn rechts mit 3 und auf der Rückseite mit 4 numeriert. Auf der Rückseite steht ferner die Notiz: Widerloffen Juden. 2) geständigen. 8) Ira durchstricbenen Teile (siehe weiter) folgt noch: in demselben stalle und in dem gewelblen vor dem alten keller. 4) lidsehr.: im. ö) Es folgt hier in der Hdschr. eine Aufzeichnung, die aber durehstriehen und durch obige Fassung von ״Und haben das kind* (im art 4) ab ersetzt wurde. Da der Anfang wesentlich vom Obigen abweieht, notiere ieb ihn hier bis zum Schluß des art. 4: Und die zwen finger, als man auß dem stall in den alten keller geen will, hab er zu der rechten hanut zuvorderst gen der mawer begraben. Und der Schmoel hab das kopfflen begraben an der seitten, da der poru gestanden ist, und Mendel Jud hab ein fuß begraben in das gewelblen, da man in den keller geet. 6) 15. April. 7) bei — ostern: am Rande eingefügt.