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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1931-01-01 · XXII = 1931/32 (1931-1932) · page 42

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XXII = 1931/32 (1931-1932)
Date
1931-01-01
Page
– (sequence 42)
Language
German
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17 rungen gegen den Rat und die Jndenschaft beging, ist unbekannt. Es wäre interessant, zu erfahren, welches die alte, gute Gewöhnheit war, gegen die Leb verstieß, sodaß er Gefängnis und eine merkliche Strafe verdiente. Er selber erzählt hierüber in seiner Urfehde1 * *) am 15. Oktober 1473: ״Als von wegen unbillicher newerung, so ich einen fursichtigen, erbem und weysen rate, meinen gnedigen herren, hie zu Regenspurg, auch irer statt und der Judiscbait daselbst auffgetragen, gehanndelt und gethun han anders, dann von alter gutter gewonhait herkomen ist, in der vorgnanten mein gnedigen herren von Regenspurg vancknusse genomen worden und körnen bin, dorumb ich dann ein mercklich straffe wol verdient und verschuldt hette, davon mich aber die vorgnanten mein gnedig herren von grosser bete wegen gnedigclichen komen und ledig gelassen haben in massen hernach volget, das ich die vorgnante mein vancknusse, straffe und büß gen den obgnanten meinen gnedigen herren einen rate und gen allen iren bürgern, auch der Judischait daselbs nnd die in zu versprechen steen, gen in allen noch sunderlich, so vor beruret steet, hinfur ewigclichen in arge nyemermer an den, rechen noch effern soll noch will“. Aus dem Stadtbuche Litter. nr. 408 im HStA., Reichsstadt Regensburg, ziehe ich folgende auf Juden bezügliche Eintragungen aus den Jahren 1455—67 über gezahlte Strafgelder aus: Wanndl*). Hernach sind geschr[iben] die meiner herren gepot nberganngen und auch di wanndl zalt haben daz jar, als men geczelt hat anno etc LV°. [1] Item Eberl*) Jud hat 1 brief, stund meinen herren ansprochen, dedit 3 guld. R. [2] Item dez Strawbinger4) vetter, der on glaitt*) hie waz gewesen, dedit 1 lb. d. wandeis. l) or. membr. c. sig. pend. a. a. 0., läse. 32, vgl. Jahrb. S. 377 Anm. 2. *) Bl. 116. *) Vgl. weiter art. 4 und 15. 4) Saidia Straubinger: Jahrb. XVIII, 367, 374 Anm. 11. b) Vgl. art. 12. Geleitsgeld muhte von jedem in Regensburg nicht ansässigen Juden über 18 Jahren für jeden Tag bezahlt werden: Gemeiner IV, 339. Das Geleitsgeld galt auch für Tote, die nach Regensburg gebracht wurden: IV, 57. Jahrbuch der J. L. G. XXU. 2

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