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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1930-01-01 · XXI. (1930) · page 378

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XXI. (1930)
Date
1930-01-01
Page
– (sequence 378)
Language
German
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Bemerkungen. ) Max Sander, Handbuch der Inkunabelpreise. Mailand 1930- Verlag Ulrico Hoeple. Für die Bewertung der Inkunabeln gibt es eigentlich gar keine allgemein gültige Richtschnur. Schon der Umfang des BegriiTes ״Inkunabel“ ist viel zu gross. Man denke nur, was alles Inkunabel heisst. Die wirklichen Frühdrucke von etwa 1465—1469, die Drucke von der kleinen Auflage, die durch die immerhin noch sehr beengte Technik bedingt ist, ausserordentlich selten sind, die Frühdrucke von 1470—1480, für die fast dasselbe gilt und endlich die Drucke von 1480—1500. Man kann im allgemeinen, ohne auf besondere Gesichtspunkte Rücksicht zu nehmen, die Drucke bis 1480 als durchaus selten bezeichnen. Dass aber nicht jede Inkunabel als Seltenheit oder gar als Kostbarkeit zu werten ist, ergibt sich schon aus der grossen Zahl von etwa 40000 Druckwerken bis 1500. Neben dem Alter sind für die Bewertung der Inkunabeln auch bestimmend der sachliche Wert (Inhalt), die Hohe der Auflage, die Erhaltung, Technik des Druckes und Ausstattung (Pergamentdruck, Bilder) und endlich der Einband. Alle diese Komponenten wirken zusammen. Darum hat Sander mit seinem vorliegenden Werke, das die Preise von 6000 Exemplaren (von vielen verschiedenen) an dei Hand von Auktion und Buchhändlerkatalogen aus den Jahren 1921 — 1929 feststellt, einen äusserst wichtigen Behelf für jeden Bibliophilen, jede Bibliothek geschaffen. Uns interessiert, dass in diesen neun Jahren von hebr. Inkunabeln im ganzen 11 auf dem Markte erschienen, eine Zahl, die an den anderen gemessen, relativ gering ist. Es kommen von den 40000 Inkunabeln über 6000 zum Verkauf, also etwa */7, während von den insgesamt ca. 170 existierenden hebr. Inkunabeln nur 11 verzeichnet sind, also etwa 15/ג. Doch ist dabei zu berücksichtigen,

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