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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1930-01-01 · XXI. (1930) · page 347

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XXI. (1930)
Date
1930-01-01
Page
– (sequence 347)
Language
German
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340 zu haben bei Izik Buchbinder1) und Buchhändler, wohnhaft bei Josef Petschau in Fürth. — Die hier genannten zwei Fürther waren später selbst Buchdrucker. 641. משניות עם ... עובדיה מברטנורה ועם תוספות י״ט Band 1 סדר 132 ראשית חכמה 4# זרעים Bll. Approb.: 1) Sam. Helmann, Rabb. in Metz, Adar 518; 2) Josua Heschel, Rabb. in Schwabach, 16. Tammus 510 (Wir hören bei dieser Gelegenheit folgendes: Für eine Mischnaausgabe Wilhermsdorf 1730 [bei Freimann ״Annalen d. hebr. Druckerei in W.“ nicht vermerkt*, 1 Band in meinem Besitz] wurden von drei grossen Rabbinern Approbationen mit Nachdruckverbotsfristen ausgestellt. I. J. 1739 erfolgte eine zweite Ausgabe; es wurden dieselben Approbationen beigedruckt. Für diese Ausgabe laufe die Sperrfrist allerdings noch; aber für diese II. Ausgabe waren die Approbationen nicht bestimmt; da die Sperrfrist für die I. Ausgabe aber jetzt abgelaufen sei, so hätte Wilhermsdorf nicht das Recht, augenblicklich Sulzbach am Druck zu verhindern); 3) Jonathan b. N. (Eibenschütz), Metz, gewählt für AH’W, auf seiner Reise in seinen neuen Amtsbezirk; Mannheim 5. Ab 519; 4) Pinchas b. Mosche Katzenellenbogen, Rabb. in Marktbreit für den Schwarzenbergschen Bezirk, Sonntag vor 510 ס' חוקת (Er berichtet, Der Wilhermsdorfer Drucker Hirsch (b. Chajim) habe i. J. 1733 (!) z. ersten Mal Mischnajoth mit den drei Approbationen gedruckt. Die Sperrfrist erstreckte sich auf 15 Jahre. I. J. 1741 druckte er das Werk z. II. Mal, diesesmal in Fürth [bei seinem Sohn, dem dortigen Drucker Chajim]. Er gab dieselben Approbationen bei; doch wenn auch seit diesem Jahr 15 Jahre noch nicht verflossen seien, so galten doch die damaligen Approbationen nur für die erste Ausgabe); 5) Elieser b. Mosche Katzenellenbogen, Rabb. in Hagenau, 518, Schwiegersohn von Rabb. Sam. Helmann in Metz der ersten Approbation; 6) Juda Emmerich, Rabb. in Schnaittach, 1. Tammus 510 (Auch er behauptet, daß jene Approbationen für 1733, nicht 1741, gege- *) Buchbinder hier ausgeschrieben, womit meine Angabe Jahrbuch I, S. 115 Anm. ** bestätigt ist. Vgl. a. Löwenstein im Jahrb. VIII. S. 117 Anm. 5. Izik war Schwiegersohn unseres Druckherrn Salman.

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