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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1930-01-01 · XXI. (1930) · page 248

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XXI. (1930)
Date
1930-01-01
Page
– (sequence 248)
Language
German
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242 Lob Basch102); der Knabe Salomo b. Josef Lob Singer; der Knabe Abraham b. Mose Bauer; das Kind Chajim b. Izik Himmelreich103); das Kind Lob b. r Beer Steckler104); hrr Sender Ascher105); der Bräutigam Chajim b. r Salomo Husserl106); das Kind Berl b. Gutman Hochwald; Isak b. r Abraham Wohlmuth. Alle diese sind der Ch. K. zuzuzählen. Zur Bestätigung unterfertigt: Ahron Lob b. mbrr I szllhh (Singer107)). Heute, Montag, Schuschan Purim des Jahres 601 (1841), wurden nach altem Brauche Wahlmänner gewählt; sie wählten nach Gutdünken zu Kassieren den Angesehenen k. mhrr Simon Feit zum ersten Kassier, den angesehenen hrr Mordechai Werner108) zum 2. Kassier, den angesehenen Leser Beamt109) zum 3. Kassier, Mose Abraham Bass Stellvertreter. Als erster;Rechnungsprüfer erscheint der angesehene Löb Hirsch und als zweiter Rechnungsprüfer der angesehene Josef Ruhmann gewählt. Jene mögen ihres Amtes hoheit8voli warten und niemand wagen, ihnen zu widersprechen. Der geringe Awram Prerau 110), amtiert in der obengenannten Gemeinde. Im Jahre 604 (1844) wurden die Mitglieder nach alphabetischer Ordnung verzeichnet. Mhrr Ahron b. mhrr Jakob Singer; Izik b. mhrr J(osef) Deutsch111); Ahron Hirsch b.rM Ascher; Ab- 10s) בן שלמה ב״ש aus Abbreviatur entst., s. jüd. Farn. Forsch. 11, 4 S. 188-89. 108) Phantasiename. 104) Aus Beruf ״StÖckler“, Verfertiger von Holzstöckeln entst. 105) Aus Vorname Ascher Familienname entstanden. 106) Verkleinerungsform aus Hus, Huss. 107) Ahron Singer war Dajjan in Boskowitz, s. Flesch, Judengem. S. 128. *08) Herkunftsname ,,Werne“. 10») Vielleicht Beamte, aus Beruf entstanden. 0״) Abraham Placzek 1799 in Prerau geboren. Im Jahre 1829 folgt er einem Rufe seiner Heimatgemeinde Prerau als Rabbiner. Im Jahre 1834 Rabb. in Mähr. Weisskirchen. Von 1840—1884 Rabbiner in Boskowitz. P. wurde 1851 zum mähr. Landesrabb. bestellt, st. 11. Dez. 1844; sein Epitaph, Feuchtwang, in Kaufmann Gedenkbuch, S. 384; vgl. Friedländer, Beitr. z. Gesch. d. Juden in Mahren, S. 61; Bäck, Gesch. d. jüd. Volkes S. 524; Stein, 1. c. S. 102; Flesch, 1. c. S. 127. xil) Sein Vater, Josef b. Menachem Mendl Deutsch aus Nikolsburg, war Dajjan in Boskowitz, später Rabbiner in Raussnitz und zum Schlüsse Rabbiner in Raudnitz, s. Jahrb. der J, L. G., XV111, S. 39

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