Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XXi (1929)
- Date
- 1929-01-01
- Page
- – (sequence 195)
- Language
- German
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zehnjährigen Rechnungsauszuges über das Ertragnis des Judenleibzelles (25 Aug. 1804) 1). An die h. Landesregierung Note Nach dem Wunsche der h. Landesregier. 8011 ein 10 jähriger Rechnungs-Auszug vorgelegt werden, was der Judenleihzoll, in dem Landtheile des Fürstenthums Passau ertragen habe. Diesem Yerlangen zu entsprechen, findet man sich dies Orts ausser Stande, weil alle mautämtlich Gefälle (wie allda verlautet) die Pflegegerichte zwar einnehmen und die Verzeichnisse über die disialls eingegangenen Beträge an die Mautämter Obernzoll und Leoprechting, als Hauptämter, abgehen — hierunter soll auch der Judenzoll begriffen seyn —. Diese Aemter aber haben bisher noch keine Mautrechnung gelegt. Uebrigens kann man sovieles erinnern, dass jede Judenperson, dem Vernehmen nach, bey der Eipbruchsstation von Johanni bis Michali 1 fl. 30 kr. und von Michali bis Johanni 45 kr. an Leibzoll, ohne Unterschied des kurz oder langen Aufenthaltes zu entrichten haben. Salzburg in kurfürstl. Staats-Hauptbuchhaltung den 25 Aug. 1804 Sigmund von Pichl Direktor. Nr. 23. Zuschrift der Landesregierung au die Hofkammer zu Salzburg behufs Einholung eines Gutachtens über das Erträgnis des Judenleibzolles (II. Sept. 1804) 2). Auszug aus dem kurfürstl. salzburgischen Landes-Regierungs- Direktorial Protokolle vom 11. Sept. 1804. Nro. 544 / 2399. Den Judenleibzoll im Fürstenthum Passau betreffend. Seine königl. Hoheit der Kurfürst verlangten in höchstihrer Entschliesung vom 3. d. M. dass bisher den Ertrag des Judenzoltes im Fürstenthum Passau mit der kurfürstl. Hofkammer Rücksprache gepflogen werden wolle. Dieselbe beliebe daher gefällig zu er* öffnen wieviel der Judenleibzoll bey dem voriegen Verhältnisse des x) 2 Exemplare (Original und Abschrift) im Landesregierungs־ Archiv Salzburg. 2) Originalakt im Landesregierungsarchiv Salzburg.