Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XIX. (1928)
- Date
- 1928-01-01
- Page
- – (sequence 240)
- Language
- German
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§04 Familiennamen ״Mattersdorf“. Er kam 1791 nach Zelem und folgte seinem Vater 1806 תקפץ nach Szanto (s. Löw, Gesammelte Schriften, II, 187, wo nur R. Joab und nicht sein Vater gemeint sein kann, und Stein, Magyar ßabbik). Löw, Gesamm. Schriften, II, 257, erzählt, dass Aron Chorin, später Rabbiner von Arad, sich als Gemeindemitglied von Zelem für die Aufnähme R. Joabs eingesetzt habe. R. Joab verfasste den Kommentar ,שערי בעד zu dem Werke שערי שבועות von R. Isak b. Reuben, einem Enkel R. Isak Alfassis, der 1792 in Wien mit Approbationen von R. Mordechai Benet, R. Meschulam Salman aus Fürth und R. Zwi Hirsch Rosanis aus Lemberg erschien. Auf dem Titelblatt trägt das Buch noch den Vermerk: הקדמת הגאון אבי המחבר לכבוד בנו המדבר .... הכיד ד.׳ק ירמי' בהרב המאוה״ג המפורסם אייזק זצלה״ה חופ׳ק מטרסדארף ואגם/ ורן ביושר לבב. Ein Nachkomme R. Joabs war der bekannte Lektor am Wiener Bet ha־Midrasch Meir Friedmann. 4) R. Meir (Freuder) s. No. 20. 5) Dajan R. Israel Lipschitz, s. Nachtrag! 6) R. Mosche Levi (Glogau) dürfte nach dem Wortlaute der Inschrift (No. 16) das Amt im Jahre 1797 angetreten haben. Das (No. 24) erwähnte Mohelbuch enthält jedoch schon Eintragungen, von 1791 תקנ״א angefangen. Möglicherweise lebte R. Mosche Levi schon während der Wirksamkeit des R. Joab in Zelem und mag mit R. Meir (No. 20) zusammen auch nach dem Weggang des R. Joab gewirkt haben, bis er offiziell zum Rabbiner bestellt wurde. Eintragungen in demselben Mobeibuche aus dem Jahre 555 1795 sind aus Mestetz (Herman-Mestec in Böhmen) datiert (s. Titelblatt zu חוט המשולש בשערים). 7) R. Menachem Katz-Prostitz (aus Prossnitz) wirkte mehr als 50 Jahre (s. No. lf). 8) R. David Friedmann (s. No. 18). 9) R. Elieser David Grünwald, bis 1912 in Zelem, dann Felsövisö, Komitat Marmaros (jetzt Rumänien) s. Schwarz, שם הגדולים מארץ הנר. 10) R. Jakob Jecheskel Grünwald, bis 1923 in Zelem, (Neffe von 9). 11) Dzt. R. Josef Elimelech Kohn, seit Marcheschwan 1923, früher in Zsadany (Slovakei) und ßonyhad (Ungarn).