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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1927-01-01 · XVIII. (1927) · page 418

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVIII. (1927)
Date
1927-01-01
Page
– (sequence 418)
Language
German
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m , [10] ,Guttrat, Ysack1) des jungen Straubingers hansfrawe. [11] Beiein, des Josuel (Josue)2), den man nennt Leser, hansfraw. [12] Adel, des Jossels (Jösl)3) hansfrawe. [13] Meriam (Mergam), des David4) im spitals hansfrawe. [14] Henndel (Henndl), Abraham5) Helers hansfrawe. [15] Gnendel (Gnendl), des Anseis (Ansais)6) hansfrawe. [16] Bess, des Suessleins7) hausfrawe.7») [17] Hannses, Sehmoel8) (Smohels) Kalbskopff (Kalbskopfs) hansfrawe. [18] Joseph (Josepf) Schulklopffer. Gvmel (Gymmel) sein hansfraw.9) [19] Heskel, Bela sein hausfraw und Ellen (EUein), des Heskel (Hessgel) tochter. 10) [20] Guttel,11) Part Erberleins (Parteberleins)12) wytwe. 18 Gld. Sein Sohn Ysaak: S. 368 Nr. 15. Seine Schwester (Schwestern?): weiter Nr. 71. Sayars Tochter und Schwiegersohn, der gleichfalls Ysack heisst: S. 371 im Texte. ') S. 368 Nr. 15. 2) S. 368 Nr. 10 und weiter Nr. 37*: Josebell. Josobel. So heisst auch sein Schwiegersohn (Josobel Jud des Leser Jnden aidem), der 1453 Nov. 11 Urfehde schwur. Der Zusatz ״den man nennt Leser* lässt übrigens zu, auch in dem Obigen den Schwiegersohn zu sehen. Als Sohn Lesers wird in der erwähnten Urfehde Mosse von Landshut genannt. Auch er schwnr am 11. Nov. Urfehde. s) S. 367 Nr. 2. Tochter und Schwiegersohn: weiter Nr. 33. ף S. 368 Nr. 13. 5) S. 367 Nr. 7: Abraham Hembawr. Sein Hab und Gnt befand sich, während er im Kerker sass, in einer Kammer in Scbalman Juden hawss. Dort stieg sein Sohn ״Mair Jud, Abraham Juden von Hembawer sune, wonhafft zu Regenspurg“, ein, nahm ettlich Gewand, tat es in ein Fass und sandte es nach Taust. Wegen dieser ״Entfremdung“ kam er ins Gefängnis und schwur am 10. Mai 1477 Urfehde, wobei er versprach, das Fehlende wieder zur Stelle zu schaffen und ohne Erlaubnis des Rats Regensburg nicht zu verlassen. Der Vater, Abraham Heller, war 1453 Zeuge des Urfehdeschwurs Josobels (Anm. 2). 6) S. 368 Nr. 9: Anschell. 0׳ S. 368 Nr. 17: Suessl. 7 a) Diese Nummer ist von mir aus der ersten Urkunde ergänzt. 8) S. 367 Nr. 4. 9) In der Urk. folgt: ״und Ellein, des Hessgel tochter“, Nr. 19 fehlt, l°) Diese Nr. ist von mir aus der zweiten Urk. ergänzt. ״) Sie ist die Eberlin Jüdin, wegen deren Schmähung und Schaden Mairl von Werde (S. 374 Anm. 9) ins Gefängnis kam. In der ״glaublichen Urkünde von Nachman Juden Studenten von Besen“, die Mairl 1475 Jan. 13 als Beweis seiner Unschuld herbeizuschaffen versprach (jüdisch-deutsche Urk. über beschworene Aussage des Nachman nebst deutscher Umschrift) heisst die Eberlin ״Gutlen Eberls“ bzw. ״Gutlen Eberlein“. 12) Sicherlich Bart-Eberlein, dennoch nicht mit dem Heberle cum magna barba identisch, da dieser 1480 bet der Freilassung der Eingekerkerten noch lebte, also Guttel 1476 nicht seine Witwe sein kann.

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