Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVII. (1926)
- Date
- 1926-01-01
- Page
- – (sequence 383)
- Language
- German
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333 Darias 7a A3tyages machen wollen. Von den ersten iranischen Beherrschern Babyloniens finden wir nichts bei Daniel. Vom Falle des letzten babylonischen Königs Kap. V wird Kap. VI gleich anf Darius, den Organisator des Reiches, übergegangen. Der Gyras, den wir nach Darias wiederholt bei Daniel finden, ist ein zweiter König Cyrus, von dem wir, ausser in einer hente noch rätselhaft erscheinenden Inschrift nichts wissen. Mit der Annahme eines Gyras II, als den Heimfahrer der Jaden, erklärt sieh auch, warum Jesajas 44. 45. wohl grosse kriegerische Erfolge dieses Gyros schildert, nichts davon aber erwähnt, dass dieser der Vollzieher des Strafgerichts an Babylonien war. Wenn wir Artaxerxes II als den Begünstiger Esra and Ne*־ hemia’s ansehen, and nicht vergessen wollen, dass der Gyras des Daniel nicht ein Vorgänger sondern ein Nachfolger Darias I (des Meders), and zwischen diesem and Xerxes steht, so wird ans auch der schwierige Vers Daniel XI, 2 verständlich. ״Und jetzt will ich die Wahrheit verkünden. Siehe noch drei Könige stehen für Persien auf and der vierte wird sehr reich sein, mehr als alle, and in seiner Stärke durch seinen Reichtum wird er alles aufrütteln, das Reich Jawan.“ Die drei Könige nach Gyras II wären Xerxes, Artaxerxes I, Darius II Nothos, and in dem vierten erkennen wir Artaxerres II, der durch seine Politik and dnrch seine unerschöpflichen, gut angewandten Geldmittel es erreichte den Griechen den Königs’- oder Antalkidesfrieden aufzazwingen. Praszek in seiner schönen Geschichte der Meder und Perser sagt von die- 8em Frieden: ״Bereits die Zeitgenossen haben die ausserordentliche Tragweite dieses Friedens richtig erkannt. Die Pläne eines Da־ rias I oder Xerxes I, die in der Meerenge von Salamis oder auf Platääs Gefilden so kläglich gescheitert waren, worden jetzt ihrer Verwirklichung unverhofft nahe geruckt.. . .״ Griechische Schriftsteller wie Xenophon und Platarch rahmen den Charakter dieses Königs. Die Juden mussten ihn besonders wertschätzen wegen seiner Gnadenbeweise für Esra und Nehemia. Nach dem Ende der 46 jährigen Regierung dieses grossen Königs vergingen kaum 30 Jahre bis zu dem Daniel XI, 2 geschilderten Auftreten Alexanders. Es sei am Schluss daran erinnert, dass schon Asaqa de Rossi richtig erkennt, dass Esra VI, 14 der Artachschasta, dem Esra