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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1924-01-01 · XVI. (1924) · page 322

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVI. (1924)
Date
1924-01-01
Page
– (sequence 322)
Language
German
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IRI
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284 III. a) Sal. u. Rahel; Gerson; Sim. d. Gr. b) Ältester Eintrag (undatiert) für Vorst. Mord. b. Dav.; der Zweite für Bezirksdajan Jeb. Löb b. Ascher Lämmle aus Wien, st. 1685. Mosche b. Dav., längjähr. Vorst, u. Schtadlan des Bez. Durlach in Pforzheim (פורציא), beerdigt in G. (Georgensgemiiud); desgl. Bienle. Frau des Mord, in Gunzenhausen, T. des חסיד Morenu Sim. aus Oettingen (1698). Am 24. Tebet 1700 st. in Schw. der grosse Thoragelehrte Jesaja b. Isak aus Fürth. — Bis hierher die Eintragungen bei der Erstanlage, u. zw. auf hinteren Blättern. Die Neueintragungen jetzt auf den ersten Bll. beginnend. Als erster der Oberrabbiner Bärmann Fränkel in Fürth (Ansbach-Schnaittach), st. 1708. Nathan Sim. b. Mosche Gern. u. Bez.-Vorst. erweiterte den Friedhof in G., Hess ihn mit einer Mauer umgeben, stiftete für die Synagoge in Schw. eine Thorakrone aus gediegenem Silber und Gold und machte sich überhaupt sehr verdient um die Gemeinde. In meiner im Mscr. fertig gestellten ״Gesch. d. Juden in der Oberpfalz“ IV, deren Abdruck in Aussicht steht, habe ich die Familie dieses einflussreichen Mannes ausführlich behandelt. Er ist Stammvater der Familie Schwabacher, die in der ersten Hälfte des 18. Jh. eine grosse Rolle spielte u. identisch mit dem fcurpfälz. u. kurbay. Hoffaktor Nathan Moses Schwabacher. Arbeitete geschäftlich meist mit dem Fiirther Bankier Gabriel Fränkel zusammen und war in Geldangelegenheiten viel für den Sulzbacher Fürstenhof tätig. Sein Sohn war der (von Haenle ״Gesch. d. J. im ehemal. Fürstentum Ansbach“ S. 89ff. ausführlich behandelte) ״Resident“, Ansbachischer Kammerfaktor und bay. Salzfaktor Isak Nathan Schwabacher, der also nicht, wie Haenle (das. S. 89) behauptet, aus Kleinlangheim, sondern aus Schw. stammt, Dessen Sohn war der Sulzbacbische Kammerfaktor Nathan Isak Schw.; dieser war Schwiegersohn des Sulzbachischen Oberhoffaktors Jakob Josef, der vermutlich aus Schw. oder Treuchtlingen stammte und dessen Einfluss an süddeutschen Fürstenhöfen dem der grössten Faktoren der Vergangenheit glich. Sein Bruder Lazarus war Schwiegersohn Koppel Levis in Sulzbach, dessen Frau eine T. des Druckherrn Ahron Fränkel und damit Enkelin des letzten Wiener Rabbiners (1670) Lipmann Darschan war. Lazarus war Vater des bekannten Rabbiners von Nymwegen Seligmann Sulzbach, Schwiegersohnes von R. Meir Barby. Unter dem Namen ״Die Schwabacher Juden“

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