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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1924-01-01 · XVI. (1924) · page 314

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVI. (1924)
Date
1924-01-01
Page
– (sequence 314)
Language
German
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276 von Marktbreit", die den Eindruck erweckt, als habe er hier das Mb. oder wenigstens das Nekrologium wörtlich abgedruckt. Es ist aber mehr als' die Hälfte desselben weggelassen. Indem auf genannte Beilage verweisen, holen wir einige beachtenswerte Einträge hier nach: Der Medina-Dajaa Sal. b. Gerson wird als Asket, Wohltäter und Berater gerühmt. Hier begegnet uns auch der im Mb. Fulda genannte ßabb. Schallum b. Meir (s. 0. S. 260) wieder. Es heisst von ihm שהיה איש חסיד וישר והרביץ ת, בישד. Er führte im Beerdigungsverein regelmässige ״Lernu-zeiten ein und begründete in Fulda die Vorlesung von ויחל morgens und abends am ערה (Jom k. toton). Unser Mb. nennt drei verheiratete Töchter: Merle, Meitel und Gütle*, er hatte also vermutlich seinen Sitz in M., womit sich das היה אב׳ד במדינת ווירצבורג im^4b. Fulda erklären dürfte. — Der Schwarzenbergische Bez.-Vorst. und einflussreiche Schtadlan Simson b. Isak M. erbaute aus eigenem Vermögen eine Synagoge in M. und hinterliess reiche Geldbeträge für Arme. Sein Sohn Michel scheint die väterlichen Würden geerbt zu haben. Seine verh. Tochter Fradel st. 1746. — Als verdiente Schwarzenbergische Bez.-Vorst. werden noch genannt Naft. b. Jak. (Frau Jentel); Gerson b. Jech. Sim. Perez, Schtadlan, (Frau Vögele b. Sal. levi); Josef b. Elieser (Frau Hinle b. Gerson, die eine sehr asketische Lebensweise führte). Als verdiente Gern.־Vorst, seien erwähnt Jech. Simon Perez b. Gerson (Frau Sprinz b. Sal. levi) und Abr. b. Mosche Jak. Jeh. levi, der auch Parnoss in Fulda war. — Ein ganz besonderes Lob erklingt der Alita, Frau des Jeh. b. Gad, T. des Mosche Abr. Astruc, die mit vollen Händen an Arme und Thorastudierende Gaben austeilte, an ihrem Tische immer Gäste hatte, früh und abends die Synagoge besuchte und am Abend ihre Hände von der Arbeit ruhen liess, um dem ״Lernen" zuzuhören (פנה מכל עסקיה לשמוע סוד מים אדירים). — Zum Schluss noch der Eintrag für das Muster eines frommen und standhaften Askeiten, den Vegetarianer Nathan b. Ahron Samuel levi י׳א־את נשמת ר נתן ב, אהרן שמואל סג׳ל בעבור שקיבל עליו להרוג את נפשו בכמה סיגופים ועינויים בצום ובבכי ובתפלה בבונה ובתענית לא אכל דבר מן החי וישם אבן מראשותיו לשכוב עליו בלי שום כר או כסת תחת גופו וקבל עליו בחיי צער תחיה זה כמה שנים ולא לן צדקה ליתן לאביונים וגם הלך בזריזות ערב ובקר לשמור מזוזת פתח ב״ה למנות בראשונים וביציאת ב#ה יצא אחר אחרונים ובעניית אמן נזהר אחר כל ברכה. ללמוד ממנו ככח ובשכר זה... IV. Speyer, Worms, Mainz, Koblenz, Andernach, Bonn, Köln,

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