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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1921-01-01 · XIV. (1921) · page 82

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XIV. (1921)
Date
1921-01-01
Page
– (sequence 82)
Language
German
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u jener religiöse Sinn zu finden war, der ihm als notwendig erschien, am eine seinen Anschauungen entsprechende Wirksamkeit zu entfalten. In Gudensberg fand er Gelegenheit, während seines 46jährigen dortigen Aufenthalts durch Heranbildung von Schülern und durch ebenso liebreiches wie energisches Walten der heiligen Gotteslehre zu dienen und sich viele Gönner und Freunde zu verschaffen. Die letzten Lebensjahre verbrachte er in Frankfurt a. M., wo er bei seinen Kindern und in Verbindung mit Gesinnungsgenossen einen sonnigen Lebensabend verbrachte, bis er am Eingang des zweiten Chanuckasabbats, 2. Tebet (28. Dezember) 1878 im Alter von 78 Jahren aus dem Leben schied. Salemon b. Abraham Dreifuss aus Weinheim ham, nachdem er seine talmudischen Studien unter Leitung des R. Mose Tubioh in Hanau beendet hatte, mit R. Noaeh Chajjim Zbi (s. über ihn meine Mitteilungen im Jahrb. III, 233 u. VIII, 72) Ende 1799 nach Hamburg, wo er an der Talmud-Thoraschule als Lehrer angestellt wurde. Nach dem Ableben des bisherigen Klausaufsehers und Lehrers Seligmann, dessen Tochter Zippor die Gattin des Salomon Dreifuss wurde, erhielt dieser die Stelle seines Schwiegervaters und wurde 1821 im Bethamidrasch als Klausrabbiner angestellt. Nach dem Tode des Dajjan R. Baruch Oser trat Salomon Dreifuss an seine Stelle und fand als hervorragender Talmud gelehrter vielfach, Gelegenheit, wissbegierige Jünger zu den Quellen der heiligen Lehre hinzuführen. In hohem Alter starb er am Sabbat, 4. Cheschwan (20. Oktober) 1849. Beilage 10. . לזכרין Der Huldigungsajkt v. J. 1803 wird im Protokollbuch wie folgt geschildert: Nachdem מצד הקהל den 13ten Mai 1803 die Anfrage geschehen bei fürstliche Regierung, ob und wann uns erlaubt wäfe, die Feier-

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