Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XII. (1918)
- Date
- 1918-01-01
- Page
- – (sequence 311)
- Language
- German
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308 wissen, auf die Ordnungen נזרעים) und 2 טהרות) und die Traktate מדות ,(* סוטה und 4 קינין). (Anm. 3 und 4 befinden sich auf S. 309). ף Zu sämtlichen Traktaten bis auf ברכות (und אנדרוגינוס)• Gedruckt unter dem konstruierten — jedoch richtigeren — Titel הגהות הרא״ש בפירוש יסוגיות הש“ס הר״ש Berlin 1736 (Benjacob 210 ס), da sich der Kommentar auch äusserlich an den des Simson aus Sens anschliessl, was in dem פירוש הרא״ש לטהרות nicht der Fall ist. Einen Superkommentar zu diesem Werke schrieb Elisa b. Abraham, gedruckt in.□יפי שגי Altona 1735 (Steinschneider, Catalog Bodleiana S. 750 Nr. 23; Benjacob 0 68). 2) Zu sämtlichen Traktaten bis auf נדה (gedruckt in unseren Talmudausgaben). R. Ascher benutzt hier neben Simson aus Sens und Maimonides auch häufig den alten gaonäischen (Hai Gaon zugeschriebenen) Tohoroth-Kommentar Der Kommentar R. Aschers zu טהרות von Ascher selbst in seinen פסקי ב״ק VH, 3 erwähnt. Er ist von verschiedenen Glossaturen mit Randbemerkungen durchsetzt (vgl. Senior Sachs, Catalog Giinzburg S. 35 Anm. 22. Jedoch beruht der Angriff auf Geiger daselbst auf einem Missverständnisse): a) R. Isak, Schüler von R. Menaehem, zu dessen Lebzeiten er schreibt (dieser Menaehem ist keineswegs mit Men. Me'iri identisch, wie Senior Sachs a. a. 0. vermuten will, da dieser bereits 1306 starb. Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir es hier mit Menaehem b. Serach. dem Verfasser des צידה לדרך, zu tun haben, der in der Einleitung zu diesem seinem Werke berichtet: ובאותו זמן... באתי ללמוד עם מורי ה״ר יהודה נ״ע [בן הרא״ש] בטולי׳טולה סדר זרעים וסדר טהרות ב שט ת הרא״ש. über den Giossator isak vgi. REJ. 54 S. 68 Anm. 7). Isak greift seinen Lehrer einmal an (אהלות IV, 2). Er ist jünger als Jakob b. Ascher, von dem er eine ihm gegenüber geäusserte Bemerkung bringt (בלים X, 7. Die Glosse stammt wahrscheinlich von R. Isak). Seine Glossen sind zumeist mit א״י —] אמר יצחק] eingeleitet (ia unseren Ausgaben oft in א״ר יצחק korrumpiert) und erstrecken sich über folgende Traktat«: כלאים (V, 5ל Senior Sachs, Catal. Günzburg S. 35 Anm. 22), מעשר ש^י (IH Anfang; vgl. Sen. Sachs a. a. 0.), כלים (VIII, 6; X, 7; XXV, 2), אהלות ft 3,7; IV, 1, 2; v, 7; VII, 4; VIII, 4; xv, 8; xvm, 7), נגעים ft I; III, 1; x, 3), טהרות (V, 8 und vm, 6), 3 ,1) זבים) und 4 ,1) טבול יום und 11, 6).■ b) Anonyme Randbemerkungen eines Schülers von R. Niss im [b. Reuben?] Der Name lautet כלים I, 3 ה״ה מארי ורבי' ב״ר> daselbst I, 5 und II, 1 ה״ה מרי בר נסים יצ״ן, sonst stets במ1 .מרי הר״ן •יא״א ersten Falle ist vielleicht נסים ausgefallen, sodass es [ראובן p =] מארי ורבי נסים ב״ר heissen muss. Die beiden anderen Schreibungen (מרי בר נסים יצ״ן) haben wahrscheinlich ebenso gelautet, nur dass die Kopisten das ihnen unverständliche מ בר ach נסים (wie es richtig heissen muss) vor diesen Namen setzten und dann סרי als Eigennamen ansahen. Eine Glosse (נגעים VII, 4) beginnt mit לשון הר "ב ץ״ל und schliesst לרבי ומרי הר״ן ו״א. Ist ר״ב der Name des Glossators? Die Glossen sind vor Nissims Tode (also vor 1380?) verfasst und ihr Verfasser ist jünger als der obige R. Isak, dessen Einwand gegen R. Aschers Erklärung er für nichtig erklärt (נגעים ü I Ende). Sie erstrecken sich über die Traktate