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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1918-01-01 · XII. (1918) · page 274

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XII. (1918)
Date
1918-01-01
Page
– (sequence 274)
Language
German
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271 R. Josef1) wird aus Frankreich in Betreff einer Ehe- Scheidung angefragt und wendet sich damit an Ascher h. Jechiel um Bescheid 2). Josef b. Arje 3דל אמיץ) in Speyer (nach der Verfolgung in Würzburg) 4). Josef b. Nathan5), Mitglied im Rabbinatskollegium R. Aschers in einer Anfrage an Meir aus Rothenburg6). Isak [der Vorbeter?]7), Lehrer R. Aschers8), vielleicht identisch mit Isak aus Troyes 9), ist im Besitze eines Gutachtens von R. Meir, das Ascher unbekannt ist. Isak b. Ascher ha-Cohen, Verwandter des Jedidja b. Israel in Nürnberg, wird von diesem zu Ascher b. Jechiel mit einer Anfrage geschickt 10). Isak b. Jehuda ha-Levi11) zeichnet zusammen mit R. Ascher das Gutachten Meirs aus Rothenburg nach Stendal 12) und *) Da R. Ascher ihn mit מורי anspricht, wird er wohl in Deutschland gewesen sein. 2) Ascher RGA. Nr. 46 s. s) ץ"ל vor אמיץ ist wahrscheinlich Kopistentehler, da אבי — אמי״ץ מורי ישמרהו צורי (Zunz, ZG. S. 458), wonach der Vater noch lebt. 4) Jehuda b. Ascher RGA. Nr. 92. 8) Der bei Zunz, Ltg. 271 genannte J. b. Nathan ist älter. 6) Meir b. Baruch RGA. Berlin 8. 205. 7) J. N. Epstein (in □הקך I S. 129—80 hebr.) wiü ihn mit R. Isak חמה in 11 שערי דורא Nr- 4 identifizieren, Siehe jedoch Meir b. Barneh RGA. Berlin S. 130 Nr. 90, wo derselbe von R. Meir als verstorben bezeichnet wird. Ein R. Isak ist Lehrer von Chajim 0r Sarua (RGA. Nr. 143). 8) Ascher RGA. Nr. 352 und vielleicht Nr. 123 unter מורי החזן״»» gemeint. s) ערכין ™ הגהות סמ״ק f. 15b im Namen von ושמעתי:תוספות הרא״ש מפי הר״,ר יצחק מטרויש. Epstein a. a. 0. meint, dass es sich um den nach Deutschland eingewanderten Isak b. Elia Chasan aus Frankreich, Bruder von Josef Chasan in Troyes und Korrespondent von Chajim Ör Sarua handelt. 10) Ascher b. Jechiel RGA. Nr. 32 ״ ״) Korrespondent von Meir b. Baruch (RGA. Prag Nr. 88). Zunz, Ltg. 357. S. D. Luzzatto, Ges. Briefe 1237. — Isak ha-Levi ist vielleicht der Lehrer von Alexander (Susslin) b. Isak ha-Cohen aus Erfurt, dem Verfasser von *ס אגודה (Mich. Nr. 476), dessen Lehrer auch Isak b. Meir, der Kollege unseres Isak ha-Levi ist. Vgl. oben S. 248 Anm. 7. — Isak b. Jehuda ha-Levi, der Verfasser des Pentateuchkommentars פענח רזא ist nach Gross, Gallia Judaica S. 481 ff Franzose, nach M. Liber in REJ. 54 S. 88 jedoch Deutscher, könnte demnach mit unserem Isak ha-Levi identisch sein. lR) Meir b. Baruch RGA. Lemberg Nr. 108.

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