Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- VIII. 1910 - 5671 (1911)
- Date
- 1911-01-01
- Page
- – (sequence 271)
- Language
- German
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152 15. R. Feibelmann b. Mosche Hamburg (ob identisch mit Mose Buttenbeim bei Würfel S. 62?) war Unter Vorsänger unter Chajim Wolf (Nr. 14). 16. Salomo b. Isaak Schreiber, Vorbeter im Bethamidrasch; er wird auch als Korrektor des שער אפרים (Fürth 1728) erwähnt. 17. Jakob b. Lob Lipschitz in der Klaussynagoge, st. 1797. 18. Mosche רב (Windsbach?), Vorbeter in Fürth, später in Pretzfeld und Kunreuth1 *). Die Namen der Vorbeter aus späterer Zeit sind im Memorbuch (3. Teil) unter Nr. 187 angeführt. Weil, Jakob b. Jesaja aus Fürth, war More Zedek in Gailingen (bad. Seekreis) und Uehlfeld (Mittelfranken) und starb am 28. Kislew (13. Dezember) 1773 als Rabbiner in Bruchsal. Weil, Simon Hirsch, ums Jahr 1729 in Prag geboren als Sohn des R. Nathanael Weil (קרבן נתנאל), des späteren Oberlandrabbiners in Karlsruhe, und der Vögele aus Prag. Näheres über seine Lebensverhältnisse habe ich in meinem ״Nathanael Weil“ (Frankfurt a. M. 1898) S. 21 berichtet. Zur Ergänzung sei hier noch angeführt, dass Simon Hirsch zweimal verheiratet war. Die Hochzeit mit seiner ersten Gattin war am אלול m (14. August) 1749, mit der zweiten am 4. Kislew (16. November) 1757; diese, namens Fradel, war die Tochter des Simcha Merzbach3) und starb 1777 in Fürth. Von seinen Kindern finde ich in dem Protokollbuch der Fürther Gemeinde eine Tochter Vögele erwähnt, die sich 1801 mit Itzig b. Löb Oppenheim verheiratete; sein Sohn Simcha heiratete 1815, ein Schwiegersohn, Salomo b. Josef Basch4), verheiratete sich 1781 und wurde 1796 als Porscher in Fürth angestellt. Simon Hirsch lebte in Fürth in sehr misslichen Verhältnissen und ernährte sich kümmerlich als Privatlehrer und Korrektor. Ausser den in meinem genannten Buche aufgeführten Arbeiten gab er auch ף Vgl Weinberg a. a. O. S. 173. *) Vgl. Anhang Beilage I. 3) Siehe |akob Merzbach I. 4) Ein Marx Basch wird 1806 als Schulmeister verzeichnet; vgl. Anhang Beilage V.