Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- VIII. 1910 - 5671 (1911)
- Date
- 1911-01-01
- Page
- – (sequence 246)
- Language
- German
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127 10. Samuel Bonfed (s. d.) und seine Gattin unterstützten B. Efraim Beischer, Babbiner in Wertheim, bei dem Drucke seines שער אפרים (das. 1728)* 1). 11. Baruch b. Mordechai Margoliot Jaffe (s. d.)> dessen Schwiegersohn Löb Schnaittach mit seiner Gattin Selda und der Drucker Isaak Zirndorf mit seiner Gattin Sorl nebst den ״Vorstehern und Edlen der Gemeinde Fürth“ machten sich um die Drucklegung des Buches ,עטרת אלי (das. 1776) sehr verdient2). 12. Benedikt Lämle, Simon Manus3) und Samuel Meir Hassfurter mit Konsorten gewährten die Mittel zum Druck der zweiten Sulzbacher Talmudausgabe (1755— 1763)4); vgl. Weinberg a. a. 0. S. 64. 13. Abraham b. Wolf Aub (s. d.) und David b. Joe כ״ץ werden als Mäzene auf dem Titelblatt der שדת מהד״י מטראני (Fürth 1768) gepriesen, für die sie auf Veranlassung des B. ItzigPfalzburg5), Schwiegersohn des B. JosefSteinhart, und des gelehrten B. Jakob Dernburg, מ״ץ in Floss die Druckkosten bestritten. 14. Hirsch Frankfurter (s. d.) wird von K. Abraham aus Przemysl, dem Verfasser des פתח האהל (Sulzbach 1691), als Mäzen genannt; ebenso auch im Vorwort zu קיצור של״ה (Fürth 1693), den sein Schwiegervater Michel Epstein aus Frankfurt a. M. verfasste. דבי לביתו ופגה מקומות... אמידים. הבאים ... וממש פגה מקום ממקומו בדי?*'תן מקום למקשיבים ההבירים ועוד היתה ידו נטויה להזיל בספי מהבו להלוות סך מסוים לצורך הדפסת הספר הקטן אור נערב. 1ג Vgl. das. S. 1 b, wo der Vrf. dem Samuel Bonfed und seiner Gattin seinen Dank ausspricht und dabei bemerkt: הזי£ זהב מפיסם והלוו לי סך מסויים להוצאת הדפום ... שלקהו אותי לביתם נאוה קודש מפתם אכלתי ומייגם מסבתי ומסרו לי הדר מלא ספרים ושט לי שם ממה וכסא ושולחן ומגירה. 2) Vgl. das. S. 4. 8) Wohl identisch mit Simson Manes, Schwiegersohn des Druckherrn Aron Frankel in Sulzbach; vgl. Mtsch. 1906 S. 77. 4) Wenn es sich vielleicht auch hierbei um ein Geschäft handelte, so war die Unterstützung dieser Fürther Männer um so schätzenswerter, als es damals sehr an Talmudexemplaren fehlte; in Polen wurde der Talmud verbrannt und in Frankfurt a. M. waren sämtliche Frankfurter und Amsterdamer Ausgaben versiegelt und wurden nicht freigegeben; vgl. Zunz, syn. Poesie 355; Horovitz, Frankfurter Rabbinen 111,17, vgl. auch Weinberg a a. 0.8.86** 5) Vgl. Jahrbuch VI, S. 198.