Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- VIII. 1910 - 5671 (1911)
- Date
- 1911-01-01
- Page
- – (sequence 235)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/3486266-3486281--3169-3489535- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Mohel 1× ep/1006163
OCR text
116 uehmer Gesinnung und ein Gönner der Gelehrten (s. u. Mäzene); er starb in Förth am 21. November 1791. Seine Frau Rachel Jitle, die Tochter des Jakob Bärmann Fränkel, st. 1766; ihre Tochter Seide Sara, Gattin des Löb SchnaittachJ), st. 1790. Jehuda Löb b. Jizchak, ein Gelehrter in Flirth, der dort 1737 das Buch שיח השדה herausgab, das Vorschriften für Reisen und andere Anregungen in einer Mischung von ethischen und kabbalistischen Anschauungen enthält; als Vorarbeiten benützte der Verfasser den Sohar, den חובות הלבבות, den מגלה עמוקות und andere Werke. Gleichzeitig erschien auch eine jüdisch-deutsche Ausgabe des Buches. Ferner verfasste er .נר מצוד (Fürth 1750), eine Darstellung des Leuchters im Tempel nebst Erklärung des Psalms 25 in kabbalistischem Sinne. Der Vater des Verfassers war der Rabbiner Jizchak b. Jehuda Löb in Öttingen, der ebenfalls aus Fürth stammte und zu öttingen 1705 in jungen Jahren starb l 2). Seine Mutter Esther, die Tochter des R. Israel b. Koppel Fränkel (Wiener) und Schwester des Mohel Bärmann Fränkel (s. d.), starb 1709 in Fürth3). Joel Saul b. Benjamin, Vorsteher in Fürth, starb sehr alt am 13. Ijar (1. Mai) 16814); seine Frau Rickle st. 1682; sein Sohn Baruch (Bendit) st. 1704 und sein Sohn Wolf5) (s. u. Wolf Fürth) st. 1709. l) Vgl. Weinberg a. a. O. S. 150; von ihren Rindern Verzeichnet das Memorbuch zwei Söhne, nämlich Chone Israel (st. 1816) und Mordechai Chajim (st 1834) in Mönchen. *) Vgl. .חיגיך בית *ועדר S. 54 u. 55, wo er sich als יצחק מפיורדא unterzeichnet; der Verf. R. Jehuda Löb Pfersee bezeichnet sich als dessen Verwandten; vgl. auch meine Blätter V, S. 92. s) Vgl. Raufmann-Gedenkbuch S. 400 n, 6 und S. 431 No. 70 und meine Bemerkung In meinen Blättern V, 93 n. 34. 4} Vgl. Kaufmann-Gedenkbuch S. 412 No. 13, S. 420 No. 34, S. 422 No. 39 und. S. 438 No. 96. 5) Im cod. BH 18 der Leipziger Staatsbibliothek ist die Abschrift eines Gedichtchens verzeichnet, das Wolf b. Joel i. J. 1655 verfasste, als er seiner Braut ein Gebetbuch schenkte, das er mit folgender Widmung versah: זאת היא כתובה ובדק בספר שנתנה במתנה יפה וברה ושפר יקרה היא מפז ובס״ף בל הון ובופר נעשה ונתנה ב״ישוע״ה ט״וב״ה למספר ממני בנימין מאלף בא״א יואל שליט אגבי עפר ואפר מק״ק פירדא ה, יבונגה עד עולם סלה ולא יפר