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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1911-01-01 · VIII. 1910 - 5671 (1911) · page 224

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
VIII. 1910 - 5671 (1911)
Date
1911-01-01
Page
– (sequence 224)
Language
German
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IRI
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105 lange Beihe^ von Jahren Babbinatsbeisitzer unter B. Baruch Kapoport und Angestellter der Bärmannschen Klaus, erstarb, 81 Jahre alt, am 10. Ab (27. Juli) 1746. Seine Frau Hindel war die Tochter des Hirsch Frankfurter (s. d.); sein Sohn Simon, 1715 geboren, war mit Fromet, der Töchter des Salomo Krakau (s. d.) und der Kela von Mainbernheim verheiratet und liess sich 1748 in Nürnberg mit seinem dreijährigen Söhnchen taufen1). Laut Akten des Nürnberger Kreisarchivs besass ״Beba Jeidel“ als Zinslehen ein ״zweigätiges“ Haus, das 1788 an Simon Jeitel kam. Ein Sohn Hessel wurde 1788 in Frankfurt a. M. von seiner Frau Hindel geschieden2). Gosdorf, Josef, auch Josef Frankel3) genannt, war der Söhn des Secharja Josef (Zacharias) Frankel (s. d.) und der Enkel des B. Bärmann Frankel4). Er erhielt i. J. 1778 den Morenutitel und war Babbinatsbeisitzer unter B. Josef Steinhart, B. Hirsch Janow und B. Salman Kohn. Von 1785 bis 1789, während des Interregnums nach dem Tode des B. Hirsch Janow, vertrat er in Gemeindeangelegenheiten das Babbinat. Er starb am 12. Kislew (10. Dezember) 1799. Mit den anderen Dajanim unterzeichnet er die Approbation zu 1779) הדושי הלכות רשב״ץ); als erster Babbinatsbeisitzer approbiert er 1798 das פ, המד צבי mit K. Salman Kohn. Im Jahre 1790 ist er als Subskribent des שפה בדורה verzeichnet. Seine Frau Böse, Tochter des Vorstehers Hirsch Gosdorf, starb in Fürth am 5. Juni 1771. Gumpel, Mordechai und seine Söhne Jehuda, Israel und Koppel; Jehuda war Gemeindediener und Beglaubter und unterzeichnete als solcher 1755 und 1763 die Abschriften von Protokollen in dem Verlagsstreit zwischen Salman Frankel in Sulzbach und den Amsterdamer Druckereien 5). In der gleichen Eigenschaft Unterzeichnete er auch 1764 eine Urkunde wegen Ankaufs des Waisenhauses. Koppel unterzeichnet 1762 in München als Zeuge ג) Würfel, Nürnberg, S. 121 u- 157; Weinberg a. a. O. S. 120. 2) Vgl. Horovitz, *h מטה S. 15 No. 22. 3) Der Namen Gosdorf nahm er bei seiner Verheiratung mit der Tochter ־des Hirsch Gosdorf am 4) Vgl. Jahrbuch V, 216; meine Blätter V, 90. 5) Vgl. Jahrbuch 1, 72 Anm. ***.

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