Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- V. 1907 - 5668 (1907)
- Date
- 1907-01-01
- Page
- – (sequence 368)
- Language
- German
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und südlich vom Jabok, diese beiden Teile zusammen sind ebenso gross wie das Drusengebirge, nämlich der גלעד um גרש =) יעזד Gerasa), die Berge מטור und כייר (Murad und Hekart), nördlich, mit den Bergen, südlich vom Jabok bis חשבון; das Land südlich von חשבון aber gehört schon zu מישור und שפילה (Jerusch. Schebiit IX). So heisst es auch Deuteron. (3, 13—16): Die Hälfte des Gileadgebirges gab ich den Stämmen Reuben und Gad, den Rest des Gilead dem halben Stamm Menasche . . Machir gab ich den Gilead. Man erkennt hieraus, dass zwei גלעד Gebiete einander gegenübergestellt werden, ein südliches, das Reuben und Gad erhielten, und ein nördliches des Menasche und Machir. Was die Örtlichkeit von יגר שהדותא betrifft, vermutet Schwarz eine Stadt סוף, unweit Gerasa, indem er סוף mit מצפה identifiziert. Hildesheimer sucht מצפה im Gebirge von Es-Salt. 13. Der Targum Onkelos übersetzt ועד יובקא דנהלא und bezeichnet damit den Ort יובקא, nach dem der Fluss benannt ist, auch kann an die Ebene Bukea gedacht werden, 6 Kilom. südlich vom Jabok, 12 Kilom. nördlich von Rabbat Amman. — Schwarz erwähnt יובקא nicht. Neubauer und Hildesheimer identifizieren יבקא mit dem bibl. Jabok. Beide kennen das יבקא an der Ostgrenze nicht und auch nicht den schon oft erwähnten Grundsatz, dass die heimkehrenden Exulanten innerhalb des Gebietes der ersten Besetzung viele Städte und Bezirke nicht heiligten, stets aber die Grenzlinie der ersten Besetzung festhielten. 14. Bie Bezeichnung מלה und מלהא bei einzelnen Städten im Ostjardenland halte ich gleichbedeutend mit ״ מניחNiederlas־ sung“ (ל für נ), auch in Marocco werden die jüdischen Quartiere noch heute Mellach genannt. Die Erklärung, die man in Marocco für מלח hört, die Regierung habe früher die Köpfe der getöteten Feinde gesalzen (!) und auf den Mauern der jüdischen Niederlassungen aufgepflanzt, ist wohl nicht ernst zu nehmen. 15. Schwarz entscheidet sich nach vielen Hypothesen für den ganzen El-Ledscha und lässt בתהום בצרה unerklärt. Neubauer nimmt ebenfalls den ganzen El-Ledscha an, der von Damascus bis Bosra reiche, auch Hildesheimer spricht von Bosra ״in der Nähe der Trachonitis“. Ein Blick auf die Karte genügt, um diese Hypothesen zu kennzeichnen. Der nördlichste Punkt des