Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- V. 1907 - 5668 (1907)
- Date
- 1907-01-01
- Page
- – (sequence 191)
- Language
- German
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119 rabbinischen£ An)tes starb. R. Elia Spira, Sohn^des böhmischen Landrabbiners E. Benjamin Wolf, studierte in Kalis ch und war Eabbiner in Tykocin. Ein Sohn des Eabbiners und Predigers E. Löb Präger war der Eabbiner in Inowrazlaw E. Alexander Sender, der 1758 in Krotoschin verstarb. Aus Prag ging auch die in Polen zu hoher Blüte und Ansehen gelangte Babbinerfamilie Caro hervor, die bereits um die Mitte des siebzehnten Jahrhunderts in Kali sch genannt wird. Andere Glieder linden sich im achtzehnten Jahrhundert in Lissa, Inowrazlaw und 1884 in Schrimm, Zirke, Eawitsch und anderen Posener Orten. K. Salomo, ein Sohn des E. Samuel Krakauer, Hauptes einer Prager Talmudschule, war in der ersten Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts Eabbiner in J a s 10 w i e c. Wie es scheint, stammte der Grodnoer Eabbiner E. Nathan Spira, Sohn des E. Simson, ein Vetter des R. David Gans (צמה דוד) aus Prag. Er starb 1577. Dem Anscheine nach haben wir auch den Ursprung der in Polen 01t genannten Eabbinerfamilie Munk in Prag zu suchen, wo dieser Name 154C mehrfach vorkommt und sodann auch in Worms und Wien genannt wird. Glieder dieser Familie werden in Plotzk, Krotoschin, Grätz, Meseritz, Posen, Lissa, Bojanowo, Schlichtingsheim, Eawitsch und Inowrazlaw erwähnt. 1477 wird der Name Meisel in Prag genannt und seit dem sechzehnten Jahrhundert in Krakau, Wilna und Warschau. Noch andere polnische Rabbinerfamilien leiten ihren Ursprung aus dem Prager Ghetto her1). *) Bloch, der Streit um den Moreh S. 1, 37, Friedberg בני לנדא דמשפחותם S. 11, Kahan S. 50, Brann, Zacharias Frankel-Gedenkblätter S. o Anm. 7, Pos. Sef. has. 111 151 [löbja, 182 LI87]b, 33 1 צמה דודb, 11 (Hb, Friedberg, Krakauer Drucke S. 16, לוהזת זכרון S. 90, לבוש התכלת, Prag 170], Titel bl,;לבוש הבוץ 1ארגמ § 126, 1, Steinschneider S. 1101, 2904, dem ich gegen Zunz bezüglich Chajim Cohens gefolgt bin, Pos. Kscherimb.S. 19a, Waiden S. 51,94, Jew. Enc VIII 441 ff., Hitteil. d. Gesellsch. für jüd. Volkskunde XU 98, מנחת יהודא, Amsterdam 1763, Approb., Gesch. d. Jud. in Lissa S. 179, Buber, קרי׳ נשגבה S. 41, Michael, Or ha- Chajim Nr. 369, Buber, א״ש S. 7, 244, Belinson 1 51, 81, II 37, 44, 111 166 f., האשכול, Warschau 1888, S. 275, )ahrb. J.L.G. 1903 S. 82, (im Stammbaum der Familie Mirels-Heller-Fraenkel bei Löwenstein, Blätter IV 2: ר׳ הירש:2 פי־עגר אב״ד דק״ק שווערין, woraus Löwenstein das. S. 118 Scheberschin ohne Grund macht; vgl. das. S. 160), 32 1 צמח דה־ a, 33 a, Roest S. 500, 515, 336, 28, ילקוט שמעוני, Frank-