Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- V. 1907 - 5668 (1907)
- Date
- 1907-01-01
- Page
- – (sequence 151)
- Language
- German
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79 Söhne des Hamburger Rabbiners R. Meschulhim Salman Mirels waren R. Lob in W 01 p a (Lithauen), Bär in P 0 s e n, der in Berlin 1716—17 auf eigene Kosten die Mischna drucken Hess und ein angesehenes Posener Gemeindemitglied war, und Abraham, der nach einer nicht vollkommen bestätigten Nachricht Dajan in Posen war. Ein R. Meir ר״א Mirels wird bereits 1674 —77 als Posener Dajan genannt. Schemaja Hamburg wird 1795 in Posen genannt und R. Mendel Hamburger daselbst 1753 als Dajan und einer der בד ישיבה. Lipmann Hamburg wird 1803 in Inowrazlaw erwähnt1). R. Refael Hamburger war 1774 Rabbiner in P i n s k. Aus Hamburg siedelte nach Meseritz über Mordechai Cohen, der Verfasser des kabbalistischen שפרד כהן (Hamburg 1690). Er war Lehrer in Hamburg. Sein Vater war der Wandsbecker Vorsteher Rüben ben Simon Abraham b. Josef. In Lissa studierte um 1685 an einer der berühmten Talmudschulen Josef, der Sohn der Gltickel von Hameln, die damals in Hamburg wohnte. Jehuda ben Chajim Hamburger in Lissa ragt noch in die polnische Zeit hinein und war ein Wohltäterseiner Gemeinde. Isaak Hamburger war 1764 Lissaer Aeltester, ebenso 1790 Juda בד׳א Hamburger. Der oben unter ״Bacharach“ genannte Lis saer Henschel Bacharach stammte aus Hamburg. 1680 übernahm der Hamburger Rabbiner lt. Hille! b. Naftali Hirsch das Rabbinat in Z 0 1 k i e w und ungefähr gleichzeitig sein Sohn R. Mose dasjenige in Kempen. R. Hirsch Cohen, Sohn des Hamburger Rabbiners R. Refael Cohen, kam 1776 oder 1777 als Rabbiner nach Krot 0 scbin2). der Streit um den Moreh S. 36, Monatsschrift 1903 S. 571. Vgl. Monatsschr. 1907 S. 98, רחי האביב& Pränumerantenverzeichnis. 0 Löwenstein, Blätter IV 37, Zeitschr. für die Gesch. der Juden in Deutschi. II 202, Pos. Kscherimbuch S. 410 a, 340b, 147 a — 161a, Sef. has• II 212 (223) b, Pentateuch ידרך סלולה Fürth 1803, Subskribentenverz. Nach דעת קחשים bei Löwenstein a. a. O. war Abraham Dajan in Posen. 1713 wird als solcher einmal כמהור״ר אבדהש סג״ל ח, [התן] הגאון genannt. Es ist jedoch möglich, dass ebenso wie es bei den vorhergehenden und nachfolgenden Listen der Fall ist ב, הגאון zu lesen ist, dass ח statt ב steht und R. Abraham b. R. Jesaja Hurwitz gemeint ist. 2) דעת קדושים S. 18, Mitteilungen der Gesellschaft für jüd. Volkskunde XIV 23, Jahrbuch J. L. G. III 316, IV 317, Monatsschrift 1907 S. 379, Gesch der Juden in Lissa S. 50 Anm. 1, 144, Breslauer Staatsarchiv, Stadt Breslau