Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- V. 1907 - 5668 (1907)
- Date
- 1907-01-01
- Page
- – (sequence 149)
- Language
- German
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- Minsk 1× ep/1000754
- Pinsk 1× ep/1045440
- Vilnius 1× ep/1000947
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77 zinischen Fakultät in Göttingen Benj. Wolf Gftnzburg, der 1734 dort eine ״Medicina ex talmudicis illustrata“ erscheinen liess. Karl Siegfried Gftnzburg, ein Berliner Prediger und Breslauer Kaufmann, ist in L i s s a am 9. Dezember 1788 geboren. Abraham Gttnzbürg aus Polen ist Herausgeber des פירוש רד״ק על התורה (Pressbürg 1842). Maier Jakob Gftnzburg, Gelehrter in W i 1 n a . ist Herausgeber des ש״ע ה״מ (Königsberg 1855) und starb am 27. Fehruar 1860 1). Simon Gftnzburg in P r z e m y s 1 war Deputierter der reussischen Landessynode in Zwier z am 18. Tebeth 1664. R. Meir Gftnzburg, Sohn des R. Isaak Eisig Gftnzburg, reussischer Landesrabbiner um 1750. Er soll ein Urenkel des obengenannten Naftali Herz sein. Josef b. Mordeehai Gftnzbürg war Schwiegersohn des Rabbiners von 0 s t r 0 h R. Samuel Schmelke b. Meir דק und liess 1688 sein alfabetisches לקט יוסף erscheinen R. Chajim Gftnzburg, Rabbiner in Plotzk und der Landschaft Masovien, approbierte am 7. Ab 1777 עטרת יוסף, Zolkiew 1777. Um 1650 lebte in Wilna R. Ascher Gftnzburg, der mit den! Wilnaer Rabbiner R. Mose Krämer (starb 1685) verschwägert war. Er war ein Nachkomme des Pragers Simon Gftnzburg, der 1586 starb. Meschullam Phoebus b. Menaehern Gftnzburg aus H rubieszow war 1677 Abgeordneterder Vierläiulersynode. R. Saul Gftnzburg wirkte um 1670 als Rabbiner in M 0 h i 1 e w und D u b n 0 R. Mordeehai b. Benjamin Wolf Gftnzburg war um 1661 Rabbiner in C h e 1 m und bis 1685 in gleicher Eigenschaft in B r z e s c in Lithauen. Ascher Gftnzburg war 1757 ein angesehenes Mitglied der Wilnaer Gemeinde, ebenso seine Nachkommen. R. Ascher b. Saul Gftnzburg approbierte 1713 als Rabbiner in Pinsk. Sein Sohn R. Arje Löb war Haupt einer Lehranstalt in Minsk und seit 1766 Rabbiner in Metz, der Verfasser des שאגת אריה. R. Hirsch Gftnzburg starb 1687 als Rabbiner in Sluzk. Dob Bär Gftnzburg aus Brody liess 1810 sein לשון למודים erscheinen, Mordeehai b. Aron Gftnzburg aus 1) Löwenstein, Blätter für jüd. Geschichte und Lit. II 34, 41, £0 f., 58 Anm. 3, 111 4 Anm. 1, IV 36, wo die Nachrichten über Günzburg durch das obige zu ergänzen sind, Pos. Sef. hasichr. 111 132 [197]b, 08a ff., Jahrb. J. L. G. 111 97, Geschichte d. Juden in Lissa S. 254 ff., Michael No. 906, meine ״Judenverfolgungen“ S. 8.