Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- V. 1907 - 5668 (1907)
- Date
- 1907-01-01
- Page
- – (sequence 147)
- Language
- German
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Deutsche Einwanderungen in polnische Ghetti. II*)• Von Rabbiner Dr. Louis Lewin in Kempen. G11 a d e n f e 1 d wird 1834 in Kempen als jüdischer Familienname genannt. Ob dieser und die hier folgenden aus jenem Jahre bereits in polnischer Zeit in Gebrauch waren oder erst damals infolge der Naturalisierung der Posener Juden und ihrer Aufnahme in den Verband der preussischen Staatsbürger angenommen wurden, lässt sich in vielen Fällen nicht sagen1). Greifenberg wird 1834 in Obersitzko und W 011־ stein erwähnt und Greiffen liagen 1826 und 1834 gleichfalls in W 011stein2). Ein in Groningen 1809 verstorbener Rabbiner Schreiber soll der Vater des Rabbiners R. Benjamin Schreiber b. Mose Arje sein, der 1839 in Gr ätz in die Ewigkeit einging3). Letzterer ist Empfänger von Nr. 35 des zweiten Teiles der Rga R. Akiba Egers, von Nr. 26, 55 und 77 der שדת מדם יפה und Verfasser der אמדי בינה, Warschau 1872. *j Siehe Jahrbuch IV S. 293—329. 0 Verzeichnis sämtlicher naturalisierten Israeliten im Grossherzogtum Posen, Bromberg 1836, S. 80, auf das H. Prof. Berliner-Berlin mich aufmerksam machte, ln manchen Fällen ist ein deutsch klingender Name nicht deutschen Ursprungs. Christianpolier in Brody ist nicht von Christian abzuleiten (Zunz, ges. Sehr. 1182), sondern von Krystynopol» einer Stadt in Galizien (vgl. Waiden S. 18). 2) Verz. S. 95, 13, handschr. Eintrag zum 1811 מאסף, in meinem Besitze. 3) Briefliche Mitteilung eines verwandten Schreibers, des H. Eisenstädt- Chicago, vom 6. 3. 1906. Ein Oberrabbiner in Gr. war er jedoch nicht» vgl. Z. f. h. B. XI 45.