Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- IV. 1906 - 5667 (1906)
- Date
- 1906-01-01
- Page
- – (sequence 448)
- Language
- German
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325 (Amsterdam 1703) seinem Schwiegervater Benjamin ben Moses Frankfurter. Ein ״Frankfurter11 wird vor 1792 in L i s s a genannt. Aus Frankfurt am Main stammte der P 0 s e n e r Rabbi natsassessor R. Sauwel hakohen Poppers, der dort seit 1738 auch in sonstigen Ehrenämtern genannt wird. Er war der Schwiegersohn des Posener Gemeindevorstehers Pinchas Kips, war 1746 bis 1753 Rabbiner in Kurnik, behielt sich aber sein Bürgerrecht in der Posener Gemeinde vor, wurde 1754 wieder Posener Dajan und blieb es bis 1759. 1758 und 1759 wird auch sein Sohn R. Meir als Posener Dajan genannt. Dem Rabbiner in Frankfurt a. M. MendeleinPas (פאס) wurde zwar das Posener Rabbinat angeboten, verwaltet hat er es jedoch nicht. Simon Wolf b. Ascher hakohen Aschkenasi aus Frankfurt [a. M.| war Korrektor und Gehiilfe in der Krakauer Druckerei seines Schwiegervaters Nachum Meiseis seit 1646. Der obengenannte Lemberger Dajan R. Jehuda Liwa Epstein stammte ebenfalls aus Frankfurt a. M. R. Arje Löb, Sohn des Rabbiners in Frankfurt am Main R. Jakob Joschua (פני יהושע), war 1746 und 1748 Vorsteher einer dortigen Talmudschule und 1755 Rabbiner in Sokal (n. ö. von Lemberg), ein anderer lebte 1756 in Brody. 1761 wurde er Rabbiner in Hannover. Aron Kulp, der Sohn des Rabbinats- Verwesers R. Isaak Kulp in Frankfurt am Main, war in L i s s a Gemeindeältester und 1680 Landesältester vou Grosspolen. Ein Sohn des Frankfurter Rabbiners R. Abraham Lissa war R. Oser, der in Biale, Meseritsch, Kozienica und Ryczywol Rabbiner war und dort 1767 und 1777 approbierte. 1711 wanderte infolge der Vernichtung der Frankfurter Judengasse durch Feuer Jakob London, der Verfasse!־ der השתערות (Amsterdam 1737), nach Lissa. R. Elischa b. Abraham wuchs im Hause des Frankfurter Rabbiners R. Josef Samuel auf, veröffentlichte in jungen Jahren 1697 in Amsterdam einen Mischnakommentar und wurde sodann Rabbinatsvorsitzender in Lenczyce und Grodno. DerinBrzesc inKujavien 1555 geborene Jacob Koppelmann b. Sam. Bunem lebte 1583 in Frankfurt a. M., 1584 in Metz und 1591, 1593 und 1598 in Krakau. Schwiegersohn des Frankfurter Rabbiners R. Samuel war der