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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1906-01-01 · IV. 1906 - 5667 (1906) · page 444

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
IV. 1906 - 5667 (1906)
Date
1906-01-01
Page
– (sequence 444)
Language
German
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821 zwischen 1627 und 1633 starb. Sie waren auch verschwägert 1). Dessau, Meir wird 1763 und 1785 in Posen in Ehren genannt, 1811 dort Mose Dessau. R. Rafael Dessau war dort Rabbinatsassessor 1653 bis 1789. 1742 ist dort Mordeehai Dessau Dajan, am Ende des achtzehnten Jahrhunderts Pinchas Dessau, der Vater des letzten Posener Schtadlans. Moses Dessau oder Moses b. Michael M e s e r i t z , Verfasser von halachischen und haggadischen Novellen, starb um 1724. Vielleicht reicht noch in die polnische Zeit zurück Falk Dessau in Lissa, der 1835 als bereits verstorbener Wohltäter dort genannt wird2). Deutz (דייץ), R. Isaak Eisig, von deutschem Stamme, war der Sohn des Königsberger Rabbinatsassessors R. Benjamin Wolf, geboren um 1754, wohnhaft in K r y n k i; er wurde 1814 Rabbinatsassessor in W i 1 n a3 4). Dülken, Elchanan b. R. Jakob ז״ל lebte 1629 und 1640 in Posen als ein hochangesehenes und reiches Gemeindemitglied, ebenso sein Sohn Jakob. Elchanan war 1639 Abgesandter der Posener Gemeinde an den grosspolnischen Landtag in Schroda und 1681 nach Warschau an den polnischen Reichstag und den polnischen König in Sachen der Fehde zwischen der Stadt und der jüdischen Gemeinde Posen 4). Düren, R. Pinchas (דודא), wird in Posen 1689 als dort bereits verstorben bezeichnet5). Eger. In Eger wurden die Juden 1349 verfolgt und 1430 ausgetrieben. R. Tsachar Bär b. Mose איגרא wird von 1730 bis 1) Kahan S. 32 und XVII. 2) Pos. Kscherimbuch S. 323b f., 324 a (wo R• Mordeehai Dessau als הדמ״ד bezeichnet und dies von späterer Hand mit der Glosse ימח שמל mit Bezug auf Mose Dessau d. h. Mendelssohn (רמ״ר) begleitet wird!), 359b, 360b, 395a, 404a und b, 435a, Gemeindebuch Nr. 1 S- 81a, Sefer hasichr. II 195 [204]a, Gemeindeb. Nr. III S. 88, זעקת שבר a. a. O., Gesch. d. Juden in Lissa S- 143» Steinschneider S. 1106, 1798. 3) Maggid, עידמיןיגא S. 110. Die dort S. 63 Anm. und 121 genannten טייץ sind identisch mit ״Deutsch״, welch letzteres von den lithauischen Juden ״Teitz“ ausgesprochen wird. 4) Kscherimbuch S. 115b, 132 [ 133]b, 84 [85]b, Sefer hasichr. 111 9 [ll]a, 129 [130]a, 133 [134]a. 5) Sefer hasichr. II S. 3b. 21

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