Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- IV. 1906 - 5667 (1906)
- Date
- 1906-01-01
- Page
- – (sequence 442)
- Language
- German
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319 מדא aus Worms Unterzeichnete in Posen am 7. Tebeth 1587;88 einen Bannspruch, wahrscheinlich als Deputierter auf der ״rosspolnischen Landessynode1634/35 .(ו lebte in Posen Mose מזיא (sic). 1661 lebte daselbst Jakob Abraham Aron hon R. Isaak יזצ״ל מזי״א war 1670 Gemeindevorsteher und wird als Jakob Abraham Aron די פ״ק מזיא bezeichnet2). Bombach, R. Jehuda Zebi b. Chajim Seeb, war Rabbinatsassessor in Lemberg und ist Verfasser der Responsen מנחת יהודה (Zolkiew 1795, 1798) 3j. Aus Boskowitz stammte Aron b. Abraham, der Herausgeber und Uebersetzer des Dietrichliedes ins Jüdisch-deutsche, das er in K r a k a u 1597 erscheinen liess 4). Aus Breslau wurden 1738 die Juden vertrieben. Zu ihnen gehörte Isaak b. Josef, der die Herausgabe des ס׳ עמודי ehern Freudenthal (Aus der Heimat Mendelssohns S. 299) die Ansicht Kaufmanns, dass ״ מז*אvom See״ bedeute, erschüttert glaubt, kann seiner geographischen Lage nach nur Masovien sein, eine Landschaft mit der Hauptstadt Warschau, die im Westen von Grosspolen, im Süden von Kleinpolen und im Osten von Lithauen begrenzt wurde. Juden hat es dort wahrscheinlich schon im 12. Jahrhundert gegeben (Gumplowicz, Poczatki religii zydowskiej w Polsce, Warschau 1903, 3, 44). 1580 wird sie mit מאלי bezeichnet (Rabbinowitz-Grätz VII Anh. 11 f.), 1726 mit להם הפנים) מאאלי, Wilhermsdorf 1720, S. 36b), 1777 mit '2 ,עטרת יוסף) מאלי. Aufl. Jerusalem 18°9, Approb.). Vgl. noch Sternberg a. a. 0. S. 15, Ztschr f. heb. Bibliogr. 1906 S. 125. 1) Monatschr. XIII 37*2 Anm• 12. Das Datum scheint das des יריד £ציא in Posen zu sein, der auch 1591-95 zur selben Zeit stattfand, d. h. im Dezember (Posener Sefer hasichr. III S. 73b). Die Vermutung Harkavys (Rabbinowitz-Grätz VII Anh. 8. 15), dass es sich hier um eine Posener Tagung der Vierländersynode handle, ist nicht begründet Es wird dort im Gegenteil hingewiesen auf die Vierländersynode mit den Worten: הבמי וזקני היץד שיהיו בימים ההם בהמשה הא-צות האיו. R. Mordechai Jaffe war nicht anwesend, denn er sagt ליפה דנו ויפה בתב in der dritten Person. Auch die Annahme, dass R. Eleasar מליא damals Rabbiner in Posen war, ist irrig. Vielmehr amtierte dort damals R. Liwa b. Bezalel (Monatschr. XIII 373, wo es statt 1584 nach Brann, Zach. Frankel, Gedenkbl. zu sein. 100. Geburtst, Breslau 1901, S. 3 Anm. 7 1585 heissen muss). 2! Sef. has. Iil 155 [159]b,214 [216]a, 224 [227]a. 1643 und 1644 zeichnet in Lemberg der Dajan יוסף בי לא\א האיגוף מוהר״ר אלכסנדר מאופנה ש״ן רץוי״א auch ש״ן זיו״א (Buber א״ש S. 90, 218, 220). 3) Näheres s. Buber א״׳ש S. 80. 4) Friedberg, Krakauer Drucke S. 17.