Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- III. 1905 - 5666 (1905)
- Date
- 1905-01-01
- Page
- – (sequence 144)
- Language
- German
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81 77, 87, 38 ff., 63) uiul geben über vorkommende Rechtsfälle und den Gang des Rechts Verfahrens Aufklärung (Nr. 61, 54, 63). Manches nähere erfahren wir über den Inhalt der Protokolle der Yierländer (Nr. 6, 16, 22, 23, 25), die zur Einsichtnahme offen standen (Nr. 72), über die Verteilung der gemeinsamen Lasten auf die einzelnen Landesteile (Nr. 75, 15) und die Gesamtsumme der Steuern (Nr. 49, 50, 51, 46, 37, 27, 32, 36), über die Einführung einer neuen Steuer (Nr. 30), die Befugnis der Synode zur Erhöhung der steuerlichen Leistung einer Gemeinde und ihre Machtmittel gegen renitente Steuerzahler (Nr. 80), über Steueranweisungen (Nr. 84) und eine Ehrengabe (Nr. 33), Bestreitung der Kosten für die Synoden und der Diäten des Präsidenten (Nr. 17, 70) sowie über die Stellung der Schammesse (Nr. 69, 81). Wichtig sind die Nachrichten über Beziehungen zu den Landtagen, zum Grossschatzmeister der Krone und den Instanzen der staatlichen Schatzverwaltung (Nr. 16, 70, 80, 52), interessant eine Verordnung über den Verkehr mit Andersgläubigen (Nr. 25), über Luxusentfaltung (Nr. 41) und den Vertrieb von Büchern (Nr. 20). Die Beziehungen Grosspolens zur Synode erfahren eine erneute Beleuchtung (Nr. 19, 45, 73). Wir gewinnen einen klareren Blick in Verfassung, Machtbereich, Abhängigkeit, Verantwortlichkeit und Zuständigkeit der Synode (Nr. 25, 44, 46, 50, 70, 65, 66, 88, 60), die nach dem Zeugnisse eines ihrer berufenen Zeitgenossenl) an Bedeutung dem antiken Synedrion gleichkam, das in der Quaderhalle des Tempels zu Jerusalem residierte. Wir erfahren endlich etwas über eine weitere Schuld der Synode (Nr. 33a) und über ihr Verhältnis zu den staatlichen Gerichtshöfen (Nr. 33b). Die Schreibweise der Urkunden ist im Nachfolgenden völlig beibehalten und nur auf solche Abweichungen von den Regeln der Grammatik und Orthographie besonders hingewiesen worden, welche nicht in ähnlichen Schriftwerken vorzukommen pflegen. 1) Nathan Nata Hannover יק מצולה, Krakau 1895, S. 67. Vgl. יד אליהו des Elia b. Sal. aus Lublin, Amsterdam 1712, Vorw. אלהים עולים בהתזעדות קדש במדינות פולין וליטא באספת הרועים. 6