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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1937-01-01 · 19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935 · p. Seite 675

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
19 (1937) Luzern, 20. August bis 6. September 1935
Date
1937-01-01
Page
Seite 675 (sequence 680)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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671 36. WASSERVERSORGUNG. 1. In Anerkennung der entscheidenden Bedeutung des Wassers für die Besiedlung von Erez Israel und für den Ausbau der Landwirtschaft nimmt der Kongreß mit Genugtuung die Errichtung der Wassergesellschaften „EmekM und „Gilboa" zur Kenntnis und beauftragt die Exekutive, für die Vergrößerung deB Kapitals dieser Gesellschaften zu sorgen, unter der Voraussetzung, daß dies den Anstoß geben wird zur Errichtung einer großen Wasserversorgungsgesellschaft, die die Bedürfnisse der Kolonisation in allen Teilen des Landes erfassen soll. 2. Der Kongreß bestätigt die Tätigkeit der Exekutive auf dem Gebiet der hydrologischen und geophysikalischen Forschung und beauftragt •io, gemeinsam mit den daran interessierten Institutionen, ein besonderes Institut zu schaffen, das sich konstant und systematisch mit diesen Forschungen befassen und das in den Wirtschaften gesammelte Material über Bewässerungsmethoden und Wassersuche gemäß allen in diesem Fache üblichen Methoden, zentralisieren soll. II. BODEN. * 37. BODENERWERB. 1. Dor Kongreß hat mit großer Sorgo von den roohtliohen Beschränkungen und den vielen Störungen gehört, auf die der Keren Kayemeth auf seinen» Weg zur Erlösung des Bodens stößt und die ihn daran hindern, den nach Land hungernden einwandernden Massen Boden zu verschaffen. Der Kongreß fordert die Exekutive auf, bei ihren Verhandlungen mit der Regierung alle Anstrengungen zu machen, um die rechtlichen und administrativen Hindernisse aus dem Weg zu räumen, die der Erwerbung von Boden in ausreichendem Maße entgegenstehen. 2. Der Kongreß ruft das jüdische Volk auf, seine Leistungen für die Erlösung des Bodens gemäß den Bedürfnissen der Stunde zu erhöhen, und wendet sich an die besten Kräfte im Volke, an seine Parteien und Organisationen, sich für die Arbeit des Keren Kayemeth zur Verfügung zu stellen, damit er seine Aufgabe als das Hauptinstrument für die Erlösung des Bodens als Volkseigentum erfüllen kann. 38. DIE GEFAHR DER BODENSPEKULATION. 1. Der Kongreß vermerkt mit großer Sorge und ernsten Befürchtungen die Ausbreitung der Bodenspekulation im Lande, die für die zionistische Bewegung und den jüdischen Jischuw im Lande eine Gefahr bildet, da sie ihnen di« Möglichkeit gesunder Tätigkeit zur Erlösung des Bodens nimmt. Der Kongreß findet, daß die Notwendigkeit besteht, gegen die Seuche der Bodenspekulation energische Mittel anzuwenden. Deshalb fordert der Kongreß von der Exekutive: a) das bereits vom XVIII. Kongreß beschlossene Zentrale Bodenkaufsinstitut zu errichten; b) eine Kommission einzusetzen zur Beaufsichtigung der ländlichen und städtischen Kolonisationstätigkeit» welche durch Instituto und Einzelpersonen in Palästina und in der Golah entfaltet wird. Diese Kommission hat richtige und autorisierte Informationen über alle diese Aktionen zu veröffentlichen, um den jüdischen Jischuw im Lande und in der Golah davor zu bewahren, daß er durch unsolide Tätigkeit auf diesem Gebiet Schaden erleide; c) der nächsten Sitzung des Aktionskomitees einen Arbeitsplan für die oben erwähnten Institutionen vorzulegen. 2. Der Kongreß wiederholt die Beschlüsse des XVIII. Kongresses und fordert von allen zionistischen und kolonisatorischen Institutionen und allen Zionisten der Welt, daß sie mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln den Kampf gegen die Bodenspekulation führen; insbesondere wendet er sich an die Banken

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