Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 18 (1934) Prag, 21. August bis 4. September 1933
- Date
- 1934-01-01
- Page
- Seite 485 (sequence 485)
- Language
- German, English, Hebrew
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Rottenstreich, Zuchowiecki, Scbkolnik 485 1. Konsolidierung der Siedlungen. Der Kongreß konstatiert mit Genugtuung den Fortschritt in der Konsolidierung der landwirtschaftlichen Siedlungen, dank den Anstrengungen der Siedler und den Keren-Hajessod-Mitteln, die für diesen besonderen Zweck aufgebracht und gemäß dem Konsolidierungsplan in dem Ausbau der Wirtschaften investiert wurden. Der Kongreß drückt den Keren Hajessod-Komitees und den Zionistischen Verbänden in der Cechoslovakei und in Südafrika seinen Dank für ihre besondere Hilfe bei dieser Aktion aus und verpflichtet die Exekutive der Jewish Agency, auch in Zukunft besondere Anstrengungen zur Aufbringung der Summen zu machen, die noch zur vollen Konsolidierung der Wirtschaften gemäß den in den Siedlungsverträgen enthaltenen Verpflichtungen des Keren Hajessod fehlen, um die volle Ausstattung der Wirtschaften mit Produktionsmitteln und Bewässerungsanlagen, wie auch die Errichtung von Wohnhäusern für die Ansiedler (vor allem die Vollendung der Wohnhäuser für die Ansiedler von Nahalal) sowohl durch Keren Hajessod-Mittel als auch mit Hilfe von geeigneten Anleihen zu ermöglichen. 2. Die Siedlungen des Kischon- und Afuleblocks. Der Kongreß lenkt die Aufmerksamkeit der Exekutive der Jewish Agency insbesondere auf die Siedlungen des Kischon- und Afuleblocks, die in den letzten zwei Jahren unter der Dürre und verschiedenen Schäden gelitten haben, und drückt den Wunsch aus, daß diese Siedlungen und besonders die Siedlungen Jagur und Ginegar — die in die Konsolidierungsaktion des Vorjahres nicht eingeschlossen wurden — vom Kolonisations-Departement gemäß dem Konsolidierungsplan und den zwischen der kolonisierenden Instanz und den Siedlern abgeschlossenen Verträgen gefördert werden. 3. Scheich Abrek. Der Kongreß konstatiert mit Genugtuung die Ansiedlungsarbeit, die in diesem Jahre in dem Moschav des Hapoel Hamisrachi in Scheich Abrek geleistet wurde und 24 Familien umfaßte. Er fordert die Exekutive auf, weitere 16 Familien von den Mitgliedern des Hapoel Hamisrachi dort anzusiedeln, um diese Siedlung wenigstens auf ein Minimum an Siedlerzahl und auf die Stufe zu bringen, in der sich alle Siedlungen des Kischonblocks befinden, und Scheich Abrek in den endgültigen Konsolidierungsplan des Kolonisations-Departements einzuschließen. 4. Mischmar Haemek. Mit Rücksicht auf die Umstände, die die Sicherheit dieser Siedlung berühren, fordert der Kongreß die Agency auf, in den endgültigen Konsolidierungsplan der Siedlungen die Kvuza Mischmar Haemek einzuschließen und die Zahl der Ansiedler von 25 auf 40 Familien zu bringen. 5. Kfar Chittin. Der Kongreß fordert die Agency auf, einen Plan zur Wiedererrichtung von Kfar Chittin auszuarbeiten. 6. Chulda. Der Kongreß wiederholt den Beschluß des XVII. Kongresses betreffs der Verpflichtung, das zerstörte Chulda wieder zu errichten. Es obliegt der Exekutive der Jewish Agency, den Siedlungsplan auszuarbeiten und für den tatsächlichen Aufbau der Siedlung zu sorgen. Der Kongreß ist der Meinung, daß der Keren Haesra die Pflicht hat, den Siedlungspunkt in Chulda von neuem zu errichten, und fordert die Exekutive auf, den Keren Haesra dazu zu veranlassen. 7. Verstärkung der Siedlungspunkte, Um die Sicherheit des Bestandes der Siedlungspunkte des Kibbuz Haschomer Hazair aus Rußland östlich des Jordan, von Ramath Hazafon in der Akko-Bucht und Irgun Witkin in Wadi Chawarith zu erhöhen, fordert der Kongreß die Exekutive auf, für die Errichtung von Zentralgebäuden in diesen Siedlungen zu sorgen.