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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 601

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929
Date
1929-01-01
Page
Seite 601 (sequence 739)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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Warburg 601 Lande bleibt und dort ebenso ansässig wird, wie diejenigen, auf deren Boden sie anfängt zu arbeiten. Es ist ein Experiment gewesen, das, soweit wir jetzt sehen, ein recht erfolgreiches ist. Die Palestine Economic Corporation hat Häuser und kleine Siedlungen um den kleinen Grundbesitz herum gebaut, auf dem der Arbeiter, nachdem er sich angekauft hat, mit mehr oder weniger Komfort leben kann, wo seine Frau und seine heranwachsenden Kinder ihm etwas zum Haushalt erwirtschaften können, wo er am besten erlernt, wie Dinge ökonomisch zu verwalten sind. Von da ausgehend, wird er Land erwerben, so dass auch er Grundbesitzer werden wird. Dr. Weizmann hat die Frage hervorgehoben, dass ein Mittelweg gefunden werden muss, um es der sich entwickelnden Arbeiterschaft zu ermöglichen, Grundbesitz zu erhalten auch auf den Ländereien, die in grösserm Masstab erworben wurden. Ich könnte mir denken, dass diejenigen, die grössere Ländereien erwerben, an ihren Besitz Arbeiterwohnungen desselben Stils anschliessen, so dass die betreffenden Arbeiter, die sich dort anbauen, nicht die Araber, sondern die jüdischen Arbeiter, sich dort auf dem Grund und Boden des jüdischen Grossbesitzes festsetzen können. Ich werde glücklich sein, wenn ich Ländereien dort besitzen werde, und es wäre mein Wunsch, erst grössere Ländereien zu besitzen, die ich dann zum Teil an jüdische Arbeiter abgäbe; es wäre mein Wunsch, jüdische Partner auf meinem Boden zu bekommen. Das Budget, das uns beschäftigen wird, wird natürlich sehr davon abhängen, wie wir eine grössere Beteiligung d er Regierung herbeiführen, wie die Regierung diejenigen Arbeiten übernehmen wird, die jeder vernünftige Mensch der Regierung und nicht dem Privatunternehmen zuschreiben sollte. Die Zeit muss kommen, wo ein gewisses Minimum von Zuschuss von Seiten der Regierung für Gesundheitswesen und Erziehung für Araber, Juden und Christen gleichmässig gegeben werden muss. Da bleibt es den Juden überlassen, diesen Minimalbetrag für Erziehungszwecke so zu ergänzen, dass wir den Status erreichen, den wir für jüdische Bürger für nötig halten. Ich hoffe, dass dieser Status bei uns vielleicht höher sein wird als bei andern Schichten. Wenn auch die andern Schichten zu einer so hohen Erziehung gelangen werden, umso besser. Dasselbe wird mit den Hospitälern, mit der Gesundheitspflege, mit der Fürsorge gegen Malaria und gegen andere epidemische Krankheiten der Fall sein. Die Regierung iuss das Minimum für jüdische, arabische und christliche Hospitäler hergeben. Und wir müssen das ergänzen und immer im Auge behalten, dass unsere Institutionen die besten und die schönsten sein müssen. Diesen Betrag, der für unser Budget eine Erleichterung bilden wird, können wir für technische Hochschulen verwenden, die so notwendig sind und für die wir schon heute ausgezeichnete Grundlagen gelegt haben. Die geschäftliche Korporation, von der Dr. Frankel Ihnen ein so gutes Bild gegeben hat, muss kommen. Sie muss geleitet

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