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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 453

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929
Date
1929-01-01
Page
Seite 453 (sequence 591)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476286--7603-3483751
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Weizmann, Soloweitschik, Locker 453 Zionistischen Organisation und des Zionistenkongresses betrachten. Im ursprünglichen Text der Konstitution hiess es, dass in der ersten Councilsitzung, die also am Sonntag beginnen wird, die Exekutive der Jewish Agency wie folgt gewählt werden wird: eine Hälfte wird von der Zionistischen Organisation nach ihren konstitutionellen Grundlagen nominiert werden, die zweite wird durch die Nichtzionisten ernannt werden. Daraufhin wird die gesamte Exekutive durch den Council bestätigt werden. Dann soll sie einheitlich arbeiten und gemeinsame Verantwortung vor dem ganzen Council tragen. Das soll aber nur in bezug auf die erste Session des Council gelten. In bezug auf die Art der Wahl der Exekutive der Jewish Agency in der Zukunft soll auf der ersten Session des Council eine Resolution gefasst werden. Die Resolution soll dann ein Teil der Konstitution werden. Wir haben in der Kommission erklärt, dass dadurch die ganze Existenz der Zionistischen Organisation gefährdet ist. Wir haben daher beantragt, dass der zionistische Teil der Exekutive auch für die Folge nach den bisher üblichen konstitutionellen Formen der Zionistischen Organisation gewählt werden soll, das heisst vom zionistischen Kongress, sonst wird der Kongress kein Kongress mehr sein und die Organisation keine Organisation. In der Kommission wurde der Beschluss gefasst, dass der zionistische Teil der Exekutive auch für die Folge so gewählt werden soll, wie er zum erstenmal gewählt wurde. Die Exekutive hat erklärt, dass sie eigentlich auch dafür ist, aus taktischen Gründen sollte man aber keinen Beschluss fassen; sie wird schon mit den Partnern verhandeln. Die Kommission hat aber beschlossen, dass man in einer solchen Lebensfrage keine geheime Diplomatie führen darf. Im Entwurf der Resolution heisst es aber, dass die Exekutive ihr Bestes tun soll, das heisst, wenn die Partner damit nicht einverstanden sind, gibt die Exekutive ihre Bemühungen auf. Wir beantragen aber, dass der Beschluss b) in bezug auf die Frage der Exekutive nicht gelten soll. Die Frage der Exekutive soll keine Frage der Möglichkeit, sondern der Notwendigkeit sein. Wir haben schon in vielen Punkten nachgegeben, so in der Frage des Provisoriums, in der Frage des Präsidenten, wir haben Punkt um Punkt nachgegeben, in der Frage der Exekutive dürfen wir kein Kompromiss zulassen. (Beifall.) Berl Locker (A. C, Poale Zion): Die Fraktion Poale Zion, vereinigt mit den Zionisten-Sozialisten, wird für die vorgeschlagene Resolution stimmen. Wir haben uns nie Illusionen darüber hingegeben, dass die Sache leicht ist, wir haben immer die schweren Bedingungen gesehen, unter denen dieser Vertrag abgeschlossen wird, und immer auf die nichtdemokratische Art hingewiesen, in welcher er zustandekommt, immer die Opfer gesehen, die zu bringen sind. Doch wir vertrauen auf die Kraft der zionistischen Bewegung, umsomehr als wir sehen, dass in dieser Bewegung die Kraft der Arbeiterschaft und insbesondere der organisierten Arbeiterschaft in Erez Israel im

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