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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 301

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929
Date
1929-01-01
Page
Seite 301 (sequence 439)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476286--7451-3483599
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Baratz, Remez 301 zu ändern, hat man sich geweigert, diesen Ausweg anzunehmen, bis wir ihn erzwangen. Das Mittel, das die Exekutive anwenden wollte, war: billige Küchen. Man sprach in der zionistischen Presse sogar von der Organisierung der Auswanderung aus Erez Israel. Und nur die Arbeiterschaft mit ihrem tiefen Glauben an ihre eigene Kraft und an die Zukunft der Bewegung hat die Durchführung ihrer konstruktiven Pläne erzwungen. Sie hat den Weg gewiesen, den die Exekutive dann gegangen ist. Die Exekutive spricht von der Konsolidierung. Die Arbeiter sind zu Tausenden gegen den Willen der Kolonisten in die Kolonien hineingekommen und haben sich da durchgeschlagen. Für ihre Ansässigmachung waren 5—6000 Pfund im Budget bestimmt. Dieses Budget wurde im Zuge der Konsolidierung gestrichen. Eine solche Konsolidierung hätten wir lieber nicht erleben sollen. Eine Institution, welche uns ganz neue Existenzmöglichkeiten gegeben hat, der Solei Boneh, sollte von der vorigen Exekutive eine geringfügige Summe erhalten, die schriftlich zugesagt war. Diesen Betrag musste man von Herrn Sacher schriftlich einfordern, und die Exekutive desavouierte die Beschlüsse der frühern Exekutive. So behandelt man Parteien und Institutionen! Das heisst Loyalität! Mich aber interessiert hauptsächlich die Frage der zionistischen Verantwortlichkeit dieser Exekutive. Die Konsolidierungstendenz der Exekutive hat sich darin ausgedrückt, dass um jeden Preis Schulden gezahlt wurden, auch dann, wenn es dringend notwendig gewesen wäre, Gelder in die Wirtschaft zu investieren. Sacher hat seine Schulden gezahlt, aber viele Wirtschaften sind in Schulden gestürzt worden, man hat ein Loch verstopft und das andere aufgerissen. Auf dem Gebiete der Politik, auf welchem die Exekutive wirklich einen grossen Kredit in der ganzen zionistischen Bewegung hatte, will ich einige Tatsachen hervorheben, die ihren politischen Mut illustrieren. In dem uns vorgelegten Bericht lesen wir einige Sätze wegen der Klagemauer, und es heisst darin, die Exekutive habe letztens ein Memorandum überreicht, in welchem sie den neuen Standpunkt einnehme, dass unsere Forderung nicht durch den Status quo, sondern auf der Basis des Mandats zu rechtfertigen sei, welches unser Recht, bei der Benützung des Kotel Maarawi beschützt zu werden, fundiert. Hat man nicht noch vor einem Monat die Zurücknahme des Memorandums des Waad Leumi gefordert, weil die Angelegenheit des Kotel Maarawi angeblich schon erledigt sei? Wir haben uns dagegen gestellt, wir können uns mit der Auslegung des Status quo durch den englischen Juristen nicht zufrieden geben, weil er uns keine Sicherheit unseres Lebens am Kotel Maarawi garantiert. Es ist eine skandalöse Praxis der Deportationen eingeführt worden. Man treibt Menschen wegen politischer und nichtpolitischer Vergehen aus dem Lande. Einem Mitglied der linken Poale Zion, das in Erez Israel arbeitete und um seine Naturalisierung ansuchte, wurde an Stelle einer Bewilligung die Deportation überreicht. Eine Erklärung über den Grund

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