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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1929-01-01 · 16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929 · p. Seite 288

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
16 (1929) Zürich, 28. Juli bis 14. August 1929
Date
1929-01-01
Page
Seite 288 (sequence 426)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476286--7438-3483586
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288 11. KONGRESS-SITZUNG: Referat über Gesundheits- und Erziehungswesen des jüdischen Gesundheitswesens angenommen hat, zu ändern. Bei den Verhandlungen mit der Leitung des Regierungs-Departements und mit der zentralen Regierung forderten wir sehr aktive Mitarbeit auf folgenden Gebieten: 1. Hospitalisation von ansteckenden Krankheiten. 2. Verbesserung der Verhältnisse in den Krankenhäusern der Regierung. 3. Antimalaria-Kontrolle. 4. Sanitäre Aufsicht in den Kolonien. Ich möchte dazu bemerken, dass wir es durchgeführt haben, dass unsere Aerzte in den Siedlungen die Vermittler zwischen der Regierung und unseren Ansiedlern wurden. 5. Hospitalisation von Geisteskranken. Auf diesem Gebiet hatten wir einen sehr schweren Kampf mit der Regierung zu führen und dürfen nun behaupten, dass wir als Sieger hervorgegangen sind, obgleich die Aenderungen nicht sofort zu erwarten sind. Ueberhaupt muss ich bemerken, dass die Forderungen an die Regierung nur dann von Erfolg gekrönt werden, wenn wir sie mit Geduld immer wieder stellen. Angriffe nützen nichts. Wir müssen Tag für Tag unsere Statistik zeigen, auf unsere allgemeinen Unternehmungen hinweisen und die Zustände im Lande schildern, damit man auch bei der Regierung Verständnis erzielt. Wenn man dieses Verständnis erzielt hat, so ist die Hilfe der Regierung sicher. 6. Unterstützung des Geisteskrankenspitals der „Esrath Naschim". 7. Beteiligung an den Baukosten des Krankenhauses in Tel Aviv. 8. Subventionierung des Krankenhauses in Tel Aviv. 9. Pflege der Tuberkulose-Kranken. 10. Eröffnung und Erhaltung des Krankenhauses in Tiberias. In einer Anzahl von Fällen wurden positive Ergebnisse erzielt, in einigen Punkten dauern die Verhandlungen noch an. Die Versuche, die auf dem Gebiete der Kooperation mit der Regierung gemacht wurden, können als wertvolle Leistungen angesehen werden. Wir betrachten die Beteiligung der Regierung an den Arbeiten des Gesundheitswesens als dringende Notwendigkeit. Die übliche Auffassung, dass es unser Ziel sei, alle schönen Werke auf dem Gebiete des Gesundheitswesens durchzuführen, ist grundsätzlich falsch. Die wichtigsten lokalen Faktoren sind heute die Regierung und die Ortsverwaltungen. Erst in dritter Linie kommen die Institutionen der Knesseth Israel, das heisst des Waad Leumi und der Gemeinden. Wenn wir die Regierung und den' Jischuw für das Gesundheitswesen werden heranziehen können, so wird sich das in der nächsten Zeit auf folgenden Gebieten auswirken:

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